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Sänger: Karl Lieck

Den flügellosen Motten auf der Spur

Walter Bienen vom Heimatverein auf dem Erdhügel, der im Mittelalter eine Fluchtburg trug. Die Motte Hoverberg liegt heute im Naturschutzgebiet. FOTO: Uwe Heldens
Walter Bienen vom Heimatverein auf dem Erdhügel, der im Mittelalter eine Fluchtburg trug. Die Motte Hoverberg liegt heute im Naturschutzgebiet. FOTO: Uwe Heldens

Motten nannten sich die Fluchtburgen des Mittelalters mit Wohnturm und Nebengebäuden. Die im Wassenberger Wald versteckte Motte Hoverberg kann bei Führungen besichtigt werden. Unterwegs mit Heimatkundler Walter Bienen. Von Angelika Hahn

Statt Sonnenschein im "goldenen Oktober" Schneeregen bei zwei Grad - keine idealen Voraussetzungen, um bei einem Waldspaziergang einen verwunschenen geschichtsträchtigen Ort zu erkunden. Doch Walter Bienen vom Wassenberger Heimatverein war gestern dennoch bereit, der Nässe zu trotzen und uns zur Motte Hoverberg zu führen.

Motte Hoverberg
Motte Hoverberg

Motte kennzeichnet hier nicht etwa das bekannte Flügelwesen, sondern eine mittelalterliche Wehranlage, bestehend aus einem aufgeschütteten Hügel mit einer Burg. Die man sich, wie Bienen erläutert, allerdings nicht im Stil klassischer Burgenromantik vorzustellen hat. Zumeist bestanden Motten wie die am Hoverberg unweit des früheren Zechengebäudes am Ossenbrucher Weg - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Veranstaltungsplatz in Birgelen - aus einem mehrgeschossigen Wohnturm und Nebengebäuden. Allesamt aus Holz, palisadenbewehrt und mit einem Wassergraben umgeben. Ein solcher umschloss zumeist auch das Gelände einer Vorburg mit weiteren Gebäuden.

Modell einer Motte in Heinsberg
Modell einer Motte in Heinsberg

Die Motte Hoverberg liegt heute - bewusst schwer zugänglich - inmitten eines Naturschutzgebietes abseits offizieller (Wander-)Wege. Sie ist nur bei heimat- und naturkundlichen Führungen zu besichtigen, wie sie der Wassenberger Heimatverein immer mal wieder anbietet. Der Hügel mitten im Wald - die Plattform hat rund 14 Meter Durchmesser - ist wie ein Teil des Wassergrabens noch deutlich wahrnehmbar. Die Motte zeigt mit einer baufälligen Schutzhütte und maroden Holzbänken noch die Spuren früherer Nutzung als Pausen- und Feierplatz der Zechenarbeiter. Die haben offenbar auch den rund acht Meter tiefen Brunnen mit einer dicken Holzplatte abgedeckt. Walter Bienen verschiebt sie und leuchtet in den Schacht. "Interessant", sagt er. "Ich dachte lange, der Brunnen wäre längst zugeschüttet."

Motte Hoverberg
Motte Hoverberg

Von den Gebäuden gibt es natürlich keine sichtbaren Spuren mehr. Aber Bienen hat eine Skizze der archäologischen Grabungen aus den fünfziger Jahren dabei und Unterlagen aus diversen Forschungsaufsätzen. "Drei Holzgebäude müssen hier gestanden haben", sagt er. Einen 5,6 mal 5,2 Meter großen Wohnturm mit vier Eckpfosten, Stab- und Bohlenwände haben die Archäologen nachweisen können, zudem zwei weitere Gebäude mit eingetieften Kellerböden, in denen vermutlich auch Vorräte gelagert werden konnten. Scherbenfunde und sog. Blaugraue Ware des 11. und 12. Jahrhunderts gaben den Archäologen Hinweise auf die Entstehungs- und Nutzungszeit der Motte, die wohl nur von der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts genutzt worden ist. Anders die Gebäude der südlichen Vorburg, die laut Forschungsliteratur noch bis 1820 genutzt wurden. Ob der um diese Zeit abgerissene Ossenbrucher Hof ein zur Motte gehörendes mittelalterliches Landgut als Vorgänger hatte, konnte allerdings nicht belegt werden.

Wer nutzte eigentlich diese mittelalterlichen Fluchtburgen? Im Gegensatz zu den frühen Motten aus dem 9. Jahrhundert, in denen sich Siedler gegen den Normannensturm schützten, war es im 12. Jahrhundert wohl eher der niedere Landadel, der sich gegen Konkurrenten auf diese Weise abschottete, erläutert Bienen. "Damals waren Auseinandersetzungen unter verschiedenen Familien wohl an der Tagesordnung", sagt Bienen.

Turmhügelburgen, wie die Motten auch genannt werden, gab es in unserer Gegend viele. Bekannt sind die Motte Alde Berg in Dalheim oder die Tüschenbroicher Motte, auch der Wassenberger Burgberg ist ursprünglich eine Motte. Weitere dieser Burgen gibt es in Waldfeucht, Karken, Vlodrop, Rothenbach, Keyenberg und an der Ophover Mühle. Flussnahe und unwegsam-sumpfige Gelände waren bevorzugte Standorte, weiß Bienen. Und er führt uns am Schluss zu einem "verdächtigen" Hügel an der Landwehr bei der Gitstapper Mühle. "Auch das kann nur eine Motte gewesen sein", ist Bienen sicher.

Quelle: RP

INFO

Motte Hoverberg: Zweiteilige Wehranlage in der Schaagbachniederung; Hauptburg, bestehend aus einem Rundhügel von 50 Meter Durchmesser an der Basis und 6,5 Meter Höhe; von einem sechs bis neun Meter breiten Wassergraben umgeben. Hügelplattform von 14 Meter Durchmesser mit drei Holzgebäuden: Wohnturm, zwei Häuser, holzeingefasster Brunnen. Südwestlich der Hauptburg durch Wall abgegrenztes Gelände (Vorburg), 60 mal 40 Meter groß. Weiter nach Süden von Wall und Graben umschlossenes quadratisches Areal (120 Meter Seitenlänge), in dessen Südost-Ecke der Bereich des von einem Graben umgebenen Gutes Ossenbroich, 1820 abgebrochen. Scherbenfunde des 13. bis 18. Jahrhunderts.

Motte Hoverberg
Motte Hoverberg

Begriff Motte: Im Altfranzösischen "motte" gleich Erdscholle, Lateinisch "mutta" gleich Erdaushub. Turmbau auf künstlich aufgeschüttetem Hügel, normannisch-fränkischen Ursprungs. Motten boten den Bewohnern der Landgüter des Adels eine Zuflucht vor Eindringlingen. Bevorzugter Burgentyp im 11. und 12. Jahrhundert.

Beispiele:

Gewerkschaft Sophia Jacoba - Motte Hoverberg

Gut Ossenbroich - Motte blieb erhalten 

Historischer Beitrag macht aufmerksam auf die Motte

Marktsäule

Marktsäule

Marktsäule

Wassenberger Marktsäule errichtet

Von: Karim Klimmeck, Aachener Zeitung vom 17. Juni 2003

„Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht verfällt das Große”.

