Jahresprogramm 2018

Do Apr 26 @13:30 -
Monatswanderung
Di Mai 01 @06:00 -
Vogelstimmenwanderung
Mi Mai 02 @13:30 -
Radwanderfahrt

Veranstaltungen in Wassenberg
April 2018
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Sänger: Karl Lieck

Sehr geehrtes Mitglied des Heimatvereins,

traditionell blicken wir zum Jahresabschluss auf die Aktivitäten unseres Heimatvereins im ablaufenden Jahr zurück und geben gleichzeitig einige Hinweise auf das neue Programm 2017. Das Jahr 2016 war für den Heimatverein Wassenberg sehr arbeitsintensiv und dadurch auch ereignisreich:

Leo Stassny und Manfred Petersen können auf ein erfolgreiches Jahr als Wanderwarte zurück schauen. Die Grünkohl-, die Glühwein- und die Nikolauswanderung sowie die Tagesfahrt nach Bad Münster am Stein waren die diesjährigen Höhepunkte.
Radwanderwart Walter Brehl kann wieder einmal auf unfallfreie Touren zurück blicken. Die Teilnehmerzahlen waren erfreulich hoch und die ausgesuchten Ziele fanden guten Anklang.
Das gleiche kann man auch über die kulturhistorischen Spaziergänge sagen, die von Walter Bienen und mir organisiert wurden.
Die Zahl der TeilnehmerInnen an den Stadtführungen von Therese Wasch, Walter Bienen und mir ist erfreulich hoch und konnte in diesem Jahr noch gesteigert werden. Dazu trug nicht zuletzt der Besuch von vier Kölner Pfarren mit insgesamt vier Bussen bei.

Unsere Tagesfahrten nach Bonn und Soest boten interessante Stadtbesichtigungen. Die Viertagesfahrt nach Leipzig wurde aufgrund des großen Andrangs gleich zweimal angeboten. Beide Fahrten waren komplett ausgebucht und werden allen TeilnehmerInnen noch lange in Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank für die gute Organisation gebührt Waltraud Kurth. Die Viertagesfahrt im Jahr 2017 wird uns nach Hildesheim/Hannover führen. Aufgrund der diesjährigen Erfahrungen wird sie wieder zweimal angeboten, und zwar Ende August und Ende September. Die genauen Modalitäten werden gesondert mitgeteilt.
Weitere Markenzeichen des Heimatvereins sind die vogelkundliche Wanderung, die am 1. Mai von den Geschwistern von der Beek geleitet wird, und der „Plattdütsch-Oavend“, organisiert von Walter Bienen. Beide Angebote fanden erneut großen Zuspruch. Auch die Veranstaltungen von Karl Lieck in der Begegnungsstätte waren wie immer eine Bereicherung. Gleiches gilt auch für den Filmvortrag der Eheleute Schroeder.

Im März fand zum vierten Mal die Waldsäuberungsaktion in Zusammenarbeit mit der KAB Wassenberg statt.

Die Parkanlagen und der Bergfried erfreuen sich großer Beliebtheit. Jeden zweiten Sonntag eines Monats öffnet der Heimatverein den Bergfried. Wir freuen uns über die vielen BesucherInnen und den Erfolg dieses Schwerpunktes unserer Arbeit.
Die vier Ausstellungen, die wir in diesem Jahr organisiert haben, waren beeindruckend: Sowohl die Ausstellung über „Krahnen & Gobbers“, zusammengestellt von Johan Gielen und Bernd Serode, als auch die Fotoausstellungen „Schönes in und um Wassenberg“ von Matthias Meyer und „Kreis Heinsberg im Scheinwerferlicht“ von Hans-Josef Jansen fanden großen Anklang. Unser Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Wassenberg“ organisierte in Zusammenarbeit mit der Betty-Reis-Gesamtschule die zweisprachige Ausstellung „Jüdisches Leben zwischen Rhein und Maas“, die von der Stiftung RURA in Roermond zur Verfügung gestellt wurde.

Bilder der beiden Fotoausstellungen finden sich im Kalender für das Jahr 2017, den der Heimatverein herausgegeben hat.
Am Radwanderweg an der Rur, in der Nähe von Orsbeck, stellten wir eine Tafel auf, die über die Königsschlacht bei Wassenberg im Jahr 1206 informiert.

Der Heimatverein unterstützte auch in diesem Jahr wieder die Stadt Wassenberg mit einer Spende zur Anbringung von Blumenampeln, die unser Stadtbild verschönerten.

