Jahresprogramm 2017

Mi Jul 05 @13:30 -
Radwanderfahrt
So Jul 09 @14:00 - 17:00
Öffnung Bergfried
So Jul 09 @14:00 - 17:00
Öffnung Leo-Küppers-Haus

Veranstaltungen in Wassenberg
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Sänger: Karl Lieck

Dem Vorschlag des Heimatvereins, im kommenden Jahr im Gedenken an Wassenberger Opfer des Nationalsozialismus auf Gehwegen sogenannte Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig zu verlegen, folgte der Kultur- und Sportausschuss im Rat der Stadt Wassenberg in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. 

27 jüdische Mitbürger habe es in Wassenberg gegeben. „Von 24 wissen wir, dass sie tot sind oder deportiert wurden”, erläuterte Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatvereins, in der Sitzung. Die Benennung der Gesamtschule nach Betty Reis sei gut, aber es habe ja auch noch andere betroffene Familien gegeben. So habe er erst kürzlich durch Zeitzeugen von einer Ukrainerin erfahren, die in Wassenberg gelebt habe und wegen angeblicher Sabotage erhängt worden sei.

Mit den knapp zehn mal zehn Zentimeter großen Steinen mit Inschrift auf einer darauf befindlichen Messingplatte werde ermordeten Opfern des Nationalsozialismus gedacht, nicht nur jüdischen Mitbürgern, sondern auch Sinti und Roma sowie anderen politisch und religiös Verfolgten oder Euthanasieopfern, hatte Becker in seinem Antrag auf Genehmigung des Projekts geschrieben. 

„Mit den bisher etwa 25.000 in Europa verlegten Stolperseinen ist das größte Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Europa entstanden.” In Deutschland befänden sich bereits in etwa 600 Kommunen solche Steine. Im Kreis Heinsberg ist Erkelenz eine davon. Wassenberg habe mit der Namensgebung für die Betty-Reis-Gesamtschule bereits ein Zeichen gesetzt, so Becker weiter. 

Die Stolpersteine, die durch Spenden finanziert werden sollen, seien eine sinnvolle Ergänzung, um diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. „Ein erster Stein ist auf dem Gehweg vor dem Geburtshaus von Betty Reis geplant”, erklärte er und wünschte sich eine Einbindung der nach ihr benannten Gesamtschule in diese Aktion. 

Auch am Wassenberger Roßtor hätten einige Bürger gelebt, wo dann künftig auch Stolpersteine verlegt werden könnten.

 

 

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