Mit dieser antiken Deutung des Staats- (und Bürger)-Wohls verband Hanns Heidemanns, Ehrenbürger der Stadt Wassenberg, seine Wünsche „für alle Bürger dieser Stadt, damit sie hier in Freiheit und Wahrung ihrer Rechte leben können”, in der Festrede zur Einsegnung der „Marktsäule” auf dem Roßtorplatz.

Die mittelalterliche „Marktsäule” soll erinnern an die Stadtrechte seit 1273, an den Bürgerfleiß mit eigenen „Marktrechten” in einem Marktflecken, der Mittelpunkt eines großen Verwaltungsbezirkes mit Sitz auf der Burg Wassenberg war.

Die „Marktsäule” von 2003 soll symbolisieren, dass mittelalterliche Gerichtspraxis überwunden ist und das Miteinander der Bürger nicht mehr von religiösen oder konfessionellen Gegensätzen bestimmt wird.

Bezeichnend für diesen Wandel war die Einweihung der Säule durch Propst Rainer Mohren von St. Georg Wassenberg und Pfarrer Titus Reinmuth für die evangelische Gemeinde.

Pfarrer Reinmuth: „Die Zeit des „Poals” (des Schandpfahls) ist längst vergessen. Wir wollen in die gemeinsame ökumenische Zukunft schauen, und dazu kann ein Blick auf die Marktsäule nur ermuntern und unterstützen”.

Heimatvereinsvorsitzender Karl-Heinz Geiser „berichtete” vom Entstehen der Marktsäue. Sie ist ein Geschenk von Hanns Heidemanns anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerrechte. Die Säule aus belgischem Granit stammt aus einem ehemaligen Kloster in den Ardennen. Das Kapitell stammt aus Frankreich.

Steinmetzmeister Olaf Rademacher aus Heinsberg-Kempen überarbeitete das stark mitgenommene Kapitell und befestigte es auf dem Säulenschaft, der ein kleines Kupferdach mit einem „Knauf” trägt. Der Säulenschaft wurde achteckig angeschliffen auf einem stark fundamentierten Sockel aus belgischem Granit angebracht.

Im oberen Drittel ist das Stadtwappen mit dem doppelgeschweiften Limburger Löwen aus dem Jahre 1273 zu sehen. Es wurde aus stark patinierter Bronze gefertigt nach dem Entwurf des Künstlers Frans Couvée aus Waldfeucht. Karl-Heinz Geiser dankte den Spendern und allen beteiligten Firmen und Persönlichkeiten für ihre Unterstützung.

Der MGV 1860 Wassenberg und Karl Lieck trugen mit ihren Liedern zum heimatlichen Atmosphäre dieser Feierstunde bei.

 

 Der Münzer

Der Münzer

Projekt "Der Münzer"


 

Oskar von Forckenbeck

Oskar von Forckenbeck

Leidenschaft für Zeitungen (Rheinische Post vom 22.10.2010)

Wichtige Vorarbeit für die Wissenschaft geleistet (Rheinische Post vom 22.10.2010)

Prof. Dr. Heribert Heinrichs - Oskar von Forckenbeck

Oskar von Forckenbeck in der Wikipedia

Der Privatgelehrte und Sammler Oskar von Forckenbeck

 

Kapuzinerkloster

Kapuzinerkloster


 

Weber-Denkmal

Weber-Denkmal

Ein Denkmal schon zu Lebzeiten (Heinsberger Zeitung vom 24.10.2012)

 

Bergmanns-Denkmal

Bergmanns-Denkmal

Bergmann ist zum Denkmal geworden

Heinsberger Zeitung vom 22. November 2007

In Bergmannskluft, flankiert von einem rostigen Abbauhammer, seinem Handwerkszeug beim Kohlenabbau, steht der „Bergmann” aus Bronze an der Abzweigung Gladbacher Straße/Am Waldrand.

Er steht hier zum Erinnern und Gedenken an zahlreiche in der Wassenberger Feierabendsiedlung wohnende Bergleute, die einen der schwersten und kraftraubendsten Berufe überhaupt generationenlang ausgeübt haben.

Eine Abordnung des Knappenvereins Hilfarth, der frühere Arbeitsdirektor Preuß und der heutige Ehrenvorsitzender des Fördervereins Museum Schacht 3, Franz-Josef Sonnen, sowie weitere Vertreter des Bergbaus waren zusammen mit Bürgermeister Manfred Winkens und Fraktionsmitgliedern des Stadtrates an diesem kalten Novembermorgen in die Oberstadt gekommen.

Beeindruckend war die Beteiligung der Mitglieder der Marien-Schützenbruderschaft aus der Oberstadt mit ihrem Vorsitzendern Richard Essers und ihrem Präses Pfarrer Heinz Portz.

Sie alle begrüßte der jetzige Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Wassenberg, Karl-Heinz Geiser, der zusammen mit dem Bruderschaftsvorstand für dieses Denkmal beim 100-jährigen Jubiläum des Heimatvereins Wassenberg vor genau zehn Jahren bei der Enthüllung des „Weber und Färber”-Denkmals am Wassenberger Rathaus die Weichen legte.

In beiden Fällen war es der gleiche Grundgedanke gewesen: Einem Berufsstand ein Denkmal zu errichten, der generationenlang bedeutsam und maßgeblich das Arbeits- und Wirtschaftsleben ausgemacht hatte. Die Verwirklichung des „Bergmanns” war aus finanziellen Gründen von langer Dauer, denn die Bruderschaft hatte zunächst ihr eigenes Schützenhaus neben der Marienkirche zu verwirklichen.

Karl-Heinz Geiser dankte den vielen Institutionen und Privatleuten, die durch ihre Spende die Realisierung des Denkmals ermöglicht hatten. Ein besonderer Dank ging auch an die Bruderschaftsaktiven Richard Essers, Jürgen Grassmann, Karl-Heinz Johnen, Helmut Jütten, Peter Kohlen, Theo Louis, Hermann-Josef Schmitz, Willi Semleit (der auch Modell gestanden hat) und Walter Senk.

Mehrere Firmen und Handwerksbetriebe hatten geholfen bei der Vorbereitung des Denkmalsockels. Und das alles in solidarischer Zusammenarbeit. Der Bergmannsgruß „Glück auf!” beschloss die Ansprachen von Karl-Heinz Geiser und Bürgermeister Winkens, die auch an den besonderen Einsatz der Bergleute nach dem Krieg 1945 erinnerten, als es kaum Wärme und fast nichts zu essen gab.

Die Feierstunde beschloss ein Zusammensein der Bruderschaftsmitglieder mit den Knappen im neuen Schützenheim. Beeindruckend war auch die Hinführung des niederländischen Künstlers Frans Couvéé, der selber einmal im Bergbau unter Tage gearbeitet hatte.

Ein Denkmal für die Bergleute (Wassenberg Aktuell vom 25.11.2007)

 


 

Die Wassenberger Elle

Die hiesigen Handstuhlweber haben ihre Ware seit 1753 dem Baujahr des alten Rathauses an einem eisernen Ellenmaß gemessen. „Die Wassenberger Elle“ stand in ihrer Länge seit Jahrhunderten unverrückbar fest. Sie war zwei Fußlang, exakt 64 cm. Am alten Rathaus befand sich bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts eine Eisenstange in der Länge der Wassenberger Elle an der die Weber ihre Bänder abmessen oder ihre eigenen Maßstäbe überprüfen konnten.

