Jahresprogramm 2017

So Apr 30 @14:00 - 16:00
Öffnung Bergfried
Mo Mai 01 @06:00 -
Vogelstimmenwanderung
Mi Mai 03 @13:30 -
Radwanderfahrt

Veranstaltungen in Wassenberg
April 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
Loading radio ...

Sänger: Karl Lieck

Der neue Wassenberger Bildkalender für 2017 präsentiert Fotos aus den Ausstellungen von Hans-Josef Jansen und Matthias Meyer, die die schönsten Seiten der Stadt zwischen Roßtor, Bergfried und Gondelweiher ins Bild setzen. Von Angelika Hahn

Als Heimatvereinsvorsitzender Sepp Becker, begleitet vom Beiratsmitglied Bernd Serode, gestern das Gespräch zur Vorstellung des neuen, nun dritten Wassenberger Fotojahreskalenders eröffnete, war Erstaunen angesagt. Denn nicht, wie vermutet, historische Fotos und alte Postkartenansichten sind für 2017 Thema des Kalenders, vielmehr Wassenbergs aktuelle "Schokoladenseiten", so wie sie die beiden erfolgreichen Ausstellungen der Fotografen Matthias Meyer aus Gerderath und Hans-Josef Jansen aus Heinsberg im Bergfried präsentierten.

Von den Fotografen Matthias Meyer (links) und Hans-Josef Jansen stammen die Bilder im neuen Wassenberg-Kalender 2017 des Heimatvereins. Die Fotos waren in den beiden erfolgreichen Ausstellungen im Bergfried zu sehen. FOTO: Jürgen Laaser
Von den Fotografen Matthias Meyer (links) und Hans-Josef Jansen stammen die Bilder im neuen Wassenberg-Kalender 2017 des Heimatvereins. Die Fotos waren in den beiden erfolgreichen Ausstellungen im Bergfried zu sehen. FOTO: Jürgen Laaser


Eine Auswahl dieser Arbeiten - die Jansen-Schau ist übrigens noch an beiden folgenden Sonntagen geöffnet - umfasst der neue Jahreskalender. Überraschend, dass gerade das Titelblatt - die im nahezu festlichen Scheinwerferglanz erscheinende Stadt-Silhouette vom Gondelweiher aus gesehen mit Propsteikirchturm, Stadtmauer und Bergfried im Hintergrund - von Meyer stammt, der ansonsten für die Tageslichtimpressionen in dem Kalender gesorgt hat, während sein Kollege Jansen getreu dem Motto seiner Ausstellung die Wassenberger Parklandschaft entlang der Stadtmauer "im Glanz der Scheinwerfer" ins Bild setzt. Der Schwerpunkt der Katalogblätter liegt auf der Wassenberger Innenstadt, mit zwei Ausnahmen: So zeigt das Novemberblatt von Matthias Meyer (in Kombination) den Marien-Bildstock am "Lindchen" zwischen Myhl und Altmyhl und die Lourdesgrotte auf dem Myhler Justusberg. Eine weitere "Pilgerstätte" zeigt Jansen in einer winterlichen Abstimmung der Ophovener Wallfahrtskirche.

Meyers Foto im Kieswerk Forst, das "Sandwüste in Wassenberg?" betitelt ist, erschließt sich erst auf den zweiten Blick und das ganz bewusst: Die Verwerfungen der Kieshalde rufen Assoziationen an Gebirgsmassive wach - Kontrast zur beschaulichen Feldblumenwiese am Wassenberger Stadtrand.

Bürgermeister Manfred Winkens bedankte sich beim Heimatverein und den beiden Fotografen, die ihre Arbeiten kostenlos für den Fotokalender zur Verfügung stellten, der wie die beiden Vorgänger von der Manufaktur Verden erstellt wurde. Dies in einer Auflage von 110 Stück, für 16 Euro ist der Kalender in drei Wassenberger Geschäften und beim Heimatverein ab sofort zu kaufen.

Sepp Becker betonte als Motivation, diesmal von einem historischen Fotokalender abzugehen, die enorme Resonanz, die beide Ausstellungen, aber auch grundsätzlich die sonntäglichen Öffnungen des Bergfrieds in den vergangenen Monaten erfahren haben. "Man spürt, dass beide Fotografen mit Herzblut bei der Sache waren", inspiriert von den schönen Seiten der Stadt. "Leute kommen von weit her und loben, wie Wassenberg seine historische Gartenachse zwischen Bergfried und Gondelweiher herausgeputzt hat", berichtete Becker gestern. An die 80 Besucher kommen mittlerweile zu den Sonntagsöffnungen.

