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Sänger: Karl Lieck

Die goldenen Zwanziger: Wassenberg nannte sich Luftkurort und setzte schon auf "Fremdenverkehr". Vor der Stadtmauer entstanden 1927 Schwimmbad und Gondelweiher. An Stelle des Freibads gibt es einen "Hafen", aus dem Bademeister-Haus wurde das Café Froschkönig, und jetzt gibt es zu dessen Öffnungszeiten wieder einen Bootsverleih. "Allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel" wünschten drei Sponsoren den Bötchen, die sie mit Sekt tauften: Waltraud Kurth vom Heimatverein, die Ärztin Susanne Beckers und Agnes Baltes vom Dachdeckerunternehmen Baltes. Jede Bootsfahrt (1 Euro) unterstützt einen guten Zweck.

Quelle: Rheinische Post vom 21.05.2016


 

Kahnpartie für den guten Zweck

Auf dem Gondelweiher fahren wieder Ruderboote. Drei Spender. Von Johannes Bindels

Am Kahnweiher in Wassenberg ist mit einer standesgemäßen Zeremonie eine alte Tradition wieder aktiviert worden. Zusammen mit zwei weiteren Sponsoren übergab der Heimatverein Wassenberg drei Kähne der Öffentlichkeit.

Mit einer zünftigen „Kahntaufe“ wurden die Ruderboote ihrer Bestimmung übergeben. Ab sofort kann auf dem Gondelweiher wieder Kahn gefahren werden. Anmietung und Einweisung erfolgen durch den Betreiber des Café Froschkönig.

Taufe und Stapellauf

„Schon in den 1920er Jahren war die heutige Anlage eine beliebte Stelle für Freizeit und Tourismus“, begann Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatverein Wassenberg, seinen kleinen Rückblick. 1927 habe es schon ein Schwimmbad mit einer 50-Meter-Bahn gegeben und der Rosengarten sei ebenso Teil der Parkanlage um den Weiher gewesen.

Eine Idee der Investoren des heutigen Ensembles um das Café Froschkönig Georg Hensgens, Piet Jansen und Norbert Dahmen aufgreifend, die alte Tradition des Kahnfahrens auf dem Weiher wieder zu beleben, sei der Heimatverein gerne gefolgt.

Neben dem Heimatverein spendeten Dr. Susanne Beckers und der Dachdeckermeister Bernd Baltes jeweils einen weiteren Kahn. Im Beisein von zahlreichen Interessenten wurden die Kähne auf den Namen „Gisbert“, „Heimatverein“ und „Baltes“ getauft. Mit dem bekannten Spruch: „Ich taufe dich auf den Namen Gisbert und wünsche dir allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, nahm Dr. Susanne Beckers die Taufe für das Boot „Gisbert“ vor. Das Boot „Heimatverein“ taufte Waltraud Kurth und Agnes Basten das Boot „Baltes“. Ein kleiner symbolischer Stapellauf brachte die Boote unter viel Beifall zu Wasser.

„Die Öffnungszeiten für den Bootsverleih entsprechen den Öffnungszeiten des Cafés“, informierte Sepp Becker und ergänzte erfreut: „Die Einnahmen aus dem Verleih werden monatlich für einen guten Zweck gespendet.“ Die erste Spende erhalte das Wassenberger Jugendcafé.

Kahnfahren auf dem Kahnweiher Wasserberg – eine Tradition wird fortgesetzt. Foto: Johannes Bindels
Kahnfahren auf dem Kahnweiher Wasserberg – eine Tradition wird fortgesetzt. Foto: Johannes Bindels

Beim ersten Proberudern zeigten sich indes kleinere Mängel. Beim Einsteigen in die Boote muss zukünftig eine Einweisung und Hilfestellung erfolgen, um die Sicherheit für die Nutzer zu erhöhen. Zudem waren die Riemen zu lang, so dass die Ausfahrt aus dem „Hafen“, bei der die kleine Brücke zu passieren ist, nicht gelang. Der Betreiber sicherte zu, bis zur ersten Verleihung nachzubessern. Die Nutzung erfolge wie auch bei anderen Bootsverleihen jedoch auf eigene Gefahr. (jwb)

Quelle: Heinsberger Zeitung vom 24.05.2016


 

Kahnfahren auf dem Gondelweiher

Die goldenen Zwanziger des vergangenen Jahrhunderts leben in Wassenberg wieder auf, zumindest sind die Kahnpartien auf dem Gondelweiher, die viele Touristen sich im Luftkurort Wassenberg einst gönnten, wieder möglich.

Schon vor fast 100 Jahren setzte der damalige Luftkurort erfolgreich auf den „Fremdenverkehr“. Unmittelbar vor der Stadtmauer entstanden 1927 Schwimmbad und Gondelweiher. Der Rosengarten war ebenfalls schon Teil der großen Parkanlage. Das Freibad gibt es nicht mehr. Immerhin entstand hier der neue „Hafen“ und aus dem kleinen Bademeister—Häuschen wurde das Cafe Froschkönig. Das Cafe bietet jetzt die Bootsfahrten an. Zusammen mit zwei weiteren Sponsoren „taufte“ der Heimatverein Wassenberg jetzt drei Ruderboote, Stapellauf inklusive. Die Investoren des heutigen Ensembles um das neu entstandene Cafe’, Georg Hensgens, Norbert Dahmen und Piet Janssen hätten den Anstoß geliefert, die Tradition des Kahnfahrens auf dem Weiher wieder zu beleben, erklärte
der Vorsitzende des Heimatvereins Wassenberg, Sepp Becker. Neben dem Heimatverein spendeten Dr. Susanne Beckers und der Dachdeckermeister Bernd Baltes jeweils ein Boot. „Die Öffnungszeiten für den Bootsverleih entsprechen den Öffnungszeiten des “Cafes Froschkönig“, so Sepp Becker.

Wassenberg Aktuell vom 19.6.2016

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