Neben dieser Elle stand auf Holz eingeschnitzt folgender Text:

„Dit ist die wassenberghe Ellen lang die wir gebruchen zullen ohne arglist. Dat hant wy gelaft unss heren godz.“

Übersetzt heißt das: „So lang ist die Wassenberger Elle, die wir gebrauchen sollen ohne Arglist – ohne Betrug – was wir Gott gelobt haben.“

Auszug aus:

„Die Geschichte der Textilindustrie und Hauswebereien im Raum Wassenberg von Jakob Wolters – 2006“

Heute hängt die „Wassenberger Elle“ im Eingangsbereich des neuen Rathauses.

Wassenberger Elle
Wassenberger Elle

 

Tafel
Tafel

 

Der Heimatverein Wassenberg bietet seit geraumer Zeit die Reihe „Kulturhistorische Spaziergänge" an. Vereinsvorsitzender Sepp Becker, ein Kenner der Geschichte des Wassenberger Landes, führt Interessierte dabei zu geschichtsträchtigen Orten in der Stadt und ihrer Umgebung. Auch kulturelle Begegnung, etwa beim Moscheebesuch, gehört dazu. Seit März 2016 wird Sepp Becker bei diesen Führungen  vom 2. Vorsitzenden Walter Bienen unterstützt, der u.a. als Autor und Herausgeber von Heimatliteratur ebenfalls ein ausgewiesener Kenner der Geschichte des Wassenberger Raumes ist.

 

Von Motte zu Motte

Eine rund 35 Kilometer lange, mit Pause gut fünfstündige Fahrrad-Rundtour führt zu den Motten im Grenzgebiet zu den Niederlanden, rechts und links der Rur. Start ist in Wassenberg am Bergfried. Von Philipp Schaffranek

Der Berg, auf dem der Bergfried in Wassenberg steht, ist eine richtige "Vorzeigemotte", sagt Walter Bienen. Der stellvertretende Vorsitzende des Wassenberger Heimatvereins hat sich schon immer dafür interessiert, was einmal war und wo wir herkommen. Jetzt sind es die Motten, künstlich aufgeschüttete Hügel, die im Mittelalter gebaut wurden, die ihn beschäftigen. Mehr als 1200 Motten gibt es in Deutschland. Davon viele rund um Wassenberg. Deswegen lud der Heimatverein nun mit dem Naturpark Schwalm-Nette zu einer Radtour ein: "Von Motte zu Motte". Die 35-Kilometer-Tour ist abwechslungsreich. Sie führt an der Rur vorbei durch Wälder und freie Flächen. Und sie lädt jedermann zum Nachahmen ein.
Anfang des 11. Jahrhunderts muss die Motte in Wassenberg entstanden sein. "Die Leute waren damals sehr findig, um sich vor Feinden zu schützen", sagt Bienen, der viele Informationen über die Motten in der Region zusammengetragen hat. Auf die künstlichen Hügel konnten sich die Menschen zurückziehen. Meist in einen Turm, der darauf gebaut war. Dort, wo heute der Hotelparkplatz ist, lag die Vorburg, auf der Landwirtschaft betrieben wurde.
Vom Bergfried führt die "Motten-Tour" in Richtung Westen. Durch den Ort Ohm geht es an der Rur entlang. Diese muss am Steg zwischen Ophoven und Karken überquert werden, um nach Karken zu kommen. Gegenüber der Kirche verläuft die Tour über die Straße "Im Brühl". Am Ortsausgang liegt der linken Straßenseite der "Heugeberg" - die zweite Motte der Tour.

70 mal 70 Meter groß muss die Motte gewesen sein, erklärt Walter Bienen. Größer als die Anlage in Wassenberg. Vergleicht man heute beides, ist das kaum noch vorstellbar. Nur eine Kreuzung weiter liegt die nächste Motte. Über den Feldweg geht es zu Wolfhager Mühle. "Garantiert hatte diese Motte etwas mit der Mühle zu tun", sagt Bienen. Gebaut wurde sie wohl 1472, auch um Schutz zu geben. Ob auf dieser Motte ein Turm gestanden hat, ist unklar.
Von der Wolfhager Mühle aus verläuft die Motten-Tour in Richtung der niederländischen Grenze, die am Grenzzollamt Karken überquert wird. Durch Posterholt hindurch geht es immer geradeaus bis zu einer Unterführung. Dahinter muss links abgebogen werden. "De Bolberg" heißt die Motte. Eine kleine Stele erinnert daran. Einen Brunnen und einen Wassergraben mit Brücke muss es hier einmal gegeben haben. Im 13. Jahrhundert. Gerade im Limburger Land habe es auch in den Niederlanden viele Motten gegeben. "Zu den Deutschen gibt es keinen Unterschied", sagt Bienen.

Die Motte bei einem Bauernhof in Posterholt heißt
Die Motte bei einem Bauernhof in Posterholt heißt "De Bolberg". Erbaut worden dürfte sie im 13. Jahrhundert, um den Menschen bei Gefahren Schutz zu bieten.


Durch Posterholt geht es ein kurzes Stück zurück. Am Indoor-Spielplatz "Pee Wee" muss links abgebogen werden, weiter Richtung Grenze über die Umgehungsstraße. Entlang der Grenze führt die Strecke auf niederländischer Seite durch Waldgebiet nach Vlodrop. Im Ort führt die Motten-Tour rechts. Über die Rur-Brücke in Richtung Gitstapper-Mühle. Dort bietet sich nach 20 Kilometern eine Pause an.
Als Nächstes ist die Landwehr sichtbar. Sie liegt nicht weit von der Gitstapper Mühle entfernt. Vorbei am Gitstapper Hof geht es über die Grenze dorthin. "Wegen der Erosion ist schon viel Erde abgetragen", erklärt Bienen. Auch die Landwehr diente als Schutz, große Dornenhecken, die auf ihr gepflanzt wurden, sollten den Schutz verstärken.


Parallel zur Grenze führt die Mottentour Richtung Rothenbach. Dort über die Straße kann entlang des Rodebachs weitergefahren werden. Wer die Motte "Het Loom" sehen möchte, muss links abbiegen und später wieder zur Kreuzung zurückkehren. An dieser geht es nämlich durch den Wald weiter. An der ersten Schutzhütte links, an der zweiten Schutzhütte rechts abbiegen. Bergab führt der Weg zu einer Wegegabelung, an der es links geht. Hier stößt man auf eine Teerstraße. Dort links und dann gleich rechts sowie vorbei am ehemaligen Rosenthaler Bahnhof verläuft die Tour. Durch Rosenthal immer geradeaus. An der Kreuzung zwischen Rosenthal und Birgelen links kommt man zum Baubetriebshof der Stadt Wassenberg. Etwa 30 Meter dahinter liegt auf der linken Seite die Motte Hoverberg. Anhand von Zeichnungen von Anton Peter Tholen, der die Motte im Jahr 1927 entdeckt hat, erklärt Walter Bienen kurz den Aufbau der Motte, ehe es über Birgelen zurück nach Wasssenberg geht.

