Jahresprogramm 2017

Mi Jul 05 @13:30 -
Radwanderfahrt
So Jul 09 @14:00 - 17:00
Öffnung Bergfried
So Jul 09 @14:00 - 17:00
Öffnung Leo-Küppers-Haus

Veranstaltungen in Wassenberg
Juni 2017
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Sänger: Karl Lieck

Wassenberg, im Juli 2016

Sehr geehrtes Mitglied des Heimatvereins Wassenberg,

Am 14. März dieses Jahres fand unsere Mitgliederversammlung statt. Mehr als 90 Mitglieder besuchten die Veranstaltung. Diese Anzahl zeigt das große Interesse der Mitgliedschaft an den Aktivitäten unseres Vereins. Der Dank des Bürgermeisters, Manfred Winkens, für die Arbeit, die der Heimatverein leistet, drückt die Wertschätzung der Stadt aus. Auch ich möchte mich für die geleistete Arbeit bei allen Unterstützern, besonders bei den Mitgliedern des Beirates und des Vorstandes, herzlich bedanken und schließe auch alle Spender/-innen in den Dank ein.

Ein spezieller Dank gebührt Hermann Schwippert für seine langjährige Tätigkeit als Wanderwart und Marlies Jansen, die als Geschäftsführerin und zweite Vorsitzende für den Verein aktiv war.
Im Vorstand verblieben sind Walter Brehl (Radwanderwart), Agnes Basten (Rechnungsführerin), Waltraud Kurth (Geschäftsführerin) und ich mit meiner letzten Amtsperiode. Leo Stassny, der im letzten Jahr bereits kommissarisch die Aufgabe des Wanderwarts wahrgenommen hatte, wurde in dieses Amt gewählt; Walter Bienen wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Er ist bereits bekannt als Organisator des Plattdütsch-Oavends, als Autor und Stadtführer.

Der Bergfried und die darin gezeigten Ausstellungen werden außerordentlich gut besucht und sind ein Anziehungspunkt für Besucher/-innen von nah und fern. Die diesjährigen Ausstellungen über die Firma Krahnen & Gobbers (Johan Gielen), Schönes in und um Wassenberg (Matthias Meyer) sowie über Jüdisches Leben zwischen Rhein und Maas (Arbeitskreis) wurden jeweils von hunderten Interessierten gesehen. Dies wird sicherlich auch für die im August geplante Fotoausstellung über Sehenswürdigkeiten im Kreis Heinsberg (Hans Josef Jansen) so sein.

Es ist auch erfreulich, dass die Zahl der Gäste, die durch Therese Wasch, Walter Bienen und mich durch Wassenberg geführt werden, stetig steigt.

Für alle ist es jetzt wieder möglich, die Tradition des Kahnfahrens auf dem Gondelweiher fortzusetzen. Unser Verein hat einen der drei Kähne gesponsert. Er ist an seinem Namen erkennbar: „Heimatverein“.

Die für dieses Jahr geplante Fahrt nach Leipzig haben wir aufgrund der großen Nachfrage zweimal angeboten. Sie ist bereits für beide Male ausgebucht.

Für den 27. Juli wird am Rur-Radwanderweg eine Tafel aufgestellt, die pünktlich zum Jahrestag über die Schlacht von Wassenberg 1206 informiert. In dieser Zeit war Wassenberg Mittelpunkt des Geschehens um die Entscheidung, wer deutscher König wurde.

Empfehlen möchte ich auch die Wassenberger Heimatliteratur, die im Lädchen am Roßtor erhältlich ist. Zur Zeit wird an weiteren Büchern sowie am Kalender für nächstes Jahr gearbeitet. Sie werden im Herbst erscheinen.

Am 9.9.2016 um 18 Uhr organisiert die KAB eine Messe in der Steinkirchener Kirche. Darauf weise ich gerne hin, da uns die KAB bei vielen Aktionen unterstützt.

Ein weiterer Hinweis: Im nächsten Jahr wird unser Verein 120 Jahre „jung“, und weitere Mitglieder sind bei uns immer herzlich willkommen, damit wir auch Zukunft keine Nachwuchssorgen haben. Bitte sprechen Sie Interessierte gerne an.