Wassenberg verändert sich weiter. Die B221n befindet sich bereits im Bau und die Veränderungen für die Innenstadt werden derzeit geplant.
Das Hotel-Restaurant „Burg Wassenberg“ ist verkauft, die Renovierungsarbeiten haben begonnen. Auch die Aufzüge für den Bergfried sind bereits in Arbeit. Darüber freuen sich alle, denen der Aufstieg zum Bergfried im Moment zu beschwerlich ist.
Zurzeit bemüht sich die Verwaltung um ein neues Leitbild: „Kunst, Kultur, Genuss“ stehen im Vordergrund. Die ersten leerstehenden Ladenlokale werden bereits wieder neu genutzt.

Walter Kurzweg hatte die Idee, eine kleine „Museums-Galerie“ für einen der bedeutendsten Wassenberger Maler, Leo Küppers, in dessen Geburtshaus einzurichten. Die Ausstellung sowie Wechselausstellungen sollen ab Februar 2017 zugänglich sein. In diesen Räumen soll u. a. auch die Bücherkiste eine neue Heimat finden. Der Heimatverein wird sich an diesem Projekt beteiligen und es finanziell unterstützen.

In diesem Jahr hat unser Verein drei Bücher unterstützt, die von Mitgliedern herausgegeben wurden: Agnes Winkens: E Möngke voll von Myhler Platt; Herausgeber Walter Bienen: Kindheitserinnerungen von Peter Berger; Markus Morgenweg: Der Westwall im Raum Wassenberg und die deutschen Rückzugskämpfe im Kreis Heinsberg; Heimatliteratur ist im „Lädchen am Roßtor“ erhältlich.

Manfred Petersen und Hans Ungerechts (Arbeitskreis Natur/Baumbeschilderung) haben im Judenbruch und in den Parkanlagen mehr als 100 Baumschilder angebracht. BesucherInnen können nun sehen, welche einheimischen und exotischen Bäume dort wachsen. Die Aktion wird im Frühjahr fortgesetzt.

In der Anlage finden Sie Teil I des Jahresprogramms für 2017. Ich freue mich sehr, wenn Sie die Veranstaltungen besuchen. Besonders hinweisen möchte ich dabei auf unsere Jahreshauptversammlung am 15. März 2017.

Im Oktober 2017 wird unser Verein 120 Jahre alt. Diesen Anlass wollen wir mit mehreren Veranstaltungen im Festjahr würdig begehen. So ist im Juni ein zusätzlicher regionaler Plattdütsch-Oavend im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule geplant.
Zum 120-Jährigen soll auch ein Festakt im Oktober stattfinden. Eine entsprechende Festschrift ist in Arbeit.

Ein weiteres Ziel haben wir uns bei der Mitgliederzahl gesetzt: Es wäre schön, wenn wir die 500 erreichen könnten! Mit aktuell 460 Mitgliedern ist diese Zahl zwar erfreulich hoch, jedoch benötigen wir zusätzlich Ihre aktive Mitarbeit bei der Werbung zum Erreichen des gesteckten Zieles.

Gerne weise ich an dieser Stelle auf unsere Homepage hin, die interessant, informativ und reich bebildert einen Einblick in unsere Arbeit gibt. Dafür gilt Peter Hermanns ein besonderer Dank.

Bei allen Aktiven, beim Vorstand, beim Beirat und bei allen HelferInnen bedanke ich mich für ihren Einsatz im Heimatverein. Für eine Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden bin ich ebenfalls dankbar. Erwähnen möchte ich die IG Färvpott, die am 10./11.2.17 ihre karnevalistischen Veranstaltungen durchführt, die wir an dieser Stelle empfehlen. Als Dank für die Spende werden wir uns daran beteiligen.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Jahr 2017.

Mit freundlichen Grüßen

Sepp Becker

Wassenberg, im Dezember 2016

 
 

Weihnachtsbrief 2015

Sehr geehrte Mitglieder des Heimatvereins,

wie in jedem Jahr blicken wir zum Jahresabschluss auf die Aktivitäten des Heimatvereins im ablaufenden Jahr zurück und geben einige Hinweise auf das neue Jahresprogramm. Das Jahr 2015 war wiederum ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für den Heimatverein Wassenberg.

Leo Stassny und Manfred Petersen können auf ihr erstes, erfolgreiches Jahr als Wanderwarte zurück schauen. Sie haben neue Akzente gesetzt; ihre Rotweinwanderfahrt zur Ahr war ein besonderer Höhepunkt.