Becker freut sich, dass mit der Ende der Monats beginnenden Installation der Aufzüge der Bergfried noch vielseitiger wird genutzt werden können. Zwei Wochen, so ergänzte Bürgermeister Winkens, werde der Bergfried für die Innenarbeiten geschlossen bleiben müssen. Im Januar sollen die Außenaufzüge installiert werden.

Quelle: RP vom 4.11.2016

Kalender ist ab sofort zu kaufen

Verkauf Der Bildkalender ist ab sofort für 16 Euro hier zu bekommen: Media Ecke GbR von Kannen & Scheeren, Graf-Gerhard-Straße; Die Tintentanke - Wassenberger Kiosk-Café Oberstadt; Lädchen am Roßtor, Roßtorplatz.
Jubiläum Das Thema des nächsten Bildkalenders steht schon fest, denn 2018 wird auf 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Pontorson zurückgeblickt.

Wassenberger Ansichten (Super Sonntag vom 6.11.2016)

Fotografen nehmen Altstadt in den Fokus (Heinsberger Zeitung vom 9.11.2016)

Auf Vermittlung des Vorsitzenden des Heimatvereins Wassenberg e.V. hat Herr Oliver Hermanns aus Birgelen in zwei Vitrinen im Wassenberger Bergfried seine Funde als Hobby-Archäologe ausgestellt. Die Ausstellung lautet:

„Wassenberger Funde aus Feld und Flur - Von den Römern bis ins Dritte Reich“

Sie ist ein Teil/Ergebnis seines jahrelangen Suchens im Wassenberger Umland. Eine Ausstellung, die einem interessante Einblicke in die Vergangenheit und somit in das Leben unserer Vorfahren gewährt.

Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten vom Bergfried (siehe Terminkalender) besichtigt werden oder hier auf dieser Seite.

 

Einladung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit laden wir Sie zu der nächsten Ausstellung im Bergfried ein. Herr Willi Palm aus Gerderath zeigt seine Fotos “Schwarzwald 1901 - Dunkel, schwarz, geheimnisvoll“.

 

Ausstellungseröffnung:              Sonntag, 5. März 2017, 14.00 Uhr

Begrüßung:                                  Bürgermeister Manfred Winkens

Informationen zur Ausstellung: Vorsitzender des Heimatvereins Sepp Becker

 

Herr Palm ist bei der Ausstellungseröffnung anwesend und gibt in der Zeit zwischen 14.00 und 17.00 Uhr gerne Informationen und Erläuterungen zu den Fotos.

 

Die Ausstellung ist bis 9. April jeweils sonntags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr sowie nach Absprache zu sehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Manfred Winkens                    Sepp Becker

Bürgermeister                              Heimatverein

 

Wassenberg, den 16. Februar 2017 

 


 

Schwarzwald 1901

 

Dunkel, schwarz, geheimnisvoll

 

Der Schwarzwald als Heimat, Kraftort, Naturschauspiel...

 

So wie viele Menschen verbinde ich mit dem Schwarzwald ganz persönliche und einzigartige Eindrücke, die ich während meiner zahlreichen Fotoreisen sammeln konnte.

 

Im Schwarzwald ist es oft neblig, manchmal nass, kalt und ungemütlich. Ja regelrecht dunkel, schwarz und geheimnisvoll; eine atemberaubende Landschaft, teils von Menschen genutzt, teils aber auch sich selbst überlassen.

 

Dichte Tannenwälder aus alten Baumriesen, lichte Almen und verlassene Burgruinen bestimmen das Landschaftsbild. Wasserfälle rauschen durch finstere Schluchten, im Winter fegen eisige Stürme über die Gipfel. Im Schwarzwald wirken die Urkräfte der Natur auf eindrückliche Weise.

 

Meine Bilder zeigen unter anderem alte verfallene Schwarzwaldhäuser. Selbst im Sonnenlicht sind sie mysteriös und unergründlich und üben auf den Betrachter eine besondere Faszination aus. Im Inneren der Häuser eröffnen sich Einblicke in das frühere Leben ihrer Bewohner.

 

Es sind Kraftorte, an denen man die Ursprünglichkeit in Verbindung mit Mythen und Sagen aus alten Zeiten intensiv spürt.