Mit freundlichen Grüßen für den Vorstand

Sepp Becker


Anlage: Programm für das zweite Halbjahr 2016

Sehr geehrtes Mitglied des Heimatvereins,

traditionell blicken wir zum Jahresabschluss auf die Aktivitäten unseres Heimatvereins im ablaufenden Jahr zurück und geben gleichzeitig einige Hinweise auf das neue Programm 2017. Das Jahr 2016 war für den Heimatverein Wassenberg sehr arbeitsintensiv und dadurch auch ereignisreich:

Leo Stassny und Manfred Petersen können auf ein erfolgreiches Jahr als Wanderwarte zurück schauen. Die Grünkohl-, die Glühwein- und die Nikolauswanderung sowie die Tagesfahrt nach Bad Münster am Stein waren die diesjährigen Höhepunkte.
Radwanderwart Walter Brehl kann wieder einmal auf unfallfreie Touren zurück blicken. Die Teilnehmerzahlen waren erfreulich hoch und die ausgesuchten Ziele fanden guten Anklang.
Das gleiche kann man auch über die kulturhistorischen Spaziergänge sagen, die von Walter Bienen und mir organisiert wurden.
Die Zahl der TeilnehmerInnen an den Stadtführungen von Therese Wasch, Walter Bienen und mir ist erfreulich hoch und konnte in diesem Jahr noch gesteigert werden. Dazu trug nicht zuletzt der Besuch von vier Kölner Pfarren mit insgesamt vier Bussen bei.

Unsere Tagesfahrten nach Bonn und Soest boten interessante Stadtbesichtigungen. Die Viertagesfahrt nach Leipzig wurde aufgrund des großen Andrangs gleich zweimal angeboten. Beide Fahrten waren komplett ausgebucht und werden allen TeilnehmerInnen noch lange in Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank für die gute Organisation gebührt Waltraud Kurth. Die Viertagesfahrt im Jahr 2017 wird uns nach Hildesheim/Hannover führen. Aufgrund der diesjährigen Erfahrungen wird sie wieder zweimal angeboten, und zwar Ende August und Ende September. Die genauen Modalitäten werden gesondert mitgeteilt.
Weitere Markenzeichen des Heimatvereins sind die vogelkundliche Wanderung, die am 1. Mai von den Geschwistern von der Beek geleitet wird, und der „Plattdütsch-Oavend“, organisiert von Walter Bienen. Beide Angebote fanden erneut großen Zuspruch. Auch die Veranstaltungen von Karl Lieck in der Begegnungsstätte waren wie immer eine Bereicherung. Gleiches gilt auch für den Filmvortrag der Eheleute Schroeder.

Im März fand zum vierten Mal die Waldsäuberungsaktion in Zusammenarbeit mit der KAB Wassenberg statt.

Die Parkanlagen und der Bergfried erfreuen sich großer Beliebtheit. Jeden zweiten Sonntag eines Monats öffnet der Heimatverein den Bergfried. Wir freuen uns über die vielen BesucherInnen und den Erfolg dieses Schwerpunktes unserer Arbeit.
Die vier Ausstellungen, die wir in diesem Jahr organisiert haben, waren beeindruckend: Sowohl die Ausstellung über „Krahnen & Gobbers“, zusammengestellt von Johan Gielen und Bernd Serode, als auch die Fotoausstellungen „Schönes in und um Wassenberg“ von Matthias Meyer und „Kreis Heinsberg im Scheinwerferlicht“ von Hans-Josef Jansen fanden großen Anklang. Unser Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Wassenberg“ organisierte in Zusammenarbeit mit der Betty-Reis-Gesamtschule die zweisprachige Ausstellung „Jüdisches Leben zwischen Rhein und Maas“, die von der Stiftung RURA in Roermond zur Verfügung gestellt wurde.

Bilder der beiden Fotoausstellungen finden sich im Kalender für das Jahr 2017, den der Heimatverein herausgegeben hat.
Am Radwanderweg an der Rur, in der Nähe von Orsbeck, stellten wir eine Tafel auf, die über die Königsschlacht bei Wassenberg im Jahr 1206 informiert.

