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Sänger: Karl Lieck

Einladung

Einladung „Im Glanz der Scheinwerfer“

Ausstellungseröffnung „Im Glanz der Scheinwerfer“ am 28.08.2016

Eröffnungsrede vom Bürgermeister Manfred Winkens

Bürgermeister Manfred Winkens

Ich darf Sie alle ganz herzlich begrüssen. Trotz des doch sehr heissen Wetters haben es viele geschafft, hier herauf zu kommen, noch ohne Aufzug. Aber ich sag’ mal was dazu, der Aufzug ist bestellt. Und demnächst wird es also einfacher sein, den Bergfried zu erreichen, dann können wir noch mehr machen. Aber ich freue mich auch, dass wir auch ohne Aufzug viel machen. Und ich darf mich zuerst einmal sehr herzlich beim Heimatverein bedanken, dessen Vorsitzender Sepp hier ist. Bei der KAB, die den Heimatverein immer unterstützt und immer hier vor Ort ist, wenn Ausstellungen da sind. Der Heimatverein organisiert eigentlich alles hier und macht hier auch viele Stadtführungen. Der Bergfried ist nach wie vor die Attraktion. Viele Leute finden es einfach toll, wenn sie ihn einmal gesehen haben. Und wir haben gesagt, unser Ziel ist es, den Bergfried zu beleben, viele Ausstellungen zu machen, Veranstaltungen hier zu machen. Deshalb bin ich froh, dass heute wieder eine Ausstellung da ist.

Ich begrüsse ganz herzlich Herrn Jansen, der die Ausstellung organisiert hat und die schönen Fotos gemacht hat. Es sind nicht nur Fotos von Wassenberg, wie Sie gesehen haben, sondern es sind Fotos aus dem ganzen Kreis. Finde ich übrigens auch sehr sehr gut, denn es gibt auch noch viele schöne andere Orte im Kreis Heinsberg. Wassenberg ist einer davon und wenn ich mich dann umgucke, würde ich sagen das schönste Bild hängt hinter mir, das ist Ophoven. Aber die anderen Bilder sind auch schön. Aber es sind viele viele andere schöne Orte auch im Kreis Heinsberg und ich finde es ganz toll, wenn dann vielleicht viele Leute aus den anderen Orten, wo die Bilder herkommen, wenn sie es hören, dass die Ausstellung da ist, auch nach hier kommen. Und da hätten wir unser Ziel erreicht, möglichst viele Leute in den Bergfried zu holen, um sich an den Bildern zu erfreuen und auf den Bergfried mal hoch zu klettern. Heute ist wieder eine ganz tolle Aussicht und ich denke, wir haben damit ein Highlight.
Nebenan die Burg ist leider immer noch zu, Sie wissen es, wir arbeiten dran. Das ist leider unser Sorgenkind und ich hätte ganz gerne, wenn auch da etwas passieren würde. Man könnte eben die Burg mit Gastronomie und dem Bergfried als Ausstellungsgelände verbinden.

Wie gesagt der Aufzug ist bestellt, der Auftrag ist raus, die Baugenehmigung existiert. Der wird so gebaut, dass man hier nicht sehr viel kaputt machen muss. Er wird also vorgefertigt. Sobald das Ding fertig ist, wird also ein Aufzug vom Parkplatz bis hier zur Tür vorhanden sein. Und es wird kein Akku-Aufzug sein, sondern ein Aufzug, der im Dauerbetrieb fahren kann. Dann wird es natürlich sehr viel einfacher für die Leute, die hier Ausstellungen machen, ihre Bilder hier hoch zu schleppen. Ich kann mir also vorstellen, wenn man das ganze Zeug hier hoch tragen muss. Wenn Sie für sowas ins Sportstudio gehen, müssen sie dafür 50 Euro zahlen. Noch mal herzlichen Dank Herr Jansen, dass Sie die Ausstellung gemacht haben, dem Heimatverein vielen Dank. Ich denke mal, Sie sagen etwas zu den Bildern, was es zu sehen gibt und wie gesagt, ich finde es ganz ganz toll und wünsche der Ausstellung viel viel Erfolg. Und Herr Jansen hat sich auch bereit erklärt, in den nächsten zwei Monaten die Ausstellung zu begleiten, sodass der Bergfried dann jeden Sonntag geöffnet ist und ich denke Sepp, das ist dein Wunschtraum immer gewesen. Viel Erfolg! Viel Spaß!