Radwanderwart Walter Brehl kann wieder einmal auf ein unfallfreies Jahr zurück blicken. Die Teilnehmerzahlen waren erfreulich hoch und die ausgesuchten Ziele fanden guten Anklang.

Das gleiche kann man auch über die kulturhistorischen Spaziergänge sagen.

Unsere Tagesfahrten nach Köln und Giethoorn boten interessante Programme. Die Viertagesfahrt führte entlang der Romantischen Straße. Dieser Höhepunkt des Fahrtenjahres wird den Teilnehmer/-innen noch lange in Erinnerung bleiben. Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen an keiner dieser Fahrten teilnehmen. Mein Dank gilt daher den Organisator/-innen aus dem Vorstand, besonders Waltraud Kurth.

Markenzeichen des Heimatvereins sind die vogelkundliche Wanderung der Geschwister von der Beek und der „plattdütsche Oavend“, organisiert von Walter Bienen, die auch in diesem Jahr wieder einen großen Zuspruch fanden. Auch die Veranstaltungen von Karl Lieck in der Begegnungsstätte sind wie immer eine Bereicherung.

Im März fand zum dritten Mal die Waldsäuberungsaktion in Zusammenarbeit mit der KAB Wassenberg statt, und eine zweite Aktion mit Schüler/-innen der Betty-Reis-Gesamtschule startete im Juni.

Die Untertagelok an Schacht 5 wurde zusammen mit der KAB gesäubert und lackiert sowie durch eine Infotafel ergänzt. In einer Feierstunde mit dem Knappenverein Hilfarth und dem Förderverein Schacht 3 wurden sie der Öffentlichkeit übergeben.

Eine weitere, wortgleiche Tafel überreichten wir der Betty-Reis-Gesamtschule zu ihrem 25jährigen Bestehen; sie fand ihren Platz neben der Untertagelok am Birkenweg. Bei der Projektwoche der Gesamtschule engagierten sich auch Mitglieder des Heimatvereins in verschiedenen Projektgruppen.

Die Parkanlagen und der Bergfried erfreuen sich großer Beliebtheit. Jeden zweiten Sonntag im Monat öffnet der Heimatverein den Bergfried. Wir freuen uns über viele Besucher/innen  und möchten diesen neuen Schwerpunkt unserer Arbeit weiter aufrecht erhalten.

Die Ausstellungen, die wir organisiert haben, waren beeindruckend. Das gilt sowohl für die Ausstellung über das Kriegsende als auch für die über den Widerstand gegen Hitler der KAB, aber ganz besonders für die Darstellung der Firmengeschichte von Krahnen und Gobbers, die sich über drei Etagen erstreckt. Die sehr gute Qualität der Bilder ist unserem Mitglied Johan Gielen zu verdanken. Unterstützt wurde er besonders von Bernd Serode. Noch bis Ende Februar ist die Ausstellung zu sehen.

Der Heimatverein unterstützte auch in diesem Jahr wieder die Stadt bei der Finanzierung der Blumenampeln, die unser Stadtbild verschönern.

Die Fläche an der Roermonder Straße/Synagogengasse ist mit dem Arzthaus von Frau Dr. Beckers, dem Parkplatz und der Grünanlage geschmackvoll gestaltet. Auf Anregung des Heimatvereins hat die Stadt am Standort der ehemaligen Synagoge eine Gedenkstätte für die ausgelöschte jüdische Gemeinde Wassenbergs errichtet. Die Pflasterung bildet den Innenraum der Synagoge ab, die Hecken symbolisieren die Außenmauern. Sechs Tafeln und ein Zeitstrahl informieren über das jüdische Leben in Wassenberg und und seine Vernichtung. Ein Ahorn-Baum aus dem Garten von Walter Reis in Kanada erinnert besonders an ihn als Überlebenden des Holocaust. Bei der Gestaltung war unser Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Wassenberg“ federführend, in dem auch die Gesamtschule vertreten ist.

In einer beeindruckenden und sehr gut besuchten Feier, die die Stadt, der Heimatverein und die Schule gestalteten, wurde die Gedenkstätte am 10. November 2015 vorgestellt. Wir freuen uns auch über die Teilnahme von zahlreichen Vertretern der benachbarten Heimatvereine. Ein besonderer Dank gilt allen, die an dieser Gedenkstätte mitgearbeitet haben, besonders der Firma Litzenberger Metallbau und dem Ingenieurbüro Seiffert für ihr Sponsoring.