Der Heimatverein unterstützte auch in diesem Jahr wieder die Stadt Wassenberg mit einer Spende zur Anbringung von Blumenampeln, die unser Stadtbild verschönerten.

Wassenberg verändert sich weiter. Die B221n befindet sich bereits im Bau und die Veränderungen für die Innenstadt werden derzeit geplant.
Das Hotel-Restaurant „Burg Wassenberg“ ist verkauft, die Renovierungsarbeiten haben begonnen. Auch die Aufzüge für den Bergfried sind bereits in Arbeit. Darüber freuen sich alle, denen der Aufstieg zum Bergfried im Moment zu beschwerlich ist.
Zurzeit bemüht sich die Verwaltung um ein neues Leitbild: „Kunst, Kultur, Genuss“ stehen im Vordergrund. Die ersten leerstehenden Ladenlokale werden bereits wieder neu genutzt.

Walter Kurzweg hatte die Idee, eine kleine „Museums-Galerie“ für einen der bedeutendsten Wassenberger Maler, Leo Küppers, in dessen Geburtshaus einzurichten. Die Ausstellung sowie Wechselausstellungen sollen ab Februar 2017 zugänglich sein. In diesen Räumen soll u. a. auch die Bücherkiste eine neue Heimat finden. Der Heimatverein wird sich an diesem Projekt beteiligen und es finanziell unterstützen.

In diesem Jahr hat unser Verein drei Bücher unterstützt, die von Mitgliedern herausgegeben wurden: Agnes Winkens: E Möngke voll von Myhler Platt; Herausgeber Walter Bienen: Kindheitserinnerungen von Peter Berger; Markus Morgenweg: Der Westwall im Raum Wassenberg und die deutschen Rückzugskämpfe im Kreis Heinsberg; Heimatliteratur ist im „Lädchen am Roßtor“ erhältlich.

Manfred Petersen und Hans Ungerechts (Arbeitskreis Natur/Baumbeschilderung) haben im Judenbruch und in den Parkanlagen mehr als 100 Baumschilder angebracht. BesucherInnen können nun sehen, welche einheimischen und exotischen Bäume dort wachsen. Die Aktion wird im Frühjahr fortgesetzt.

In der Anlage finden Sie Teil I des Jahresprogramms für 2017. Ich freue mich sehr, wenn Sie die Veranstaltungen besuchen. Besonders hinweisen möchte ich dabei auf unsere Jahreshauptversammlung am 15. März 2017.

Im Oktober 2017 wird unser Verein 120 Jahre alt. Diesen Anlass wollen wir mit mehreren Veranstaltungen im Festjahr würdig begehen. So ist im Juni ein zusätzlicher regionaler Plattdütsch-Oavend im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule geplant.
Zum 120-Jährigen soll auch ein Festakt im Oktober stattfinden. Eine entsprechende Festschrift ist in Arbeit.

Ein weiteres Ziel haben wir uns bei der Mitgliederzahl gesetzt: Es wäre schön, wenn wir die 500 erreichen könnten! Mit aktuell 460 Mitgliedern ist diese Zahl zwar erfreulich hoch, jedoch benötigen wir zusätzlich Ihre aktive Mitarbeit bei der Werbung zum Erreichen des gesteckten Zieles.

Gerne weise ich an dieser Stelle auf unsere Homepage hin, die interessant, informativ und reich bebildert einen Einblick in unsere Arbeit gibt. Dafür gilt Peter Hermanns ein besonderer Dank.

Bei allen Aktiven, beim Vorstand, beim Beirat und bei allen HelferInnen bedanke ich mich für ihren Einsatz im Heimatverein. Für eine Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden bin ich ebenfalls dankbar. Erwähnen möchte ich die IG Färvpott, die am 10./11.2.17 ihre karnevalistischen Veranstaltungen durchführt, die wir an dieser Stelle empfehlen. Als Dank für die Spende werden wir uns daran beteiligen.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Jahr 2017.