 

Die Ausstellung umfasst die Themen: Menschen - Natur-Landschaft - Wasser - Schwarzwaldhäuser und Energie. Sie gibt somit einen eindrücklichen Blick auf den wunderbaren Schwarzwald und macht neugierig auf eine Reise in diese Region. 

 

Willi Palm

  

 


 

Schwarzwaldfotos voller Geschichten

Seit Sonntag ist eine neue Fotoausstellung im Bergfried der Wassenberger Burg zu sehen. "Schwarzwald 1901" lautet der Titel. Fotograf Willi Palm aus Gerderath lädt mit seinen Arbeiten zu einer mystischen Zeitreise ein. Von Katrin Schelter

Sind erst alle Stufen zum Bergfried erklommen, eröffnen sich wunderbare Ausblicke auf weite Täler, Wasserfälle und altehrwürdige Mühlen. Der Schwarzwald direkt im Herzen von Wassenberg - seit Sonntag diese Idee alles andere als absurd. Bis zum 6. April zeigt der aus Gerderath stammende Fotograf Willi Palm seine Fotoausstellung unter dem Titel "Schwarzwald 1901" mit nostalgisch anmutenden Motiven aus der Region, die über die Jahrhunderte als Inspiration für unzählige Märchen und Schauergeschichten dienten. Die jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnete Schau wurde im Beisein von Bürgermeister Manfred Winkens und Sepp Becker, dem Vorsitzenden des Heimatvereins, eröffnet.
Über zwei Etagen, in die Kategorien Schwarzwaldhäuser, Menschen, Energie, Wasser und Natur-Landschaften aufgeteilt, nehmen die Bilder der Ausstellung die Besucher mit auf eine Zeitreise. Denn obwohl die Fotos alle recht aktuell sind, haben die Menschen und Motive eine solch unbeschwerte Ursprünglichkeit an sich, dass es nicht schwerfällt, lebhafte Rückschlüsse auf das Leben vor rund 100 Jahren zu schließen.

Willi Palm zeigt im Wassenberger Bergfried seine Schwarzwald-Fotos, die wie historische Aufnahmen anmuten, aber dennoch in jüngerer Zeit entstanden sind. Bis 6. April ist die Ausstellung sonntags zu besichtigen. FOTO: Jürgen Laaser
Willi Palm zeigt im Wassenberger Bergfried seine Schwarzwald-Fotos, die wie historische Aufnahmen anmuten, aber dennoch in jüngerer Zeit entstanden sind. Bis 6. April ist die Ausstellung sonntags zu besichtigen. FOTO: Jürgen Laaser

Willi Palm reiste über Jahrzehnte regelmäßig in den Schwarzwald und wohnte dort in der Nähe von Freiburg bei einer Familie, die selbst im Besitz eines über 350 Jahre alten Schwarzwaldhauses ist. Dort bekam er viele Tipps für gut versteckte Besonderheiten in der Umgebung und den Seitentälern. "Irgendwann kam mir der Gedanke, eine eigene Ausstellung zu machen. Die hier gezeigten Bilder sind allesamt im Zeitraum der letzten acht Jahre entstanden", erläuterte er. Neben den ausdrucksstarken Charakterporträts der alteingesessenen Einwohner liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den urigen Schwarzwaldhäusern. Einige von ihnen seien unbewohnt und schon über längere Zeit dem Verfall preisgegeben, manche seien schon nicht mehr in der Form vorhanden, in denen Palm sie ablichtete. Der Schindlerhof, dessen Details einen wichtigen Platz in der Ausstellung einnehmen, existiert inzwischen gar nicht mehr. Seine Dachschindeln jedoch hat Willi Palm aufbewahrt und für "Schwarzwald 1901" in einer eindrucksvollen Kollage verarbeitet.

Doch natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen. Neben wunderschönen Landschaftsaufnahmen und historischen Fotografien der Sternenwirte der Familie Stratz versetzen auch die "technischen" Fotografien die Gäste ins Staunen. So erklärt der Künstler einige Fotos von alten Turbinen, die im historischen Wasserkraftwerk Zweribach stehen - dies sei in privater Hand und produziere heute immer noch Strom.