Damit eine alte Wassenberger Tradition fort besteht, kauft der Heimatverein einen Kahn für den Gondelweiher, der wahrscheinlich bei der Nikolausfeier am 5. Dezember 2015 zum Einsatz kommen wird. Ab dem Frühjahr 2016 steht er dann der Wassenberger Bevölkerung und Gästen zur Nutzung zur Verfügung.

Ein weiteres Buch zur Heimatgeschichte „Auf den Spuren von Pater Friedbert Marx“ wurde von Johannes und Marianne Jakobs geschrieben und mit Unterstützung des Heimatvereins von Walter Bienen herausgegeben. Heimatliteratur ist im Lädchen am Roßtor erhältlich.

Der Heimatverein hat für das Jahr 2016 wieder einen Kalender mit historischen Motiven herausgegeben. Er ist zum Preis von 17 Euro im Lädchen am Roßtor, bei Schreibwaren Tatli  in der Gladbacher Straße und in der Mediaecke erhältlich.

In der Anlage finden Sie das Jahresprogramm für 2016. Ich freue mich, wenn Sie die Veranstaltungen besuchen. Besonders hinweisen möchte ich dabei auf unsere Jahreshauptversammlung am 9. März 2016 , in der auch Wahlen anstehen.

Die Viertagesfahrt wird uns nach Leipzig führen. Vorgesehen sind vier Tage in der Woche vom 29.8. – 1.9.2016. Die genauen Modalitäten werden im Mitgliederbrief Ende Februar mitgeteilt, mit dem Sie auch die Einladung zur Jahreshauptversammlung erhalten.

Weitere Schwerpunkte im Jahr 2016 werden Schilder für Bäume in den Wäldern und Parkanlagen sein sowie die dritte Route entlang religiöser Monumente (Wegekreuze, Kapellen, Bilderstöcke) für Orsbeck, die Unterstadt, Myhl und die Oberstadt.

Geplant sind auch weitere Ausstellungen im Bergfried, die frühzeitig angekündigt werden.

In den Rurauen bei Orsbeck ist die Aufstellung eines Gedenksteins und einer Infotafel in Planung, die an die Königsschlacht von Wassenberg im Jahr 1206 erinnern sollen.

Gerne weise ich auf unsere neu gestaltete Homepage hin, die interessant, informativ und reich bebildert einen Einblick in unsere Arbeit gibt. Dafür gilt Peter Hermanns ein besonderer Dank.

Ein letzter Hinweis: Der kulturhistorische Spaziergang am 9.12.15 muss aus terminlichen Gründen leider entfallen.

Bei allen Aktiven bedanke ich mich für ihren Einsatz im Heimatverein. Für Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden bin ich ebenfalls dankbar.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Jahr 2016.

 

 Mit freundlichen Grüßen

 Sepp Becker

Wassenberg, 26. November 2015

Kalender zum 50-jährigen Bestehen

Feierlichkeiten im Zeichen des Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Pontorson. Von Johannes Bindels

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Der 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson wird in Wassenberg im Anschluss an den Europatag gefeiert. Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen einer der ältesten Städtepartnerschaften im Kreis Heinsberg finden vom 10. bis 13. Mai des kommenden Jahres in Wassenberg statt. Dazu gaben Bürgermeister Manfred Winkens und Sepp Becker, Präsident des Partnerschaftskomitees, nun einige Informationen.

Kalender im Zeichen der Partnerschaft: Sepp Becker, Manfred Winkens und Bernd Serode (v.l.) präsentieren Motive daraus. Foto: Bindels
Kalender im Zeichen der Partnerschaft: Sepp Becker, Manfred Winkens und Bernd Serode (v.l.) präsentieren Motive daraus. Foto: Bindels 

„Für das Jahr 2018 wird der Heimatverein Wassenberg keinen Jahreskalender herausgeben. Für dieses Jahr und aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Pontorson werden dies die Partnerschaftskomitees übernehmen“, erläuterte Sepp Becker diese Besonderheit, der in Personalunion auch Vorsitzender des Heimatvereins Wassenberg ist. Herausgeber seien die Partnerschaftskomitees Pontorson und Wassenberg. Die Redaktion und Zusammenstellung haben Sepp Becker und Bernd Serode vom Heimatverein Wassenberg übernommen.