Mit freundlichen Grüßen

Sepp Becker

Wassenberg, im Dezember 2016

 
 

Weihnachtsbrief 2015

Sehr geehrte Mitglieder des Heimatvereins,

wie in jedem Jahr blicken wir zum Jahresabschluss auf die Aktivitäten des Heimatvereins im ablaufenden Jahr zurück und geben einige Hinweise auf das neue Jahresprogramm. Das Jahr 2015 war wiederum ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für den Heimatverein Wassenberg.

Leo Stassny und Manfred Petersen können auf ihr erstes, erfolgreiches Jahr als Wanderwarte zurück schauen. Sie haben neue Akzente gesetzt; ihre Rotweinwanderfahrt zur Ahr war ein besonderer Höhepunkt.

Radwanderwart Walter Brehl kann wieder einmal auf ein unfallfreies Jahr zurück blicken. Die Teilnehmerzahlen waren erfreulich hoch und die ausgesuchten Ziele fanden guten Anklang.

Das gleiche kann man auch über die kulturhistorischen Spaziergänge sagen.

Unsere Tagesfahrten nach Köln und Giethoorn boten interessante Programme. Die Viertagesfahrt führte entlang der Romantischen Straße. Dieser Höhepunkt des Fahrtenjahres wird den Teilnehmer/-innen noch lange in Erinnerung bleiben. Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen an keiner dieser Fahrten teilnehmen. Mein Dank gilt daher den Organisator/-innen aus dem Vorstand, besonders Waltraud Kurth.

Markenzeichen des Heimatvereins sind die vogelkundliche Wanderung der Geschwister von der Beek und der „plattdütsche Oavend“, organisiert von Walter Bienen, die auch in diesem Jahr wieder einen großen Zuspruch fanden. Auch die Veranstaltungen von Karl Lieck in der Begegnungsstätte sind wie immer eine Bereicherung.

Im März fand zum dritten Mal die Waldsäuberungsaktion in Zusammenarbeit mit der KAB Wassenberg statt, und eine zweite Aktion mit Schüler/-innen der Betty-Reis-Gesamtschule startete im Juni.

Die Untertagelok an Schacht 5 wurde zusammen mit der KAB gesäubert und lackiert sowie durch eine Infotafel ergänzt. In einer Feierstunde mit dem Knappenverein Hilfarth und dem Förderverein Schacht 3 wurden sie der Öffentlichkeit übergeben.

Eine weitere, wortgleiche Tafel überreichten wir der Betty-Reis-Gesamtschule zu ihrem 25jährigen Bestehen; sie fand ihren Platz neben der Untertagelok am Birkenweg. Bei der Projektwoche der Gesamtschule engagierten sich auch Mitglieder des Heimatvereins in verschiedenen Projektgruppen.

Die Parkanlagen und der Bergfried erfreuen sich großer Beliebtheit. Jeden zweiten Sonntag im Monat öffnet der Heimatverein den Bergfried. Wir freuen uns über viele Besucher/innen  und möchten diesen neuen Schwerpunkt unserer Arbeit weiter aufrecht erhalten.

Die Ausstellungen, die wir organisiert haben, waren beeindruckend. Das gilt sowohl für die Ausstellung über das Kriegsende als auch für die über den Widerstand gegen Hitler der KAB, aber ganz besonders für die Darstellung der Firmengeschichte von Krahnen und Gobbers, die sich über drei Etagen erstreckt. Die sehr gute Qualität der Bilder ist unserem Mitglied Johan Gielen zu verdanken. Unterstützt wurde er besonders von Bernd Serode. Noch bis Ende Februar ist die Ausstellung zu sehen.

Der Heimatverein unterstützte auch in diesem Jahr wieder die Stadt bei der Finanzierung der Blumenampeln, die unser Stadtbild verschönern.

Die Fläche an der Roermonder Straße/Synagogengasse ist mit dem Arzthaus von Frau Dr. Beckers, dem Parkplatz und der Grünanlage geschmackvoll gestaltet. Auf Anregung des Heimatvereins hat die Stadt am Standort der ehemaligen Synagoge eine Gedenkstätte für die ausgelöschte jüdische Gemeinde Wassenbergs errichtet. Die Pflasterung bildet den Innenraum der Synagoge ab, die Hecken symbolisieren die Außenmauern. Sechs Tafeln und ein Zeitstrahl informieren über das jüdische Leben in Wassenberg und und seine Vernichtung. Ein Ahorn-Baum aus dem Garten von Walter Reis in Kanada erinnert besonders an ihn als Überlebenden des Holocaust. Bei der Gestaltung war unser Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Wassenberg“ federführend, in dem auch die Gesamtschule vertreten ist.