Anton Peter Tholen entdeckte im Jahr 1927 die Motte Hoverberg in Wassenberg. Seine 90 Jahre alte Zeichnung dient dem Wassenberger Heimatverein heute noch dazu, den Aufbau von Motten zu erklären. FOTO: Bienen
Anton Peter Tholen entdeckte im Jahr 1927 die Motte Hoverberg in Wassenberg. Seine 90 Jahre alte Zeichnung dient dem Wassenberger Heimatverein heute noch dazu, den Aufbau von Motten zu erklären. FOTO: Bienen

Quelle: RP vom 13.5.2017


Besuch der Fa. Laumans, Brüggen / Bracht

Am Donnerstag den 6.4.2017 waren wir im Rahmen eines
Am Donnerstag den 6.4.2017 waren wir im Rahmen eines "Kulturhistorischen Spaziergangs" mit einer Gruppe aus Wassenberg (neben anderen Teilnehmern vom HV Niederkrüchten) zu Besuch bei der Fa. Laumans in Bracht. Die Firma stellt seit 1896 Tonziegel her.

Innovation aus tausenden von Fäden

1912 wurde die Weberei Heinrich Essers in Wassenberg gegründet. Die heutige Schärerei Essers mit Schwesterbetrieb "Essedea Texolutions" produziert innovative Materialien für die Textilindustrie. Firmenbesuch mit dem Heimatverein. Von Nicole Peters

Die Brücke vom Traditionsunternehmen Essers zum "Kulturhistorischen Spaziergang" des Heimatvereins schlug der Vorsitzende Sepp Becker zu Beginn der jüngsten "Wanderung" der Reihe, die als Firmenbesichtigung geplant war. "Es handelt sich um einen alteingesessenen Wassenberger Betrieb, dessen Chef und Firma seit über 50 Jahren Mitglied im Verein sind", sagte Becker. Der Heimatverein sei vor 120 Jahren nämlich hauptsächlich von ansässigen Unternehmern gegründet worden - vielfältige Gründe, der Schärerei Essers und ihrem Schwesterbetrieb "Essedea" einen Besuch abzustatten.

Heinz-Willy Essers (vorne 2.v.r) erläutert Mitgliedern der Besuchergruppe den Prozessablauf. Mit im Bild Mitarbeiterin Ursula Brudermanns (hinten rechts), die seit 42 Jahren im Betrieb arbeitet. FOTO: Jürgen Laaser
Heinz-Willy Essers (vorne 2.v.r) erläutert Mitgliedern der Besuchergruppe den Prozessablauf. Mit im Bild Mitarbeiterin Ursula Brudermanns (hinten rechts), die seit 42 Jahren im Betrieb arbeitet. FOTO: Jürgen Laaser


Wie eng das Familienunternehmen mit der Wassenberger Historie verbunden ist, machten Geschäftsführer Heinz-Willy Essers und Marketing-Beauftragte Julia Essers während einer Einführung deutlich. 1912 als Weberei von Heinrich Essers im Wassenberger Ortskern gegründet, befand sich der Betrieb bis Mitte der 70er-Jahre auf der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Bahnhofs. Nach dem Verkauf an die Zeche siedelte er 1978 im Industriegebiet Forst an und richtete sich gänzlich neu aus. Als Schärerei spezialisierte sich Essers fortan auf die Vorbereitung der Kettbäume für Webereien. Heutzutage ist das Unternehmen das letzte von ehemals dutzenden textilen Betrieben im Ort und zugleich europäischer Marktführer in seinem Spezialgebiet.

Die Arbeitsschritte, die hier vollzogen werden, und die die Teilnehmer in den Produktionshallen anschauten, umfassen mehrere Bereiche. So laufen tausende Fäden in großer Anzahl von kleinen Spulen auf großen Rollen, den Kettbäumen, zusammen - dieser Vorgang wird "schären" genannt. Es ist eine Vorstufe zum Weben, auf die sich die Firma Essers spezialisiert hat. Diese Fäden, die hier zusammenlaufen, werden im In- und Ausland weiterverarbeitet. Beispielsweise zu Stadiondächern über Fußballarenen, in Autositzgurten oder schusssicheren Westen. Eine derart große Nachfrage hat die Firma auf ihre Produkte erfahren, dass sie 2003 das Schwesterunternehmen "Essedea" gründete. Dieses verarbeitet einen Teil der Essers-Fäden zu dreidimensionalen Textilien weiter. Ein innovatives 3D-Material, das weltweit beispielsweise in Marokko oder Eritrea in Nebelfängern zum Einsatz kommt. Entsprechend einem Prinzip der Bionik wird hier effektiv Wasser aus der Luft gewonnen. Hauptsächlich wird das atmungsaktive und antiallergische Polstermaterial jedoch in Matratzen, Kissen oder Sitzmöbeln eingesetzt.

Einige Produkte führt das Unternehmen vor Ort in Wassenberg: regional produzierte, antiallergische und atmungsaktive Matratzen, Matratzenauflagen und Kissen. Sie zeichnen sich durch das erwähnte High-Tech-Material 3DEA, das "Essedea" produziert, aus. Es ist besonders luft- und wasserdurchlässig. Die Besuchergruppe zeigte sich von den großen Produktionsstätten beeindruckt.

Quelle: RP vom 18. Februar 2017

INFO
Zulieferer für die Textilindustrie
Unternehmen Schärerei wird als Service-Unternehmen betrieben und verarbeitet High-Tech-Materialien für den Bereich technischer Textilien. Neben hochfesten Garnen werden auch Garne und Filamente für die klassische Textilindustrie verarbeitet.
Kontakt Lothforster Straße 50, Wassenberg, Telefon 02432 96-44-15, 96-44-10, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Internet www.essedea.de oder www.essers-schaererei.de.
Foto: BeSe
Foto: BeSe

 

Foto: BeSe
Foto: BeSe

Foto: W.Brehl
Foto: W.Brehl
Foto: W.Brehl
Foto: W.Brehl

Eine Rotbuche namens "Jong"

Tanzparkett unter Bäumen, ein altes Kloster, ein "Kindches-Weiher" und der Fuß einer Sonnenuhr mitten im Wald. Die Teilnehmer einer Führung mit Walter Bienen entdeckten das Wassenberger Judenbruch mit neuem Blickwinkel. Von Willi Spichartz

Eine Sonnenuhr mitten im Wald? Ein Baum mit einem Namen, nämlich "D'r Jong"? Warum das so ist, erfährt nicht, wer "nur so" durch das Wassenberger Judenbruch streift, das erfährt man, wenn man sich Walter Bienen vom Heimatverein Wassenberg dann anschließt, wenn er hier eine Führung anbietet. Darum zeigte sich beim jüngsten Termin der "Aha-Effekt" auch bei Teilnehmern, zu deren täglichem Aufenthalt das Judenbruch gehört, ein Hochwald mit sanften Steigungen, viel Wasser und derzeit sogar etwas zu essen, nämlich einem guten Angebot an Kastanien.
Wälder heißen gewöhnlich auch "-wald" oder "-busch" oder "-forst" im Grundwort mit einem jeweiligen Beziehungswort wie Dalheimer Wald und Kapbusch (bei Hückelhoven), dass das beim Judenbruch nicht der Fall ist, ist begründet darin, dass er seit frühestens 150 Jahren ein richtiger Wald ist. Erst die Wassenberger Burgbesitzer Packenius und von Forckenbeck haben im 19. Jahrhundert die Anpflanzungen hochstämmiger Gewächse vorgenommen. Und das erklärt auch, so Walter Bienen zu seiner äußerst aufmerksamen Mit-Wanderschaft, warum es eine Sonnenuhr auf etwas mehr als halber Höhe des an der Rurterrasse liegenden Bruchs gab - zumindest weiter oben gab es keinen Forst. Die Nutzlosigkeit des auf uneingeschränkt einfallendes Sonnenlicht angewiesenen Zeitmessers drückt sich dadurch aus, dass von ihm nur noch der Sandsteinsockel steht, der also symbolisch auch für menschengemachte Veränderungen im Ökosystem steht.