Insgesamt besteht der farbige Kalender in der Größe DIN A3 aus zwölf Monatsblättern und dem Deckblatt. Auf dem Deckblatt sind der Mont Saint Michel für Pontorson und die Burg Wassenberg abgebildet, ergänzt durch weitere Motive der jeweiligen Stadt. Mit dem Kalenderblatt für den Monat Februar ist auch an die Stadt Highworth erinnert, die ebenfalls eine Städtepartnerschaft mit Wassenberg hat.

Während die Monatsblätter von März bis Dezember im Wechsel jeweils ein Motiv der Städte wiedergeben, bleibt das Blatt für den Monat Mai eine Besonderheit. Dort ist die Partnerschaftsurkunde von 1968 abgebildet mit Text und Unterschriften der Unterzeichner. Für Wassenberg unterzeichneten damals der Bürgermeister Günter Müller und der Gemeindedirektor Jakob Wolters als kommunale Doppelspitze für Rat und Verwaltung.

Der Kalender erscheint in einer Auflage von 150 Stück und kostet 15 Euro. Erhältlich ist der Kalender in den Verkaufsstellen: Lädchen am Roßtor, Media Ecke an der Graf-Gerhard-Straße und im Kiosk „Die Tintentanke“ in der Oberstadt ab Montag, 16. Oktober.

Quelle: HVZ vom 13.10.2017

 

Kalender zu 50 Jahren Freundschaft

Die Partnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson feiert im kommenden Jahr 50-jähriges Bestehen. Bilder aus beiden Städten begleiten durch das Jahr. Von Gabi Laue
Die deutsch-französische Freundschaft zwischen Wassenberg und Pontorson währt nun schon 50 Jahre. Und aus Anlass des Jubiläums geben das Partnerschaftskomitee mit Präsident Sepp Becker und Frankreich gemeinsam einen Kalender 2018 heraus, den Becker gestern gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Winkens und Bernd Serode im Rathaus vorstellte.

Den
Den "Jumelage"-Kalender 2018 präsentierten gestern (v. li.) Sepp Becker, Bürgermeister Manfred Winkens und Bernd Serode. FOTO: GABI LAUE

Schon 1967 war die Jumelage per Urkunde in Frankreich unterzeichnet worden, gefeiert wurde das in Wassenberg 1968. So werden auch die Europatage im kommenden Jahr von Christi Himmelfahrt, 10. Mai, bis zum Sonntag im Zeichen des Jubiläums stehen. "Im Vorfeld geben wir den Kalender heraus", erklärte Sepp Becker. Diesmal nicht in Regie des Heimatvereins, sondern durch das Partnerschaftskomitee und die Franzosen. Unter den großformatigen Bildern stehen Monate und Tage zweisprachig. Auf dem Titelbild die Wahrzeichen: Wassenberger Burg und Rathaus, der Mont-Saint-Michel und eine Straßenpartie in Pontorson. Eine Ansicht des Rathauses in Pontorson mit Pferdekarren (früher) und in der heutigen Zeit begleitet durch den Januar. Im Februar kommt ein weiterer Partner Wassenbergs ins Spiel: Highworth mit der Sheep Street im Gemälde. Mit Malerei geht's weiter im März - die Magd mit Kuh als "Kleinidylle am Roßtor" von Jean Groth.

Der April bleibt bei der Kunst mit Collagen von Maria Brosch, der Mai zeigt die Jumelage-Urkunde mit Unterschriften vom damaligen Amtsdirektor Jakob Wolters und Bürgermeister Günter Müller, der Juni bildet eine Straße in Pontorson ab. Weitere Motive sind Gondelweiherpark und Stadtmauer von oben, der Weiher mit St. Georg, der Mont-Saint-Michel früher und heute, die Stadtmauer abends mit Beleuchtung in den Mauernischen, ein Novemberbild von der Bucht vor dem Mont-Saint-Michel und die Kirche Notre Dame in Pontorson, zu der Wassenberg zwei Fenster stiftete und von dem Wassenberger Glaser Peter Thomas einbauen ließ.

Für Bürgermeister Winkens sind die 50 Jahre Partnerschaft "ein wichtiges Jubiläum". Und Sepp Becker reist bald wieder in die Normandie, um bei einem Reitsportevent den "Prix de Wassenberg" zu überreichen - eine Pferdedecke.

Der Kalender ist für 15 Euro erhältlich: Lädchen am Roßtor, Media-Ecke (Post), Graf-Gerhard-Straßem und im Kiosk Tintentanke an der B 221 in der Oberstadt.