Die Besucher nutzten die Chance, um Palm für ein Gespräch beiseitezunehmen - nicht nur, um mehr über den Hintergrund der Fotos zu erfahren, viele fachsimpelten mit ihm über die Vorteile des verwendeten Barytpapiers oder über die Belichtungszeit bei seinen Wasseraufnahmen. Willi Palm war sichtlich erfreut über die positive Resonanz: "Es müssen nicht immer Hochglanzobjekte fotografiert werden, diese Gegend hat einen ganz eigenen Charme. Es freut mich, wenn ich das vermitteln kann", sagte er. In vielen Fällen muss er das jedoch gar nicht: Die Bilder sprechen für sich und erzählen ihre eigene Geschichte.

An allen Öffnungssonntagen der Ausstellung im Bergfried ist Willi Palm anwesend. Der Eintritt ist frei.

Quelle: RP vom 7.3.2017

Geheimnisse der Landschaft im Fokus - Heinsberger Zeitung vom 11.3.2017


 

Bilder der Eröffnung von Hans-Josef Jansen

Einladung

Einladung „Im Glanz der Scheinwerfer“

Ausstellungseröffnung „Im Glanz der Scheinwerfer“ am 28.08.2016

Eröffnungsrede vom Bürgermeister Manfred Winkens

Bürgermeister Manfred Winkens

Ich darf Sie alle ganz herzlich begrüssen. Trotz des doch sehr heissen Wetters haben es viele geschafft, hier herauf zu kommen, noch ohne Aufzug. Aber ich sag’ mal was dazu, der Aufzug ist bestellt. Und demnächst wird es also einfacher sein, den Bergfried zu erreichen, dann können wir noch mehr machen. Aber ich freue mich auch, dass wir auch ohne Aufzug viel machen. Und ich darf mich zuerst einmal sehr herzlich beim Heimatverein bedanken, dessen Vorsitzender Sepp hier ist. Bei der KAB, die den Heimatverein immer unterstützt und immer hier vor Ort ist, wenn Ausstellungen da sind. Der Heimatverein organisiert eigentlich alles hier und macht hier auch viele Stadtführungen. Der Bergfried ist nach wie vor die Attraktion. Viele Leute finden es einfach toll, wenn sie ihn einmal gesehen haben. Und wir haben gesagt, unser Ziel ist es, den Bergfried zu beleben, viele Ausstellungen zu machen, Veranstaltungen hier zu machen. Deshalb bin ich froh, dass heute wieder eine Ausstellung da ist.

Ich begrüsse ganz herzlich Herrn Jansen, der die Ausstellung organisiert hat und die schönen Fotos gemacht hat. Es sind nicht nur Fotos von Wassenberg, wie Sie gesehen haben, sondern es sind Fotos aus dem ganzen Kreis. Finde ich übrigens auch sehr sehr gut, denn es gibt auch noch viele schöne andere Orte im Kreis Heinsberg. Wassenberg ist einer davon und wenn ich mich dann umgucke, würde ich sagen das schönste Bild hängt hinter mir, das ist Ophoven. Aber die anderen Bilder sind auch schön. Aber es sind viele viele andere schöne Orte auch im Kreis Heinsberg und ich finde es ganz toll, wenn dann vielleicht viele Leute aus den anderen Orten, wo die Bilder herkommen, wenn sie es hören, dass die Ausstellung da ist, auch nach hier kommen. Und da hätten wir unser Ziel erreicht, möglichst viele Leute in den Bergfried zu holen, um sich an den Bildern zu erfreuen und auf den Bergfried mal hoch zu klettern. Heute ist wieder eine ganz tolle Aussicht und ich denke, wir haben damit ein Highlight.
Nebenan die Burg ist leider immer noch zu, Sie wissen es, wir arbeiten dran. Das ist leider unser Sorgenkind und ich hätte ganz gerne, wenn auch da etwas passieren würde. Man könnte eben die Burg mit Gastronomie und dem Bergfried als Ausstellungsgelände verbinden.