Walter Bienen zeigte seinen Zuhörern den Stein, auf dem die Sonnenuhr ihren Stand-Ort hatte. Foto: ISP
Walter Bienen zeigte seinen Zuhörern den Stein, auf dem die Sonnenuhr ihren Stand-Ort hatte. Foto: ISP


Walter Bienen zufolge war das Judenbruch also ein durch von der Myhler und Wassenberger Oberstädter Höhe kommendes Gewässer, Bächlein oder Regenrinnen, gespeistes und verbuschtes Feuchtgebiet, das Alexander Packenius ab etwa 1826 und sein Schwiegersohn Oskar von Forckenbeck mit seinem Forstmeister Leonhard Wild ab etwa 1878 aufforstend gestalteten.
Der Judenbruch-Wald ist ein gestaltetes Landschafts-Element, das Pflege brauchte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte zu den Pflegern ein junger Mann, ein Junge, mundartlich "Jong", namens Görtz, ein einfacher Mann mit offenbar psychischen Grundproblemen, der ganz in seiner Aufgabe aufging. Und wohl nach dem Tod seiner Mutter nicht mehr gut zurechtkam - 1924 fand man den depressiven "Jörtze Jong" erhängt in seinem Wald, allerdings nicht an dem nach ihm benannten "Jong", einer Rotbuche.
Der Ortsname Wassenberg wird naheliegend gedeutet als "Wasser am Berg" - im Berg des Judenbruchs liegen gestaltete Kleinseen, einer von ihnen heißt im Volksmund "Kindches-Weiher". Den erwartungsvollen Wassen-Bergsteigern erläuterte Bienen, dass Sexual-Aufklärung über die Herkunft der Kinder vor Jahrzehnten im Städtchen oberhalb der Rur so funktionierte, dass man den Kindern erläuterte, Hebammen würden Nachwuchs aus dem Kindches-Weiher fischen.
Vieles mehr erläuterte Heimat-Enthusiast und Pädagoge Walter Bienen den mehr als 30 Mit-Laufenden, unter anderem vom Kloster, Mord an einem Mädchen, Tanzparkett unter hohen Bäumen, bevor man am Pontorsonplatz wieder Sonnenlicht erreichte und sich im "Braukeller" mit Kaffee, Kuchen und einem "Rurtaler Bier" belohnte.

Quelle: RP vom 27.10.2016

INFO
Bezeichnung in Kaufvertrag von 1324
Der Name "Judenbroich" tritt bereits im 16. Jahrhundert in Kämmereirechnungen auf. Juden gab es bereits im 14. Jahrhundert in Wassenberg, nördlich verlief ein "Judenweg" als Handelsweg nach Holland. Der Wassenberger Autor Professor Heribert Heinrichs ermittelte im Brüsseler Reichsarchiv, dass per Kaufvertrag vom 26. März 1324 "Sibert op dem Judenbrooke van Wassenberg" einen Hof in (Hückelhoven) Doverack erwirbt.
Wald. Wassenberg "hat es" mit dem Wald: 32,3 Prozent der nicht bebauten Fläche von 4241 Hektar sind dort Wald, das ist der größte Anteil im Kreisgebiet.

 

Kloster prägt Leben der Stadt nach 1654

Sepp Becker (l.) berichtete am früheren Kloster neben der Sparkasse - eine Hinweistafel erinnert an die Geschichte - über das Wirken der Kapuziner in Wassenberg. FOTO: Laaser
Sepp Becker (l.) berichtete am früheren Kloster neben der Sparkasse - eine Hinweistafel erinnert an die Geschichte - über das Wirken der Kapuziner in Wassenberg. FOTO: Laaser

Dort, wo heute der Verkehr durch die Wassenberger Innenstadt brandet, herrschte im 17. Jahrhundert klösterliches Leben. Zu den Resten der Klostergebäude bei der heutigen Sparkasse führte der "Kulturhistorische Spaziergang". Von Nicole Peters

Mit "Kulturhistorischen Spaziergängen" bringt der Heimatverein Wassenberg allmonatlich interessierten Mitgliedern und Gästen die Geschichte und kulturelle Vielfalt des ehemaligen "Luftkurortes" Wassenberg nach Themen aufbereitet näher.
"Jeder Baum und jedes Haus hat eine Geschichte", bekräftigte Gruppenführer Sepp Becker während einer rund eineinhalbstündigen Tour, in der er sich schwerpunktmäßig dem Leben und Wirken der Kapuzinermönche widmete, die in der Stadt vor rund 350 Jahren einen Konvent gründeten.
Um an die Mönche zu erinnern, hat der Heimatverein Wassenberg im Jahr 2004 eine Gedenktafel an der sich seitlich des Klostergebäudes befindenden Mauer angebracht. Anhand eines Lageplanes vollzogen Becker und die ein Dutzend Teilnehmer die Ausmaße früherer Gebäude und Gärten nach. "Die Kapuziner hatten eine eigene kleine Kirche, die direkt an der Straße lag", erzählte er beispielsweise, sie hatte sich auf der linken Seite des heutigen Sparkassen-Parkplatzes befunden. Der Platz selbst hatte damals als Kräutergarten gedient. Am Kopfende lag der Speisesaal.
Aufmerksam hörte die Gruppe den Ausführungen zu. Vor allem Wassenberger Bürger oder hier zumindest Aufgewachsene waren darunter. Einzelne in diesem Stadtgebiet ehemals wohnende Familien waren ihnen ebenso geläufig, wie sie auch selbst in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Klosterliegenschaften wohnten.
"Sie sehen hier die einzelnen Klosterzellen", meinte Sepp Becker und deutete auf die rechter Hand längs an den Parkplatz angrenzende Mauer des heutigen Wohnhauses. Nach ein paar Schritten auf der Graf-Gerhard-Straße gelangt die Gruppe, in den rechts vom Gebäude liegenden Innenhof. Von dort gut zu sehen war, dass in den ehemals sehr hohen Räumen zwischenzeitlich Decken eingezogen worden waren. Einige Schritte weiter konnten alle, am Roßtor stehend, auf die alte Klostermauer blicken. Mit ihr hatten die Mönche ihren Selbstversorger-Garten eingefriedet - für einen direkten Durchgang zu den Gebäuden hatten sie einen Teil der trennenden Stadtmauer aufgebrochen.
"Die Kapuziner sollten nach dem 30-jährigen Krieg ein Kloster einrichten und dafür sorgen, dass sich das religiöse Leben wieder verbessert", erläuterte Becker die historischen Hintergründe. "1654 hatte die Stadt dazu den Antrag gestellt." Die Kapuziner waren mit ihren Predigten bei der Bevölkerung gut angekommen. "Sie haben segensreich gewirkt und waren knapp 150 Jahre in der Stadt."
Im Zuge der mit der Französischen Revolution einhergehenden Säkularisierung war das Kloster dann aufgelöst worden. In der heutigen Zeit erinnere Wassenberg beispielsweise mit der Ausrichtung des "Kapuzinermarktes" an die damalige Zeit.