Quelle: RP vom 10.10.2017


Wassenberg ins beste Licht gerückt

Der neue Wassenberger Bildkalender für 2017 präsentiert Fotos aus den Ausstellungen von Hans-Josef Jansen und Matthias Meyer, die die schönsten Seiten der Stadt zwischen Roßtor, Bergfried und Gondelweiher ins Bild setzen. Von Angelika Hahn

Als Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker, begleitet vom Beiratsmitglied Bernd Serode, gestern das Gespräch zur Vorstellung des neuen, nun dritten Wassenberger Fotojahreskalenders eröffnete, war Erstaunen angesagt. Denn nicht, wie vermutet, historische Fotos und alte Postkartenansichten sind für 2017 Thema des Kalenders, vielmehr Wassenbergs aktuelle "Schokoladenseiten", so wie sie die beiden erfolgreichen Ausstellungen der Fotografen Matthias Meyer aus Gerderath und Hans-Josef Jansen aus Heinsberg im Bergfried präsentierten.

Von den Fotografen Matthias Meyer (links) und Hans-Josef Jansen stammen die Bilder im neuen Wassenberg-Kalender 2017 des Heimatvereins. Die Fotos waren in den beiden erfolgreichen Ausstellungen im Bergfried zu sehen. FOTO: Jürgen Laaser
Von den Fotografen Matthias Meyer (links) und Hans-Josef Jansen stammen die Bilder im neuen Wassenberg-Kalender 2017 des Heimatvereins. Die Fotos waren in den beiden erfolgreichen Ausstellungen im Bergfried zu sehen. FOTO: Jürgen Laaser


Eine Auswahl dieser Arbeiten - die Jansen-Schau ist übrigens noch an beiden folgenden Sonntagen geöffnet - umfasst der neue Jahreskalender. Überraschend, dass gerade das Titelblatt - die im nahezu festlichen Scheinwerferglanz erscheinende Stadt-Silhouette vom Gondelweiher aus gesehen mit Propsteikirchturm, Stadtmauer und Bergfried im Hintergrund - von Meyer stammt, der ansonsten für die Tageslichtimpressionen in dem Kalender gesorgt hat, während sein Kollege Jansen getreu dem Motto seiner Ausstellung die Wassenberger Parklandschaft entlang der Stadtmauer "im Glanz der Scheinwerfer" ins Bild setzt. Der Schwerpunkt der Katalogblätter liegt auf der Wassenberger Innenstadt, mit zwei Ausnahmen: So zeigt das Novemberblatt von Matthias Meyer (in Kombination) den Marien-Bildstock am "Lindchen" zwischen Myhl und Altmyhl und die Lourdesgrotte auf dem Myhler Justusberg. Eine weitere "Pilgerstätte" zeigt Jansen in einer winterlichen Abstimmung der Ophovener Wallfahrtskirche.

Meyers Foto im Kieswerk Forst, das "Sandwüste in Wassenberg?" betitelt ist, erschließt sich erst auf den zweiten Blick und das ganz bewusst: Die Verwerfungen der Kieshalde rufen Assoziationen an Gebirgsmassive wach - Kontrast zur beschaulichen Feldblumenwiese am Wassenberger Stadtrand.

Bürgermeister Manfred Winkens bedankte sich beim Heimatverein und den beiden Fotografen, die ihre Arbeiten kostenlos für den Fotokalender zur Verfügung stellten, der wie die beiden Vorgänger von der Manufaktur Verden erstellt wurde. Dies in einer Auflage von 110 Stück, für 16 Euro ist der Kalender in drei Wassenberger Geschäften und beim Heimatverein ab sofort zu kaufen.

Sepp Becker betonte als Motivation, diesmal von einem historischen Fotokalender abzugehen, die enorme Resonanz, die beide Ausstellungen, aber auch grundsätzlich die sonntäglichen Öffnungen des Bergfrieds in den vergangenen Monaten erfahren haben. "Man spürt, dass beide Fotografen mit Herzblut bei der Sache waren", inspiriert von den schönen Seiten der Stadt. "Leute kommen von weit her und loben, wie Wassenberg seine historische Gartenachse zwischen Bergfried und Gondelweiher herausgeputzt hat", berichtete Becker gestern. An die 80 Besucher kommen mittlerweile zu den Sonntagsöffnungen.

Becker freut sich, dass mit der Ende der Monats beginnenden Installation der Aufzüge der Bergfried noch vielseitiger wird genutzt werden können. Zwei Wochen, so ergänzte Bürgermeister Winkens, werde der Bergfried für die Innenarbeiten geschlossen bleiben müssen. Im Januar sollen die Außenaufzüge installiert werden.