Wie gesagt der Aufzug ist bestellt, der Auftrag ist raus, die Baugenehmigung existiert. Der wird so gebaut, dass man hier nicht sehr viel kaputt machen muss. Er wird also vorgefertigt. Sobald das Ding fertig ist, wird also ein Aufzug vom Parkplatz bis hier zur Tür vorhanden sein. Und es wird kein Akku-Aufzug sein, sondern ein Aufzug, der im Dauerbetrieb fahren kann. Dann wird es natürlich sehr viel einfacher für die Leute, die hier Ausstellungen machen, ihre Bilder hier hoch zu schleppen. Ich kann mir also vorstellen, wenn man das ganze Zeug hier hoch tragen muss. Wenn Sie für sowas ins Sportstudio gehen, müssen sie dafür 50 Euro zahlen. Noch mal herzlichen Dank Herr Jansen, dass Sie die Ausstellung gemacht haben, dem Heimatverein vielen Dank. Ich denke mal, Sie sagen etwas zu den Bildern, was es zu sehen gibt und wie gesagt, ich finde es ganz ganz toll und wünsche der Ausstellung viel viel Erfolg. Und Herr Jansen hat sich auch bereit erklärt, in den nächsten zwei Monaten die Ausstellung zu begleiten, sodass der Bergfried dann jeden Sonntag geöffnet ist und ich denke Sepp, das ist dein Wunschtraum immer gewesen. Viel Erfolg! Viel Spaß!

Applaus

Grußwort vom Vorsitzenden des Heimatvereins Sepp Becker

Vorsitzender des Heimatvereins Sepp Becker

Ja, ich möchte als Vorsitzender des Heimatvereins auch einige Worte sagen. Es ist ja nicht die erste, zweite oder dritte Ausstellung, wir haben schon sehr viele Ausstellungen gemacht. Und hier noch mal ein besonderes Kompliment, es sind alle drei Etagen mit besetzt worden. Das hatten wir erst bei einer einzigen Ausstellung, nämlich Textilgeschichte vom Wassenberg mit Krahnen und Gobbers. Diesmal sind tatsächlich auch alle drei Ebenen besetzt und unser Bürgermeister hat es gerade schon angeschnitten, es ist mühsam, das alles rauf zu schaffen. Sonst haben wir das mit sehr vielen gemacht. Ich muss wohl sagen, in diesem einen Fall, der Herr Jansen ist noch gut kräftig und vital, der hat das alles selber rauf geschafft. Ein bisschen Hilfe bekommen beim Aufhängen und so weiter, aber der hat das wirklich in einer famosen Weise gemacht und hier alles rauf geschafft. Und ich weiss von den vielen Ausstellungen, die wir gemacht haben, wie mühsam das ist, den Bergfried zu ersteigen. Der Bergfried ist das Wassenberger Wahrzeichen und wenn wir hier Stadtführungen machen, dann sind die Leute von Wassenberg begeistert, aber eben ist das schon angeschnitten worden, jede Stadt hat ihre Schönheit und deswegen ist es gut, dass von nah und fern die Leute zum Bergfried kommen, immer wenn es offen ist, wenn Ausstellungen da sind. Und es ist schön, wenn die Leute etwas von ihrem Ort wiederfinden, entweder als Aussicht von oben oder innen, dass Bilder aus ihrer Stadt auch gezeigt werden. Und das ist diesmal sehr schön, wenn man Tourismus macht ist Wassenberg viel zu klein, um alle Interessen zu treffen. Und dann ist es gut, auch zu zeigen, im ganzen Kreis Heinsberg gibt es sehr viele schöne Sachen. Wie diese Woche noch eine ältere Frau sagte: „Wat hamer et doch bei uns so schön, die meisten sehen das gar nicht“.

Und dann bin ich beim Fotografen. Ich habe mal den Vergleich gemacht: Ein Jäger geht auf die Pirsch und will ein Tier erjagen. Da muss er Geduld haben, er muss ein gutes Auge haben und so weiter. Ein Fotograf muss das noch in vielfältiger Weise noch viel besser hinbekommen. Nicht nur Lichtverhältnisse, das tolle Motiv, die Jahreszeit, der Tag und vor allen Dingen auch Geduld. Natürlich kann man jetzt sagen bei den Gebäuden, da braucht man nicht so viel Geduld. Trotzdem muss man den richtigen Zeitpunkt treffen, um solche Bilder im richtigen Augenblick zu fotografieren. Und das ist Herrn Jansen in hervorragender Weise gelungen. Man staunt, wenn man diese Bilder sieht und sagt: Ist das überhaupt so schön? Es ist so schön! Nur ist die Frage, haben wir die Augen geöffnet, um das genau zu erkennen. Ich muss sagen, ich bin da sehr beeindruckt und ich habe denn auch mich noch einmal sachkundig gemacht. Es ist so, dass der Herr Jansen nur nicht Gebäude oder auch Landschaften fotografiert, sondern auch Personen. Und er hatte vor kurzem eine Ausstellung in Brachelen, da ging es um Demenz und das war auch in der Presse hervorragend dargestellt. Und dann sieht man, dass Fotografen auch, ich sag’ jetzt mal von innen her sich mit einer Sache beschäftigen müssen, um das Richtige zu treffen. Ich glaub’, dass ist ihm in hervorragender Weise gelungen und dafür möchte ich ihm noch mal recht herzlich danken.