Applaus

Grußwort vom Vorsitzenden des Heimatvereins Sepp Becker

Vorsitzender des Heimatvereins Sepp Becker

Ja, ich möchte als Vorsitzender des Heimatvereins auch einige Worte sagen. Es ist ja nicht die erste, zweite oder dritte Ausstellung, wir haben schon sehr viele Ausstellungen gemacht. Und hier noch mal ein besonderes Kompliment, es sind alle drei Etagen mit besetzt worden. Das hatten wir erst bei einer einzigen Ausstellung, nämlich Textilgeschichte vom Wassenberg mit Krahnen und Gobbers. Diesmal sind tatsächlich auch alle drei Ebenen besetzt und unser Bürgermeister hat es gerade schon angeschnitten, es ist mühsam, das alles rauf zu schaffen. Sonst haben wir das mit sehr vielen gemacht. Ich muss wohl sagen, in diesem einen Fall, der Herr Jansen ist noch gut kräftig und vital, der hat das alles selber rauf geschafft. Ein bisschen Hilfe bekommen beim Aufhängen und so weiter, aber der hat das wirklich in einer famosen Weise gemacht und hier alles rauf geschafft. Und ich weiss von den vielen Ausstellungen, die wir gemacht haben, wie mühsam das ist, den Bergfried zu ersteigen. Der Bergfried ist das Wassenberger Wahrzeichen und wenn wir hier Stadtführungen machen, dann sind die Leute von Wassenberg begeistert, aber eben ist das schon angeschnitten worden, jede Stadt hat ihre Schönheit und deswegen ist es gut, dass von nah und fern die Leute zum Bergfried kommen, immer wenn es offen ist, wenn Ausstellungen da sind. Und es ist schön, wenn die Leute etwas von ihrem Ort wiederfinden, entweder als Aussicht von oben oder innen, dass Bilder aus ihrer Stadt auch gezeigt werden. Und das ist diesmal sehr schön, wenn man Tourismus macht ist Wassenberg viel zu klein, um alle Interessen zu treffen. Und dann ist es gut, auch zu zeigen, im ganzen Kreis Heinsberg gibt es sehr viele schöne Sachen. Wie diese Woche noch eine ältere Frau sagte: „Wat hamer et doch bei uns so schön, die meisten sehen das gar nicht“.

Und dann bin ich beim Fotografen. Ich habe mal den Vergleich gemacht: Ein Jäger geht auf die Pirsch und will ein Tier erjagen. Da muss er Geduld haben, er muss ein gutes Auge haben und so weiter. Ein Fotograf muss das noch in vielfältiger Weise noch viel besser hinbekommen. Nicht nur Lichtverhältnisse, das tolle Motiv, die Jahreszeit, der Tag und vor allen Dingen auch Geduld. Natürlich kann man jetzt sagen bei den Gebäuden, da braucht man nicht so viel Geduld. Trotzdem muss man den richtigen Zeitpunkt treffen, um solche Bilder im richtigen Augenblick zu fotografieren. Und das ist Herrn Jansen in hervorragender Weise gelungen. Man staunt, wenn man diese Bilder sieht und sagt: Ist das überhaupt so schön? Es ist so schön! Nur ist die Frage, haben wir die Augen geöffnet, um das genau zu erkennen. Ich muss sagen, ich bin da sehr beeindruckt und ich habe denn auch mich noch einmal sachkundig gemacht. Es ist so, dass der Herr Jansen nur nicht Gebäude oder auch Landschaften fotografiert, sondern auch Personen. Und er hatte vor kurzem eine Ausstellung in Brachelen, da ging es um Demenz und das war auch in der Presse hervorragend dargestellt. Und dann sieht man, dass Fotografen auch, ich sag’ jetzt mal von innen her sich mit einer Sache beschäftigen müssen, um das Richtige zu treffen. Ich glaub’, dass ist ihm in hervorragender Weise gelungen und dafür möchte ich ihm noch mal recht herzlich danken.