Quelle: RP vom 4.11.2016

Kalender ist ab sofort zu kaufen

Verkauf Der Bildkalender ist ab sofort für 16 Euro hier zu bekommen: Media Ecke GbR von Kannen & Scheeren, Graf-Gerhard-Straße; Die Tintentanke - Wassenberger Kiosk-Café Oberstadt; Lädchen am Roßtor, Roßtorplatz.
Jubiläum Das Thema des nächsten Bildkalenders steht schon fest, denn 2018 wird auf 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Pontorson zurückgeblickt.

Wassenberger Ansichten (Super Sonntag vom 6.11.2016)

Fotografen nehmen Altstadt in den Fokus (Heinsberger Zeitung vom 9.11.2016)

 


 

Quelle: Heinsberger Zeitung vom 2.11.2015

Der Kalender ist auch beim Heimatverein Wassenberg erhältlich. 


Auf Entdeckungstour im alten Wassenberg

Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker (li.) übergibt Bürgermeister Manfred Winkens einen der druckfrischen Bildkalender. FOTO: Jörg Knappe
Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker (li.) übergibt Bürgermeister Manfred Winkens einen der druckfrischen Bildkalender. FOTO: Jörg Knappe

Der Heimatverein hat für 2016 zum zweiten Mal einen Kalender mit historischen Stadtbildern herausgegeben. Von Angelika Hahn

Die alten Wassenberg-Illustrationen und Fotos des Heimatvereins sind eine Fundgrube - aus der schöpft auch der zweite Bild-Jahreskalender "Historisches Wassenberg", der in 13 alten Stadtansichten das Jahr 2016 für Heimatfreunde verschönt.

Wieder sind (fast) alle Ortsteile in den Monatsblättern vertreten. Das erste (Titel) und letzte Blatt bilden Gemälde ab: Alt-Wassenberg von Jean Grothe (1905) kann als Original im Bürgermeisterbüro bewundert werden. Die Perspektive, in etwa von der heutigen Rurtalstraße aus gesehen, zeigt die Kohlernte in der ländliche Stadt. Das winterliche Wassenberg 1904 aus dem Pinsel von Leo Küppers, der zur bekannten Düsseldorfer Malerschule gehörte, schließt den Kalender auf dem Dezemberblatt.

Dazwischen Postkartenansichten Wassenbergs und viele historische Fotos, teils koloriert, was ihnen einen künstlerischen Anstrich gibt. Das Januar-Foto zeigt die Effelder Schule (heute Vereinshaus) im Einweihungsjahr 1929, der Februar führt zum Birgelener Mühlenweiher 1951. Im März sendet eine offensichtlich aus Zeichnungen erstellte Postkarte von 1902 einen "Gruss aus Myhl" - zu sehen sind das frühere Restaurant Heinrichs mit Festsaal, die Kreuzigungsgruppe auf dem Gnadenberg (heute Schwanderberg) und ein Landschaftsbild. Fotos vom früheren Bahnhof und der Graf-Gerhard-Straße um 1920 folgt ein Blick in die Kirchstraße, von der früheren Friedhofsmauer an St. Georg aus in Richtung Innenstadt aufgenommen. Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker verwies bei der Vorstellung des Kalenderblatts auf das dort zu sehende frühere Finanzamt, das, was nur noch wenige wissen, im Zweiten Weltkrieg die Kreisverwaltung (aus Geilenkirchen) aufgenommen hatte.

Weitere Impressionen auf Kalenderblättern: Rosengarten am Gondelweiher, Gut Kromland bei Schloss Elsum (1910), die Roermonder Straße mit den heute noch auffallenden Gründerzeitbauten Villa Nina (Stadtverwaltung) und Ärztehaus (gegenüber), eine Straßenszene an der Pumpe in Luchtenberg (1917) und die imponierende Sheddachlandschaft der Seidenweberei Kranen & Gobbers in der Oberstadt (1904) - zurzeit Thema der Schau im Bergfried - mit ihrer schlossähnlichen Front. Automobil und Pferdefuhrwerk zeigen hier die Kontraste der Zeit.

An die Zeit des "Luftkurortes Wassenberg" in den 1920er und 30er Jahren würde Bürgermeister Manfred Winkens übrigens gerne anknüpfen. Bei der Vorstellung des neuen Kalenders verriet er, man prüfe zur Zeit, ob die Stadt diesen Zusatz nach einer Ortskernberuhigung durch die B221-Umgehung wieder führen könne. Sepp Becker kündigte eine Ausstellung mit alten Ansichten zum "Luftkurort" im Bergfried an.