In einer beeindruckenden und sehr gut besuchten Feier, die die Stadt, der Heimatverein und die Schule gestalteten, wurde die Gedenkstätte am 10. November 2015 vorgestellt. Wir freuen uns auch über die Teilnahme von zahlreichen Vertretern der benachbarten Heimatvereine. Ein besonderer Dank gilt allen, die an dieser Gedenkstätte mitgearbeitet haben, besonders der Firma Litzenberger Metallbau und dem Ingenieurbüro Seiffert für ihr Sponsoring.

Damit eine alte Wassenberger Tradition fort besteht, kauft der Heimatverein einen Kahn für den Gondelweiher, der wahrscheinlich bei der Nikolausfeier am 5. Dezember 2015 zum Einsatz kommen wird. Ab dem Frühjahr 2016 steht er dann der Wassenberger Bevölkerung und Gästen zur Nutzung zur Verfügung.

Ein weiteres Buch zur Heimatgeschichte „Auf den Spuren von Pater Friedbert Marx“ wurde von Johannes und Marianne Jakobs geschrieben und mit Unterstützung des Heimatvereins von Walter Bienen herausgegeben. Heimatliteratur ist im Lädchen am Roßtor erhältlich.

Der Heimatverein hat für das Jahr 2016 wieder einen Kalender mit historischen Motiven herausgegeben. Er ist zum Preis von 17 Euro im Lädchen am Roßtor, bei Schreibwaren Tatli  in der Gladbacher Straße und in der Mediaecke erhältlich.

In der Anlage finden Sie das Jahresprogramm für 2016. Ich freue mich, wenn Sie die Veranstaltungen besuchen. Besonders hinweisen möchte ich dabei auf unsere Jahreshauptversammlung am 9. März 2016 , in der auch Wahlen anstehen.

Die Viertagesfahrt wird uns nach Leipzig führen. Vorgesehen sind vier Tage in der Woche vom 29.8. – 1.9.2016. Die genauen Modalitäten werden im Mitgliederbrief Ende Februar mitgeteilt, mit dem Sie auch die Einladung zur Jahreshauptversammlung erhalten.

Weitere Schwerpunkte im Jahr 2016 werden Schilder für Bäume in den Wäldern und Parkanlagen sein sowie die dritte Route entlang religiöser Monumente (Wegekreuze, Kapellen, Bilderstöcke) für Orsbeck, die Unterstadt, Myhl und die Oberstadt.

Geplant sind auch weitere Ausstellungen im Bergfried, die frühzeitig angekündigt werden.

In den Rurauen bei Orsbeck ist die Aufstellung eines Gedenksteins und einer Infotafel in Planung, die an die Königsschlacht von Wassenberg im Jahr 1206 erinnern sollen.

Gerne weise ich auf unsere neu gestaltete Homepage hin, die interessant, informativ und reich bebildert einen Einblick in unsere Arbeit gibt. Dafür gilt Peter Hermanns ein besonderer Dank.

Ein letzter Hinweis: Der kulturhistorische Spaziergang am 9.12.15 muss aus terminlichen Gründen leider entfallen.

Bei allen Aktiven bedanke ich mich für ihren Einsatz im Heimatverein. Für Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden bin ich ebenfalls dankbar.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Jahr 2016.

 

 Mit freundlichen Grüßen

 Sepp Becker

Wassenberg, 26. November 2015

 

Quelle: Heinsberger Zeitung vom 2.11.2015

Der Kalender ist auch beim Heimatverein Wassenberg erhältlich. 