Quelle: RP vom 17.6.2016

INFO
Gedenken an die Kapuziner
Daten 1654 Gründung des Konvents; 1794 das Rheinland fällt Frankreich zu; 1802 Säkularisation. Gedenktafel gestiftet vom Heimatverein, zu sehen an der Klostermauer neben der Kreissparkasse, Graf-Gerhard-Straße.
Weiterführende Literatur "Kirchengeschichte des Wassenberger Raumes" von Heribert Heinrichs und Jakob Broich.

 


 Polstermöbel aus der Region - beim Entstehen zugeschaut

Heimatverein und Gäste bekamen beim geführten Rundgang Einblick in die Produktionsvorgänge der Polster Werkstätten. Das Unternehmen fertigt alles vor Ort. Von Nicole Peters 


Besuchern der Ausstellungshalle ist es möglich, durch Glasscheiben Blicke in die Produktion zu erhaschen. Mitglieder des Heimatvereins und Gäste kamen während des "Kulturhistorischen Spaziergangs" sogar in den Genuss, einen geführten Rundgang mitzuerleben und die einzelnen Arbeitsschritte von der Schablone für den Bezug bis beispielsweise zum lederbezogenen Fernsehsessel mit kleinem Motor kennenzulernen.

Rund 40 Interessierte sammelten sich in der Ausstellungshalle der Wassenberger Polster Werkstätten und wurden von Geschäftsinhaber Leonhard Schröder und Sohn Philipp empfangen. Die beiden führten je eine Gruppe durch den Betrieb - die Besucher bekamen so einen umfassenden Eindruck. "Es wird alles hier gefertigt", stellte Leonhard Schröder unter anderem während der Führung heraus.

Leder in unterschiedlichen Qualitäten aus Deutschland oder Europa, eine Auswahl aus mehr als 5000 Bezugsstoffen, hochwertigen Schaumstoff in Blöcken oder Holzplatten kaufen die Unternehmer ein. Die Mitarbeiter verarbeiten die Materialien Schritt für Schritt zum Sessel, Sofa, Esszimmermöbel oder zur Sitzlandschaft. Eine Vielzahl an Maschinen und Gerätschaften tat ihren Dienst, so dass die Luft von unterschiedlichen Geräuschen erfüllt war. Leonhard Schröder erläuterte den Vereinsmitgliedern, darunter Vorsitzender Sepp Becker, und ihren Gästen zu Beginn die Auswahlkriterien für Leder: Insektenbisse oder kleine Verletzungen hinterlassen winzige Spuren im Narbenleder, die berücksichtigt werden. Verschieden große Schablonen werden ausgemessen und geschnitten. In einem weiteren Arbeitsschritt unternähen die Zuständigen Stoffe oder Lederteile, damit sie stärker atmen können und keine nasse Sitzfläche hervorrufen.

Blick in die Polsterei der Wassenberger Werkstätten - Dieter Mertens prüft hier kritisch eine Polsterung. Die Teilnehmer des
Blick in die Polsterei der Wassenberger Werkstätten - Dieter Mertens prüft hier kritisch eine Polsterung. Die Teilnehmer des "Kulturhistorischen Spaziergangs" erhielten interessante Einblicke. FOTO: JÜRGEN LAASER

Die Teilnehmer schauten aufmerksam zu, machten Druckproben an Schaumstoffblöcken verschiedener Festigkeitsgrade oder staunten über die Fräsmaschine, die präzise die zur Garnitur gehörigen Holzteile aus der Platte löste. "17 oder 18 Leute ersetzt die Maschine", wiederholte Sepp Becker, der bereits als damaliger Gesamtschullehrer mit einer neunten Klasse eine Führung mitgemacht hatte, nachdenklich - Rationalisierung, die ein Teilnehmer auf der eigenen Arbeitsstelle ebenfalls erlebt hatte.

"Jetzt weiß man, wofür man bei der Anschaffung so viel Geld bezahlt", meinte eine Frau angesichts der vielen Handgriffe anerkennend. "Der Kunde verlangt heutzutage viel Technik, die verbaut wird", meinte Schröder und demonstrierte ausfahrbare Rückenteile oder Sitzflächen. Die Werkstätten stellen vor allem nach Wunsch maßgefertigte Möbel her. Sepp Becker betonte abschließend, dass er sich freue, in Wassenberg solch einen Betrieb zu haben.

Quelle: RP vom 19.2.2016

Wassenberger Polsterwerkstätten

Das Unternehmen ist beheimatet im Industriegebiet Forst, Wassenberg, Rurtalstraße 37, Telefon 02432 939321, www.sofa-direkt.de. Es war die zweite Firmenbesichtigung des Vereins.


 

Heimatverein im Naturparkzentrum in Wildenrath 

Der Einladung des Heimatvereins Wassenberg zum kulturhistorischen Spaziergang in das Naturparkzentrum in Wildenrath am 21. Oktober 2015 waren 24 interessierte Teilnehmer/innen gefolgt und erlebten einen „Spaziergang einer ganz anderen Art“. Dort präsentiert zurzeit der Hobby-Fotograf Matthias Meyer beeindruckende Bilder aus Wassenberg und Umgebung. Er nahm sich auch gerne die Zeit, seine Werke zu erklären und die an ihn gestellten Fragen zubeantworten sowie wertvolle Fototipps aus der Praxis zu gebenGleichzeitig übernahm Sepp Becker den Part, eine Ausstellung des Naturparkzentrums zu erläutern. Den Abschluss des Besuches bildete ein Rundblick vom Dachgeschoss des Gebäudes aus weit über das Erkelenzer und Heinsberger Land, was bei entsprechender Sicht allensehr gefallen hat.

Hobbyfotograf Matthias Meyer
Hobbyfotograf Matthias Meyer
Matthias Meyer (links) beim Fachsimpeln mit einem interessierten ​Teilnehmer
Matthias Meyer (links) beim Fachsimpeln mit einem interessierten ​Teilnehmer
Matthias Meyer
Matthias Meyer
Gruppenführung im Naturparkzentrum
Gruppenführung im Naturparkzentrum
Gruppenfoto
Gruppenfoto

 


 

Heimatverein zu Gast bei WKS

 

Die Gruppe des Wassenberger Heimatvereins besichtigte die hochmoderne Druckerei des traditionsreichen Wassenberger Unternehmens. FOTO: Walter Brehl
Die Gruppe des Wassenberger Heimatvereins besichtigte die hochmoderne Druckerei des traditionsreichen Wassenberger Unternehmens. FOTO: Walter Brehl

Der kulturhistorische Rundgang des Heimatvereins durch Wassenberg am 9.9.2015 hatte dieses Mal ein ganz besonders interessantes Ziel im Industriegebiet Forst. Eine Gruppe von 35 Teilnehmern besuchte das von Gert Kraft und Josef Schlötels 1988 errichtete und inzwischen erweiterte Betriebsgebäude, an dessen alten Standort an der Gladbacher Straße sich viele ältere Wassenberger noch erinnern. Geführt in drei Gruppen, erläuterte jeweils ein fachkundiger Mitarbeiter die Entwicklung des Betriebes und die heutigen digital gesteuerten Betriebsabläufe.

In atemberaubender Geschwindigkeit drucken die Rollenoffsetmaschinen Prospekte, Zeitungsbeilagen, Flyer und weitere Druckobjekte in hoher Auflage, die dann gefalten und gebündelt auf Paletten zu ihren Zielorten, auch außerhalb Deutschlands, transportiert werden. Natürlich sind auch Roboter im Einsatz, die die Druckererzeugnisse sortieren und für den Versand vorbereiten. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass seit einiger Zeit bei dieser WKS-Gruppe die schnellste Druckmaschine der Welt im Einsatz ist. Alle erforderlichen Druckmaterialien wie tonnenschwere Papierrollen oder Farben in Großbehältern werden laufend von Lastwagen angeliefert, damit der Betrieb rund um die Uhr gewährleistet ist.