Ich möchte auf etwas hinweisen, wenn man diesen Bildband sieht „Im Glanz der Scheinwerfer Kreis Heinsberg“, er hat einen Bildband heraus gegeben. Man muss sagen, dass ist schon ein Schnäppchen, für 9 Euro 90 so einen grossen Bildband im Glanzformat zu bekommen, ist eigentlich ein Preis, der viel zu tief ist. Ich bin froh, dass diese Bücher im Umlauf sind, man kann das verschenken und deswegen möchte ich das empfehlen. Schauen Sie sich das Buch an! Wenn Sie es gut finden, kaufen Sie es einfach. Das ist nur ein kleiner Hinweis, wer sich davon angesprochen fühlt, soll das ruhig tun. Ja, vielen herzlichen Dank, dann darf ich Herrn Jansen jetzt bitten. Es ist so gedacht, das man Herrn Jansen begleitet, das er zu den Bildern etwas sagt und das man dann sozusagen durch die verschiedenen Etagen geht, um so die Ausstellung kennenzulernen. Und viele Städte und Orte mit zu entdecken in einer besonderen Weise, die er so zu einer späteren Tageszeit gesehen hat. Das viele Bilder von Wassenberg dabei sind ist natürlich klar, als Wassenberger sind wir davon überzeugt, dass wir der schönste Ort im Kreis Heinsberg sind und deswegen ist er sehr vielfältig hier vertreten. Danke schön!


Applaus

Ansprache von Hans-Josef Jansen

Hans-Josef Jansen

Ja, liebe Gäste, ich bedanke mich, dass so viele heute gekommen sind. Normalerweise sollte diese Ausstellung erst gar nicht hier stattfinden. Aber Anfang des Jahres fragte der Sepp Becker: „Können Sie bitte die Ausstellung auch noch im Bergfried zeigen?“ Und ich war dann eigentlich sehr skeptisch, sie läuft jetzt zweieinhalb Jahre, es ist heute eine Jubiläumsausstellung, eigentlich die zehnte im Kreisgebiet. Und deswegen war ich der Meinung: „Da kommt keiner mehr hin!“. Und er meinte dann: „In Wassenberg ist das anders!“. Und wenn ich das so sehe, dann scheint es doch hier die Kulturhochburg des Kreis Heinsbergs zu sein. Wenn ich mal sehe, was ich hier in den letzten Tagen aufgebaut habe, was da an Menschen hier war, dann muss ich sagen „Beachtlich!“. Dann zuerst mal ein großes Dankeschön dem Heimatverein mit Sepp Becker, der Stadt Wassenberg und dem Herrn Bürgermeister. Und dieses Dankeschön möchte ich auch mit einem Schnäppchen zum Ausdruck bringen.

Jansen überreicht Winkens und Becker jeweils einen Bildband.

Zum vielen Bildern werde ich eigentlich heute oder jetzt hier nicht viel sagen, das können wir im Nachhinein. Weil einige hier sind, die die Ausstellung schon gesehen haben und dann sagen: „Das habe ich schon einmal gehört, das habe ich auch schon zweimal gehört“. Ich bedanke mich noch einmal bei den Leuten, die bei dieser Aktion mit geholfen haben. Herr Becker hat es eben schon mal erwähnt, es ist nicht nur den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Es ist so, dass man sagen müsste, könnt ihr vielleicht die Beleuchtung 10 Minuten früher oder später oder etwas länger einschalten. Es ist eigentlich so, dass, Sie werden es sehen bei den Bildern, immer ein bisschen Tageslicht da ist und das ist eigentlich ungewöhnlich, denn meistens wird es eingeschaltet, wenn die Strassenbeleuchtung eingeschaltet wird und dann ist es dunkel. Das heisst also, dann ist auch der Hintergrund schwarz und das wollte ich eigentlich nicht so haben. Also haben da einige Leute auch mitgeholfen. Ich freue mich jedenfalls, dass ich hier im Bergfried die Jubiläumsausstellung, aber auch die letzte Ausstellung dieser Art zeigen darf. Ich find’s super hier, ich würde mal behaupten, wenn jetzt auch der Aufzug fertig ist, dann ist es das Schmuckstück im Kreis Heinsberg. Wer hier ausstellen darf, der muss sich einfach glücklich schätzen, es lohnt sich. Und damit bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit, wer Fragen hat, ich stehe gerne zur Verfügung. Schönen Dank!