Ich möchte auf etwas hinweisen, wenn man diesen Bildband sieht „Im Glanz der Scheinwerfer Kreis Heinsberg“, er hat einen Bildband heraus gegeben. Man muss sagen, dass ist schon ein Schnäppchen, für 9 Euro 90 so einen grossen Bildband im Glanzformat zu bekommen, ist eigentlich ein Preis, der viel zu tief ist. Ich bin froh, dass diese Bücher im Umlauf sind, man kann das verschenken und deswegen möchte ich das empfehlen. Schauen Sie sich das Buch an! Wenn Sie es gut finden, kaufen Sie es einfach. Das ist nur ein kleiner Hinweis, wer sich davon angesprochen fühlt, soll das ruhig tun. Ja, vielen herzlichen Dank, dann darf ich Herrn Jansen jetzt bitten. Es ist so gedacht, das man Herrn Jansen begleitet, das er zu den Bildern etwas sagt und das man dann sozusagen durch die verschiedenen Etagen geht, um so die Ausstellung kennenzulernen. Und viele Städte und Orte mit zu entdecken in einer besonderen Weise, die er so zu einer späteren Tageszeit gesehen hat. Das viele Bilder von Wassenberg dabei sind ist natürlich klar, als Wassenberger sind wir davon überzeugt, dass wir der schönste Ort im Kreis Heinsberg sind und deswegen ist er sehr vielfältig hier vertreten. Danke schön!


Applaus

Ansprache von Hans-Josef Jansen

Hans-Josef Jansen

Ja, liebe Gäste, ich bedanke mich, dass so viele heute gekommen sind. Normalerweise sollte diese Ausstellung erst gar nicht hier stattfinden. Aber Anfang des Jahres fragte der Sepp Becker: „Können Sie bitte die Ausstellung auch noch im Bergfried zeigen?“ Und ich war dann eigentlich sehr skeptisch, sie läuft jetzt zweieinhalb Jahre, es ist heute eine Jubiläumsausstellung, eigentlich die zehnte im Kreisgebiet. Und deswegen war ich der Meinung: „Da kommt keiner mehr hin!“. Und er meinte dann: „In Wassenberg ist das anders!“. Und wenn ich das so sehe, dann scheint es doch hier die Kulturhochburg des Kreis Heinsbergs zu sein. Wenn ich mal sehe, was ich hier in den letzten Tagen aufgebaut habe, was da an Menschen hier war, dann muss ich sagen „Beachtlich!“. Dann zuerst mal ein großes Dankeschön dem Heimatverein mit Sepp Becker, der Stadt Wassenberg und dem Herrn Bürgermeister. Und dieses Dankeschön möchte ich auch mit einem Schnäppchen zum Ausdruck bringen.

Jansen überreicht Winkens und Becker jeweils einen Bildband.

Zum vielen Bildern werde ich eigentlich heute oder jetzt hier nicht viel sagen, das können wir im Nachhinein. Weil einige hier sind, die die Ausstellung schon gesehen haben und dann sagen: „Das habe ich schon einmal gehört, das habe ich auch schon zweimal gehört“. Ich bedanke mich noch einmal bei den Leuten, die bei dieser Aktion mit geholfen haben. Herr Becker hat es eben schon mal erwähnt, es ist nicht nur den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Es ist so, dass man sagen müsste, könnt ihr vielleicht die Beleuchtung 10 Minuten früher oder später oder etwas länger einschalten. Es ist eigentlich so, dass, Sie werden es sehen bei den Bildern, immer ein bisschen Tageslicht da ist und das ist eigentlich ungewöhnlich, denn meistens wird es eingeschaltet, wenn die Strassenbeleuchtung eingeschaltet wird und dann ist es dunkel. Das heisst also, dann ist auch der Hintergrund schwarz und das wollte ich eigentlich nicht so haben. Also haben da einige Leute auch mitgeholfen. Ich freue mich jedenfalls, dass ich hier im Bergfried die Jubiläumsausstellung, aber auch die letzte Ausstellung dieser Art zeigen darf. Ich find’s super hier, ich würde mal behaupten, wenn jetzt auch der Aufzug fertig ist, dann ist es das Schmuckstück im Kreis Heinsberg. Wer hier ausstellen darf, der muss sich einfach glücklich schätzen, es lohnt sich. Und damit bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit, wer Fragen hat, ich stehe gerne zur Verfügung. Schönen Dank!