Die WKS-Gruppe beschäftigt zurzeit rund 335 Mitarbeiter an den Standorten Essen und Wassenberg, davon 130 Mitarbeiter in Wassenberg, die schichtweise eingesetzt sind. Fazit der Gruppenmitglieder: "Die Besichtigung dieses Druckerbetriebes war für alle ein hochinteressantes und sehr informatives Heimaterlebnis."

Quelle: RP vom 21.9.2015

 

Sepp Becker führt fachkundig durch Wassenberg

Sepp Becker (links) an der Wingertsmühle
"Der Standort ist ideal für eine Windmühle", erklärt Sepp Becker (links) an der Wingertsmühle. FOTO: Archiv Laaser

Wenn Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatvereins Wassenberg, eine interessierte Gruppe zu den Wassenberger Sehenswürdigkeiten im Judenbruch führt, ist er in seinem Element. Bei seinen "Kulturhistorischen Spaziergängen" weiß er vieles zu berichten. Auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Von Phillip Schaffranek
Die Teilnehmer können bei dem ungefähr zweistündigen Spaziergang viel über die Wassenberger Historie erfahren. Nur schwer ist es vorstellbar, dass das Judenbruch, heute ein Stadtpark mit Teichen und Bachläufen, einmal Sumpfgebiet war.
Erst seit dem 19. Jahrhundert wachsen hier die verschiedensten Bäume. Verantwortlich für diesen Wandel war ein Mann namens Oskar von Forckenbeck. "Forckenbeck war ein reicher und gebildeter Mann, der sogar Kontakt zu Otto von Bismarck hatte", weiß Becker.
Wie es zum Namen Judenbruch kam? "Der Begriff Judenbruch taucht bereits im 14. Jahrhundert das erste Mal auf", erklärt Becker. Am wahrscheinlichsten sei, dass die ersten Wassenberger Juden dort ihre Toten begraben haben. Juden leben seit dem 14. Jahrhundert in Wassenberg, das stärkt diese Vermutung.
Kloster und Windmühle
Auf dem Weg durch das Judenbruch gibt es vieles zu entdecken. Abseits des Weges liegt ein alter Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser gehörte zum Westwall, der von Hitler errichteten Westgrenze. Die Wingertsmühle, eine Windmühle aus dem Jahr 1778, gibt Anlass für historische Spekulationen.
Becker berichtet von der Wassenberger "Urmühle", deren Name und Standort unbekannt sind. Vermutlich aber stand sie genau dort, wo heute die Wingertsmühle steht. "Der Standort ist optimal für eine Windmühle". Auch interessant ist das ehemalige Vinzentinerinnen-Kloster, das es im Judenbruch gab. Quelle: RP

Info

Wer das Judenbruch oder andere historische Stätten in Wassenberg nicht alleine erkunden möchte, kann an den „Kulturhistorischen Spaziergängen“ des Heimatvereins Wassenberg teilnehmen. Diese finden regelmäßig einmal im Monat statt. Genaue Informationen gibt es im Terminkalender.

Presse

Versteckte Fluchtburg im Wald (Rheinische Post vom 22.5.2015)

 


 

Kulturhistorischer Spaziergang am 08.07.2015

Der Kulturhistorische Spaziergang führte die Teilnehmer unter Führung von Sepp Becker zur Friedhofskapelle in Birgelen, die 1872 auf den Fundamenten der alten Bergkirche errichtet wurde. Der Zufall wollte es, dass an diesem Tag die Friedhofskapelle offen war und so konnte Sepp Becker im Innenraum der Kapelle seine geschichtlichen Erklärungen abgeben. Von hier ging es weiter zum in unmittelbarer Nähe im Wald gelegenen „Birgelener Pützchen“. Auch hier bereichterte Becker mit großem geschichtlichenDetailwissen und Naturkenntnissen das Wissen der Teilnehmer. Ein insgesamt gelungener Nachmittagsspaziergang. Fotos: BeSe

Die Glasfenster der Birgelener Friedhofkapelle

Friedhofskapelle von 1872
Friedhofskapelle von 1872

 


Innenraum mit Altar
Innenraum mit Altar

 

Andächtige Zuhörer
Andächtige Zuhörer

 

Glasfenster von Innen
Glasfenster von Innen

 

Blick ins Innere
Blick ins Innere

 

Altar
Altar

 

Wappen rechts
Wappen rechts

 

Wappen links
Wappen links

 

Birgelener Pützchen - Wallfahrtskapelle
Birgelener Pützchen - Wallfahrtskapelle

 

Sepp Becker als Vortragender
Sepp Becker als Vortragender

 

Informationstafel
Informationstafel

 

Nr.

Denkmalname

Adresse

Eintragungsdatum

1

Stadtmauer einschl. der Wehrtürme

Wassenberg

11. September 1984

2

Roßtor

Am Roßtor, Wassenberg

11. September 1984

3

Evangelische Hofkirche, Roermonder Straße

Roermonder Straße, Wassenberg

11. September 1984

4

Propsteikirche St. Georg

Stiftsplatz, Wassenberg

11. September 1984

5

Georgsdenkmal Kirchstraße

Kirchstraße, Wassenberg

11. September 1984

6

Kindergarten, Stiftsplatz 2

Stiftsplatz 2, Wassenberg

11. September 1984

7

Kaplanei, Stiftsplatz 3

Stiftsplatz 3, Wassenberg

11. September 1984

8

Pfarrhaus, Stiftsplatz 5

Stiftsplatz 5, Wassenberg

11. September 1984

9

Ehem. Pastorat (Haus Willi, jetzt Prof. Rongen), Stiftsplatz 6

Stiftsplatz 6, Wassenberg

11. September 1984

10

Immunitätsbogen am Stiftsplatz

Stiftsplatz, Wassenberg

11. September 1984

11

Propsteigasse 1 und 3 (ehem. Kloster-Haus Paffen)

Propsteigasse 1 u. 3, Wassenberg

11. September 1984

12

Wohnhaus Kirchstraße 3

Kirchstraße 3, Wassenberg

11. September 1984

13

Wohn- und Geschäftshaus Kirchstr. 16

Kirchstraße 16-18, Wassenberg

11. September 1984

14

Wohnhaus Am Roßtor 11

Am Roßtor 11, Wassenberg

11. September 1984

15

Wohnhaus Am Roßtor 20 (jetzt Weinstübchen)

Am Roßtor 20, Wassenberg

11. September 1984

16

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 3 (Haus Forckenbeck)

Graf-Gerhard-Str. 3, Wassenberg

11. September 1984

17

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 12 (Haus Schmitz)

Graf-Gerhard-Str. 12, Wassenberg

11. September 1984

18

Hotel, jetzt Café „Zur Post“, Graf-Gerhard-Str. 13

Graf-Gerhard Str. 13, Wassenberg

11. September 1984

19

Altes Kloster, jetzt Wohn- und Geschäftshaus Jakobs

Graf-Gerhard-Str. 18, Wassenberg

11. September 1984

20

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 19 (Flesch)