Auf Entdeckungstour im alten Wassenberg

Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker (li.) übergibt Bürgermeister Manfred Winkens einen der druckfrischen Bildkalender. FOTO: Jörg Knappe
Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker (li.) übergibt Bürgermeister Manfred Winkens einen der druckfrischen Bildkalender. FOTO: Jörg Knappe

Der Heimatverein hat für 2016 zum zweiten Mal einen Kalender mit historischen Stadtbildern herausgegeben. Von Angelika Hahn

Die alten Wassenberg-Illustrationen und Fotos des Heimatvereins sind eine Fundgrube - aus der schöpft auch der zweite Bild-Jahreskalender "Historisches Wassenberg", der in 13 alten Stadtansichten das Jahr 2016 für Heimatfreunde verschönt.

Wieder sind (fast) alle Ortsteile in den Monatsblättern vertreten. Das erste (Titel) und letzte Blatt bilden Gemälde ab: Alt-Wassenberg von Jean Grothe (1905) kann als Original im Bürgermeisterbüro bewundert werden. Die Perspektive, in etwa von der heutigen Rurtalstraße aus gesehen, zeigt die Kohlernte in der ländliche Stadt. Das winterliche Wassenberg 1904 aus dem Pinsel von Leo Küppers, der zur bekannten Düsseldorfer Malerschule gehörte, schließt den Kalender auf dem Dezemberblatt.

Dazwischen Postkartenansichten Wassenbergs und viele historische Fotos, teils koloriert, was ihnen einen künstlerischen Anstrich gibt. Das Januar-Foto zeigt die Effelder Schule (heute Vereinshaus) im Einweihungsjahr 1929, der Februar führt zum Birgelener Mühlenweiher 1951. Im März sendet eine offensichtlich aus Zeichnungen erstellte Postkarte von 1902 einen "Gruss aus Myhl" - zu sehen sind das frühere Restaurant Heinrichs mit Festsaal, die Kreuzigungsgruppe auf dem Gnadenberg (heute Schwanderberg) und ein Landschaftsbild. Fotos vom früheren Bahnhof und der Graf-Gerhard-Straße um 1920 folgt ein Blick in die Kirchstraße, von der früheren Friedhofsmauer an St. Georg aus in Richtung Innenstadt aufgenommen. Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker verwies bei der Vorstellung des Kalenderblatts auf das dort zu sehende frühere Finanzamt, das, was nur noch wenige wissen, im Zweiten Weltkrieg die Kreisverwaltung (aus Geilenkirchen) aufgenommen hatte.

Weitere Impressionen auf Kalenderblättern: Rosengarten am Gondelweiher, Gut Kromland bei Schloss Elsum (1910), die Roermonder Straße mit den heute noch auffallenden Gründerzeitbauten Villa Nina (Stadtverwaltung) und Ärztehaus (gegenüber), eine Straßenszene an der Pumpe in Luchtenberg (1917) und die imponierende Sheddachlandschaft der Seidenweberei Kranen & Gobbers in der Oberstadt (1904) - zurzeit Thema der Schau im Bergfried - mit ihrer schlossähnlichen Front. Automobil und Pferdefuhrwerk zeigen hier die Kontraste der Zeit.

An die Zeit des "Luftkurortes Wassenberg" in den 1920er und 30er Jahren würde Bürgermeister Manfred Winkens übrigens gerne anknüpfen. Bei der Vorstellung des neuen Kalenders verriet er, man prüfe zur Zeit, ob die Stadt diesen Zusatz nach einer Ortskernberuhigung durch die B221-Umgehung wieder führen könne. Sepp Becker kündigte eine Ausstellung mit alten Ansichten zum "Luftkurort" im Bergfried an.

Der Kalender ist ab sofort für 17 Euro im Lädchen am Roßtor, bei Schreibwaren Tatli/Oberstadt und in der Media Ecke, Graf-Gerhard Straße, zu bekommen. Die ersten 60 Stück hat die auf alte Stadtansichten spezialisierte Kalender Manufaktur Verden jetzt ausgeliefert. Wer nicht sofort zum Zuge kommt, braucht aber keine Sorge zu haben. "Wir können pro Woche bei Bedarf jederzeit nachbestellen", kündigte Sepp Becker an.

Quelle: RP vom 4.11.2015

 Jeden Monat ein prächtiges Bild (Wassenberg Aktuell vom 6.12.2015)

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