Applaus

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung

(Zum Vergrößern auf das Foto klicken)

 Fotos: Willi Palm

Pressespiegel

Die Heimat in ganz besonderem Licht

Fotos von Hans-Josef Jansen sind in den kommenden Wochen noch im Wassenberger Bergfried zu sehen. Von Daniela Giess

Eigentlich wollte Hans-Josef Jansen seine Fotografien nicht mehr öffentlich zeigen. Insgesamt neun Ausstellungen im gesamten Kreis Heinsberg schienen dem 64-Jährigen genug zu sein. "Da kommt ja doch keiner mehr gucken", vermutete der gelernte Diplom-Vermessungsingenieur, der sich seit kurzer Zeit im Ruhestand befindet.

Fotograf Hans-Josef Jansen stellt auf drei Etagen im Wassenberger Bergfried aus. FOTO: JÜRGEN LAASER
Fotograf Hans-Josef Jansen stellt auf drei Etagen im Wassenberger Bergfried aus. FOTO: JÜRGEN LAASER


Sepp Becker, Vorsitzender des Wassenberger Heimatvereins, war anderer Meinung - und überzeugte Jansen Anfang des Jahres, seine schönsten Aufnahmen im Bergfried einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Im Glanz der Scheinwerfer" lautet der bezeichnende Titel der ungewöhnlichen Fotoausstellung, für die Jansen rund eineinhalb Jahre in Städten und Gemeinden der Region unterwegs war.
Das Wassenberger Roßtor, der riesige Mammutbaum, Burg Wegberg und Burg Randerath, das Gymnasium in Geilenkirchen, das Fördergerüst der stillgelegten Zeche Sophia-Jacoba in Hückelhoven, die historische Mühle in Breberen, das Heinsberger Begas-Haus: Hans-Josef Jansen lässt die abgelichteten Sehenswürdigkeiten im ungewöhnlichen Glanz erstrahlen. Dabei war er oft auf Hilfe angewiesen. Stadtverwaltungen und Bürger hätten ihr Entgegenkommen gezeigt, indem zum Beispiel auf seine Bitte hin Parkplätze für die Aufnahmen geräumt worden seien, sagte Jansen bei der Ausstellungseröffnung im alten Bergfried.
Im Eigenverlag hat er einen Bildband in einer Auflage von insgesamt 1000 Exemplaren herausgegeben, der zum Preis von 9,90 Euro zu haben ist. Noch etwa 100 Bücher sind zu haben. Drei Euro pro Verkauf sind für die Kinderkrebshilfe Ophoven bestimmt. Mit der Ausstellung im Wassenberger Bergfried feiert Jansen somit ein kleines Jubiläum - zum zehnten Mal präsentiert er die Ergebnisse seiner abendlichen Fotopirsch im Kreisgebiet.
Jede Stadt habe ihre Reize, betonte Becker. Neben einem guten Auge und Geduld benötige ein Fotograf ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, um auf den Auslöser zu drücken. Jansen sei dies "in hervorragender Weise gelungen". Auch Bürgermeister Manfred Winkens zeigte sich begeistert von den ausgestellten Fotografien. Im Kreis Heinsberg gebe es viele schöne Orte, "und Wassenberg ist einer davon".
Für den Bergfried kündigte der Verwaltungschef einen Aufzug an, der inzwischen bestellt und Besucher vom Parkplatz zu dem historischen Gemäuer befördern soll. "Dann können wir hier noch mehr machen." Mit zahlreichen Ausstellungen solle der Bergfried belebt werden. Als "unser Sorgenkind" bezeichnete er in diesem Zusammenhang die Burg, die immer noch geschlossen sei. "Wir arbeiten an einer Lösung", sagte der Erste Bürger.

Quelle: RP vom 30. August 2016

 

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