Applaus

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung

(Zum Vergrößern auf das Foto klicken)

 Fotos: Willi Palm

Pressespiegel

Die Heimat in ganz besonderem Licht

Fotos von Hans-Josef Jansen sind in den kommenden Wochen noch im Wassenberger Bergfried zu sehen. Von Daniela Giess

Eigentlich wollte Hans-Josef Jansen seine Fotografien nicht mehr öffentlich zeigen. Insgesamt neun Ausstellungen im gesamten Kreis Heinsberg schienen dem 64-Jährigen genug zu sein. "Da kommt ja doch keiner mehr gucken", vermutete der gelernte Diplom-Vermessungsingenieur, der sich seit kurzer Zeit im Ruhestand befindet.

Fotograf Hans-Josef Jansen stellt auf drei Etagen im Wassenberger Bergfried aus. FOTO: JÜRGEN LAASER
Fotograf Hans-Josef Jansen stellt auf drei Etagen im Wassenberger Bergfried aus. FOTO: JÜRGEN LAASER


Sepp Becker, Vorsitzender des Wassenberger Heimatvereins, war anderer Meinung - und überzeugte Jansen Anfang des Jahres, seine schönsten Aufnahmen im Bergfried einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Im Glanz der Scheinwerfer" lautet der bezeichnende Titel der ungewöhnlichen Fotoausstellung, für die Jansen rund eineinhalb Jahre in Städten und Gemeinden der Region unterwegs war.
Das Wassenberger Roßtor, der riesige Mammutbaum, Burg Wegberg und Burg Randerath, das Gymnasium in Geilenkirchen, das Fördergerüst der stillgelegten Zeche Sophia-Jacoba in Hückelhoven, die historische Mühle in Breberen, das Heinsberger Begas-Haus: Hans-Josef Jansen lässt die abgelichteten Sehenswürdigkeiten im ungewöhnlichen Glanz erstrahlen. Dabei war er oft auf Hilfe angewiesen. Stadtverwaltungen und Bürger hätten ihr Entgegenkommen gezeigt, indem zum Beispiel auf seine Bitte hin Parkplätze für die Aufnahmen geräumt worden seien, sagte Jansen bei der Ausstellungseröffnung im alten Bergfried.
Im Eigenverlag hat er einen Bildband in einer Auflage von insgesamt 1000 Exemplaren herausgegeben, der zum Preis von 9,90 Euro zu haben ist. Noch etwa 100 Bücher sind zu haben. Drei Euro pro Verkauf sind für die Kinderkrebshilfe Ophoven bestimmt. Mit der Ausstellung im Wassenberger Bergfried feiert Jansen somit ein kleines Jubiläum - zum zehnten Mal präsentiert er die Ergebnisse seiner abendlichen Fotopirsch im Kreisgebiet.
Jede Stadt habe ihre Reize, betonte Becker. Neben einem guten Auge und Geduld benötige ein Fotograf ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, um auf den Auslöser zu drücken. Jansen sei dies "in hervorragender Weise gelungen". Auch Bürgermeister Manfred Winkens zeigte sich begeistert von den ausgestellten Fotografien. Im Kreis Heinsberg gebe es viele schöne Orte, "und Wassenberg ist einer davon".
Für den Bergfried kündigte der Verwaltungschef einen Aufzug an, der inzwischen bestellt und Besucher vom Parkplatz zu dem historischen Gemäuer befördern soll. "Dann können wir hier noch mehr machen." Mit zahlreichen Ausstellungen solle der Bergfried belebt werden. Als "unser Sorgenkind" bezeichnete er in diesem Zusammenhang die Burg, die immer noch geschlossen sei. "Wir arbeiten an einer Lösung", sagte der Erste Bürger.

Quelle: RP vom 30. August 2016

 

Geschäfts- und Spendenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:  
Kreissparkasse Heinsberg ● IBAN DE03 3125 1220 0002 2043 60 ●  BIC WELADED1ERK

Fahrtenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:
Volksbank Erkelenz eG ● IBAN  DE32 3126 1282 7900 1520 13 ● BIC GENODED1EHE