Graf-Gerhard-Str. 19, Wassenberg

11. September 1984

21

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 21 (Haus „Janses Köbbes“)

Graf-Gerhard-Str. 21, Wassenberg

11. September 1984

22

Wohnhaus Roermonder Str. 32 (Haus Dr. Theißen)

Roermonder Straße 32, Wassenberg

11. September 1984

23

Wohnhaus Brühlstraße 20

Brühlstraße 20, Wassenberg

11. September 1984

24

Bauernhaus Ohe 5 (Jörissen)

Ohe 5, Ohe

11. September 1984

25

Bauernhaus Ohe 6 (Hoffmann)

Ohe 6, Ohe

11. September 1984

26

Kath. Pfarrkirche St. Lambertus Birgelen

Mühlenstraße, Birgelen

11. September 1984

27

Birgelener Pützchen

Pützchensweg, Birgelen

11. September 1984

28

Friedhofskapelle Birgelen

Am Hoverberg, Birgelen

11. September 1984

29

Kath. Grundschule Birgelen, Lambertusstraße

Lambertusstraße, Birgelen

11. September 1984

30

Wohnhaus Lambertusstraße 84 (Deckers)

Lambertusstraße 84, Birgelen

11. September 1984

31

Schloss Elsum

Schloss Elsum, Birgelen

11. September 1984

32

Haus Dohr 1 (Plum)

Dohr 1, Birgelen

11. September 1984

33

Altes Backhaus bei Gut Kromland

Gut Kromland, Birgelen

11. September 1984

34

Brunnenanlage in Rosenthal (vor dem Haus von Dahlen)

Rosenthaler Straße, Rosenthal

11. September 1984

35

Kath. Pfarrkirche St. Johannes Myhl

St.-Johannes-Str. 203, Myhl

11. September 1984

36

Brunnen im Oberdorf Myhl, St.-Johannes-Straße

St.-Johannes-Str. 66, Myhl

11. September 1984

37

Kath. Kirche in Effeld

Kreuzstraße, Effeld

11. September 1984

38

Kath. Kirche in Steinkirch. mit Friedhofsmauer u. Stationen

Martinusstraße, Steinkirchen

11. September 1984

39

Haus Neuerburg in Effeld

Haus Neuerburg, Effeld

11. September 1984

40

Brunnenanlage Ecke Schloßstraße/Kreuzstraße in Effeld

Schloßstraße/Kreuzstraße, Effeld

11. September 1984

41

BrunnenanlageKreuzstraße (am Martinusplatz) in Effeld

Kreuzstraße (am Martinusplatz), Effeld

28. November 1986

42

Kath. Kirche St. Marien mit Friedhofsmauern

Marienstraße, Ophoven

11. September 1984

43

Pfarrhaus mit Einfriedungsmauer in Ophoven

Marienstraße, Ophoven

11. September 1984

44

Kath. Pfarrkirche Orsbeck mit Grabkreuzen des ehem. Friedh.

An St. Martinus, Orsbeck

11. September 1984

45

Pfarrhaus Orsbeck

An St. Martinus 11, Orsbeck

11. September 1984

46

Wohnhaus Ratheimer Str. 55 in Orsbeck

Ratheimer Str. 55, Luchtenberg

11. September 1984

47

Schloss Effeld

Schloßstraße, Effeld

19. April 1983

48

Wingertsmühle

Am Wingertsberg, Wassenberg

19. April 1983

49

Burg Wassenberg

Burgstraße, Wassenberg

19. April 1983

50

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 9 (Heidemanns)

Graf-Gerhard-Str. 9, Wassenberg

19. April 1983

51

Patrizierhaus Roermonder Str. 25 (früher Jugendherberge)

Roermonder Str. 25, Wassenberg

10. September 1985

52

Wohnhaus Graf-Gerhard-Str. 7 (Burchard)

Graf-Gerhard-Str. 7, Wassenbegr

14. Oktober 1985

53

Ehemaliges Bahnhofsgebäude in Wassenberg

Am Bahnhof, Wassenberg

28. Januar 1986

54

Villenanlage Bahnhofstraße 28

Bahnhofstraße 28, Wassenberg

28. Januar 1986

55

Ehem. Korbmacherwerkstatt Schleidstr. 2 in Effeld

Schleidstraße 2, Effeld

1. Juli 1986

56

Haus „Alt Wassenberg“ Roermonder Str. 2

Roermonder Str. 2 / Kirchstr. 1, Wassenberg

1. Juli 1986

57

Wohn-und Geschäftshaus Kirchstr. 6 (Amberg)

Kirchstraße 6, Wassenberg

7. April 1987

58

Grundschule Kirchstraße

Kirchstraße 27, Wassenberg

7. April 1987

59

Wohn-und Geschäftshaus Kirchstr. 20 (Flesch)

Kirchstraße 20, Wassenberg

7. April 1987

60

Wohn-und Geschäftshaus Graf-Gerhard-Str. 28

Graf-Gerhard-Str. 28, Wassenberg

7. April 1987

61

Ehemaliger Bahnhof Rosenthal

Rosenthaler Straße 172, Birgelen

7. April 1987

62

Wohnhaus Brühlstraße 10/12

Brühlstraße 10/12, Wassenberg

16. Dezember 1986

63

Altes Rathaus, Am Roßtor 1

Am Roßtor 1, Wassenberg

13. Oktober 1987

64

Alter Bauernhof in Ophoven, Marienstr. 43

Marienstraße 43, Ophoven

28. Juni 1988

65

Pastorat in Birgelen, Mühlenstr. 1

Mühlenstraße 1, Birgelen

28. Juni 1988

66

Wohnhaus mit Schreinerei in Orsbeck, Alt Orsbeck 21

Alt Orsbeck 21, Orsbeck

3. Oktober 1988

67

Kreuzigungsgruppe in Myhl, Am Schwanderberg

Am Schwanderberg, Myhl

20. Juni 1989

68

Betkapelle in Forst, Rurtalstraße

Rurtalstraße, Forst

12. Juni 1990

69

Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus, Am Buir 13

Am Buir 13, Wassenberg

11. Juli 1991

70

Blaustein-Hochkreuz in Orsbeck, Ratheimer Str. 61

Ratheimer Str. 61, Luchtenberg

13. Oktober 1994

71

Fußfall Roermonder Str. an Haus Corsten

Roermonder Straße, Wassenberg

7. Mai 1998

72

Fußfall Lambertusstr. 4 an Haus Spee

Lambertusstraße 2, Birgelen

7. Mai 1998

73

Merteskreuz, Firdhofskapelle Orsbeck

Luchtenberger Str./Grüner Weg, Orsbeck

5. Juni 2001

74

Jüdischer Friedhof

Roermonder Straße, Wassenberg

25. Mai 2007

75

Hochkreuz, Waldfriedhof Wassenberg

Bergstraße, Wassenberg

28. November 2013

76

Alte Kapelle, Waldfriedhof Wassenberg

Bergstraße, Wassenberg

28. November 2013

 

Baudenkmäler im Kreis Heinsberg - Stadtgebiet Wassenberg (Heimatkalender von 2004) 

Geschäfts- und Spendenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:  
Kreissparkasse Heinsberg ● IBAN DE03 3125 1220 0002 2043 60 ●  BIC WELADED1ERK

Fahrtenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:
Volksbank Erkelenz eG ● IBAN  DE32 3126 1282 7900 1520 13 ● BIC GENODED1EHE