Der Kalender ist ab sofort für 17 Euro im Lädchen am Roßtor, bei Schreibwaren Tatli/Oberstadt und in der Media Ecke, Graf-Gerhard Straße, zu bekommen. Die ersten 60 Stück hat die auf alte Stadtansichten spezialisierte Kalender Manufaktur Verden jetzt ausgeliefert. Wer nicht sofort zum Zuge kommt, braucht aber keine Sorge zu haben. "Wir können pro Woche bei Bedarf jederzeit nachbestellen", kündigte Sepp Becker an.

Quelle: RP vom 4.11.2015

 Jeden Monat ein prächtiges Bild (Wassenberg Aktuell vom 6.12.2015)

Wenn Sie dem Heimatverein als Mitglied beitreten möchten, finden Sie anbei die Beitrittserklärung.

 

Schwerpunkte 

Brauchtum

Denkmal- und Naturschutz

Geschichte

Mundartpflege

Fahrten und Ausflüge

Wanderungen

Radtouren

 

Schwerpunkte

 

Brauchtum

Denkmal- und Naturschutz

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Mundartpflege

Fahrten und Ausflüge

Wanderungen

Radtouren

 

Wir vom Heimatverein Wassenberg treffen uns gerne in geselliger Runde mit unseren Mitgliedern - aber auch Gästen und Interessenten - zu Wanderungen, Radwanderungen sowie Wanderungen speziell für Senioren. Außerdem besteht die Möglichkeit, uns in regelmäßigen Abständen bei den „Kulturhistorischen Stadtrundgängen“ zu begleiten.

Unsere Städtefahrten - im Jahr 2013 nach Heidelberg, Mainz und Wiesbaden und in 2014 eine viertägige Fahrt nach Volendam in den Niederlanden - sind besondere Highlights im Jahresablauf. Aber auch die Plattdütsch-Abende und geschichtlichen Vorträge sind Angebote, die von vielen Menschen in Wassenberg und Umgebung gerne angenommen werden.

In vielfältiger Art und Weise kümmern wir uns auch um das Erscheinungsbild unserer Stadt Wassenberg, so zum Beispiel im April 2013 durch eine Säuberungsaktion im Judenbruch gemeinsam mit Mitgliedern der KAB. Dies und auch die aktive Teilnahme am Wettbewerb „Entente Florale - gemeinsam aufblühen“ unter dem Motto: „Wassenberg wächst – wir wachsen zusammen“ waren uns ganz besondere Anliegen. Wir freuen uns, dass wir zum Gewinn der Silbermedaille einen Beitrag leisten konnten.

Am 8. September 2013 beteiligte sich der Heimatverein auch am „Tag des offenen Denkmals“. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und Mitglied Manfred Winkens konnte unser Vorsitzender Sepp Becker erfreulich vielen Interessenten die Geschichte des Denkmals und das Bauprojekt Bergfried am Burgberg erläutern.

Geplant ist auch eine vom Heimatverein finanzierte Beschilderung in Form von Panorama-Tafeln, die er aus Spendengeldern einer „Café-Aktion“ gemeinsam mit der Kreissparkasse während des Schlemmermarktes eingenommen hat. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben.

Es sind auch noch weitere Beschilderungen geplant, und zwar von Natur-, Boden- und Baudenkmälern sowie Wegstrecken und Fahrradrouten.

Die Verlegung von Stolpersteinen im November 2011 zur Erinnerung an unsere jüdischen Mitbürger, die den Naziterror nicht überlebt haben, ging ebenfalls auf eine Initiative von Mitgliedern des Heimatvereins zurück.

Haben Sie Anregungen für uns, die wir in Angriff nehmen können? Vielleicht haben Sie aber auch Lust, uns als Mitglied finanziell oder gar aktiv zu unterstützen. Wir würden uns freuen! Kontakt: Sepp Becker, Sendesweg 20, Myhl, Tel. 02432-7932, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschäfts- und Spendenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:  
Kreissparkasse Heinsberg ● IBAN DE03 3125 1220 0002 2043 60 ●  BIC WELADED1ERK

Fahrtenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:
Volksbank Mönchengladbach eG ● IBAN DE34 3106 0517 7900 1520 13 ● BIC GENODED1MRB