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Sänger: Karl Lieck

 

Der Arbeitskreis Auenherz - Aktionskreis Untere Ruraue - ist eine Gruppierung von Mitgliedern des Heimatvereines, welche sich u.a. für den Schutz und Erhalt der schönen Auenlandschaft im Bereich der Unteren Rur engagiert. Im Vorfeld hatte man sich zum Beispiel dafür eingesetzt, dass der besonders schützenswerte Korridor entlang der Rur als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden konnte.

In seiner Vorstandssitzung am 31.10.2018 machten der Heimatverein Wassenberg e.V. und der Aktionskreis ihre Zusammenarbeit perfekt. Es wurde einstimmig beschlossen, dass der Aktionskreis ein selbständig agierender Arbeitskreis innerhalb des Heimatvereines ist. Ein kontinuierlicher Austausch wird gewährleistet.

Diesem Beschluss waren bereits seit 2015 etliche Zusammenkünfte vorausgegangen, diverse Vorbereitungen als auch öffentlichkeitswirksame Aktionen hatten stattgefunden. In der Vorstandssitzung am 27.06.2016 hatte Waltraud Kurth erstmals eine entsprechende Anfrage zur Unterstützung des Aktionskreises gestellt und hier bereits eine einstimmige Zusage erhalten. In einer nachfolgenden Sitzung sowie in der Klausurtagung im Frühjahr 2018 wurde weiter an der Umsetzung dieses Vorhabens gearbeitet.

Der Aktionskreis möchte sich nun weiterhin dafür einsetzen, dass eine auentypische Landschaft mit ihrer Artenvielfalt erhalten bleibt bzw. wiederhergestellt werden kann. Heimische Tiere, Vögel und Insekten sollen wieder genügend Unterschlupf und Nahrung finden, Gewässer und Böden in einen guten chemischen Zustand versetzt werden. Auch möchte man sich hier weiterhin bei der Gestaltung als Naherholungsgebiet beteiligen.

Als aktuelles Projekt steht die naturnahe Gestaltung einer Parzelle im Auenbereich von Ophoven auf dem Programm, welche dem Aktionskreis von Karl-Heinz Derichs zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Flächen im Auenbereich wurden dem Aktionskreis bereits zugesagt - hierüber ist man sehr erfreut!

In Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg werden hier in Kürze entsprechende Neuanpflanzungen mit heimischen Gehölzen und Gewächsen durchgeführt. Vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Bevölkerung und auch anderen Vereinen ist es zu verdanken, dass die vorbereitenden Arbeiten bereits erledigt werden konnten.

Neben der Einsaat von Wildblumen etc. werden hier Insektenhotels und Nistkästen ange- bracht. Später soll Kindern der Kindergärten der Stadt Wassenberg sowie Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen Gelegenheit gegeben werden, sich aktiv an der Ent- wicklung der heimatlichen Natur zu beteiligen bzw. diese zu beobachten.

Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen - verbunden mit dem Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit!

Die Mitglieder des Arbeitskreises: Karl-Heinz Derichs, Beirat im Heimatverein; Christoph Hermanns, Sprecher der Gruppe; Roland Hermanns, Eric Hermanns, Herbert Biermanns, Marius Biermanns + Waltraud Kurth

Der Wassenberger Heimatverein ist Gastgeber des zweiten "Großen Mundartabends", zu dem sechs Heimatvereine der Region für Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, in die Aula der Betty-Reis-Gesamtschule am Birkenweg einladen. Organisator Walter Bienen spricht über die Veranstaltung.

Das Motto "Dat joav et iech eenmoal" scheint für sich zu sprechen. DAS GAB ES ERST EINMAL

Bienen Im April 2016 fand der erste gemeinsame Mundartabend im Forum Wegberg statt. Er stand unter dem Motto "Dat joav et noch nii". DAS GAB ES NOCH NIE Die Organisation lag in den Händen des "Historischen Vereins Wegberg". Diesmal sind wir federführend. Es machen wieder wie im vergangenen Jahr die sechs großen Heimatvereine mit: der Historische Verein Wegberg, der Heimatverein Beeck, der Heimat- und Kulturverein Niederkrüchten, der Klängerclub Elmpt, der Heimatverein der Erkelenzer Lande und der Heimatverein Wassenberg.

Wie sehen Konzept und Ablauf aus?

Bienen Die Erkennungsmelodie für den Großen Mundartabend in Wegberg hatte der in der Region bekannte Mundartdichter und -komponist Theo Schläger aus Lövenich geschrieben - Titel: Dat joav et noch nii. Für die Wassenberger Veranstaltung hat er den Text umgeschrieben - Titel "Dat jöw et allwier" DAS GIBT ES SCHON WIEDER- in Lövenicher/Katzemer Platt. Dieser "Gemeinsame Plattdeutsch-Abend" ist die Auftaktveranstaltung zu unserem Jubiläumsjahr. Der Heimatverein Wassenberg wird nämlich in diesem Jahr 120 Jahre alt und ist somit, soweit ich das überblicke, wohl der älteste Heimatverein im Kreis Heinsberg und Umgebung. Zur Vorbereitung auf die Wassenberger Veranstaltung haben wir uns zweimal im Kreise der sechs Heimatvereine getroffen, im November 2016 und gerade erst noch einmal am 1. Juni. Hier haben wir das Konzept und das Programm besprochen.

Wie viele Beiträge sind geplant?

Bienen Das Konzept sieht einen Mix vor aus plattdeutschen Gedichten, Geschichten, Sprüchen und Liedern, die entweder von einzelnen Personen oder Gruppen vorgetragen werden. Einige Lieder werden auch, musikalisch begleitet, zusammen mit dem Publikum gesungen. Darüber hinaus wird eine Bildschirm-Präsentation zu sehen sein. Bis hin zum gemeinsamen Schlusslied sind etwa 25 Beiträge geplant.

Wird die Zusammenarbeit der Heimatvereine weitergehen, und helfen solche Veranstaltungen, die Mundart auch bei Jüngeren wieder populärer zu machen?

Bienen Es ist beabsichtigt, diese Art von Mundartabenden in den nächsten Jahren fortzusetzen. Mit gemeinsamen Kräften ist es leichter, für die Mundart zu werben. Ob die Veranstaltungen allerdings dazu angetan sind, die Mundart auch bei Jüngeren wieder populär zu machen, darüber streiten sich die Gelehrten.

ANGELIKA HAHN FÜHRTE DAS GESPRÄCH

Quelle: RP vom 15.6.2017

1912 wurde die Weberei Heinrich Essers in Wassenberg gegründet. Die heutige Schärerei Essers mit Schwesterbetrieb "Essedea Texolutions" produziert innovative Materialien für die Textilindustrie. Firmenbesuch mit dem Heimatverein.

Der Weg von der Kurve in der Synagogengasse bis zur Burgauffahrt ist mit einem besonderen Schild als Max-Graab-Weg bezeichnet worden. Der Heimatvereinsvorsitzende schreibt im Antrag des Heimatvereins an den Rat über Graab: "Max Graab hat am 10. November 1938 im Zusammenhang mit der Pogromnacht und dem Abbrennen der Synagoge Zivilcourage bewiesen, indem er durch Zurufe auf dieses abscheuliche Verbrechen hingewiesen hat. Dafür musste er ins Gefängnis." Fotos: BeSe vom 17.1.2017

Weitere Infos zum Max-Grab-Weg.

Geschäfts-, Fahrten- und Spendenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:  
Kreissparkasse Heinsberg ● IBAN DE03 3125 1220 0002 2043 60 ●  BIC WELADED1ERK