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Sänger: Karl Lieck

Der Verlierer wurde doch noch König

Zum Jahrestag der Schlacht von Wassenberg stellt der Heimatverein an der Rur eine Erinnerungstafel auf. Coup bringt Entscheidung. Von Daniel Gerhards

Friedlich liegt sie an diesem sonnigen Julimorgen da, die Landschaft zwischen Orsbeck und Forst. Ein paar Kühe haben sich ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen gesucht. Zu hören sind einige Vögel, die in den zirpenden Gesang der Grillen einstimmen. Lauter ist nur das Rauschen der Rur. Das muss am Morgen des 27. Juli 1206 vollkommen anders gewesen sein. Damals standen sich in den Niederungen der Rur zwei gewaltige Heere gegenüber. Ihr Aufeinandertreffen sollte als Schlacht von Wassenberg in die Geschichte eingehen.
 
Wo genau die Schlacht von Wassenberg stattgefunden hat, ist nicht überliefert. Eigentlich komme aber nur das Gelände an der Rur zwischen Orsbeck und Forst in Frage, meint Sepp Becker. Am Jahrestag, Mittwoch, 27. Juli, will der Heimatverein am Rur-Ufer-Radweg bei Orsbeck eine Erinnerungstafel aufstellen. Der kultur-historische Spaziergang führt zur Vorstellung der Tafel.


Dass es sich bei dieser Schlacht nicht um irgendeine mittelalterliche Auseinandersetzung handelte, zeigt schon der Anlass des Kampfes: Es ging um den deutschen Königsthron. Denn Anfang des 13. Jahrhunderts gab es zwei deutsche Könige, die sich gegenseitig nicht anerkannten. Auf der einen Seite stand der Staufer Philipp von Schwaben, auf der anderen Seite der Welfe Otto von Braunschweig.
Ein Protagonist der Schlacht war Philipp von Schwaben. Er siegte und wurde alleiniger deutscher König. Allerdings wurde er noch vor seiner Kaiserkrönung in Bayern ermordet. Otto von Braunschweig heiratete daraufhin in die Familie von Philipp ein. So gelang es dem Verlierer der Schlacht von Wassenberg doch noch, auf den Königsthron zu steigen.

Um an diese Schlacht zu erinnern, stellt der Heimatverein Wassenberg am Mittwoch, 27. Juli, dem Jahrestag der Schlacht, am Rur-Ufer-Radweg nahe der Rurbrücke in Orsbeck eine Gedenktafel auf, die an die Königsschlacht erinnert. Vorsitzender Sepp Becker informiert dann über die Schlacht.

Ob die Schlacht genau an dieser Stelle stattgefunden hat, ist nicht abschließend geklärt. Das liegt an der dürftigen Quellenlage aus der Zeit. Die Urquelle ist die Kölner Königschronik. Ein umfassendes Werk mit dem Titel „27. Juli 1206. Die Schlacht bei Wassenberg“ hat Paul Gotzen im Jahr 2005 herausgebracht.

Klar ist aber, wie es zur Schlacht kam. Der Staufer-Kaiser Heinrich IV. wollte den Thron für seine Familie sichern. Allerdings starb er 1197, noch bevor er alles Nötige in die Wege leiten konnte. Damit begann der Kampf um die Macht. Der Bruder des gestorbenen Kaisers, Philipp von Schwaben, ließ sich von einem Teil der deutschen Fürsten zum König wählen. Bei einer anderen Versammlung wählte ein anderer Teil den Welfen Otto von Braunschweig. Otto ließ sich in Aachen vom Kölner Erzbischof krönen, aber mit den falschen Reichsinsignien. Die richtigen befanden sich noch im Besitz der Staufer, die aber den falschen Ort und den falschen Bischof für die Krönung wählten. Also hatten beide Krönungen einen Makel. „Weil auch der Papst, der in dieser Entscheidung seine eigenen Interessen verfolgte, keine Lösung herbeiführen konnte, lief alles auf eine Schlacht hinaus. Sozusagen als Gottesurteil“, sagt Sepp Becker.

Absprache

Aber warum genau in Wassenberg? Zufall? Vielleicht. Es könnte aber auch mit dem Herzog von Limburg zusammenhängen, der die Welfen unterstützte und dem der Staufer Philipp nach der Macht trachtete. Es könnte also so gewesen sein, dass das Staufer-Heer auf Wassenberg zumarschierte und dort auf das Heer der Welfen traf, das aus Köln kam, um den verbündeten Limburgern beizustehen.

Am Abend vor der Schlacht einigten sich die beiden Heerführer darauf, die Schlacht auf den 27. Juli zu vertagen. Und dann gelang Philipp der Coup. Im Mittelalter war es gang und gäbe, dass sich vor der eigentlichen Schlacht einzelne Krieger in Zweikämpfen duellierten. Erst dann stellten sich die Heere in der eigentlichen Schlachtformation auf. Nicht so in Wassenberg. Philipp griff an, bevor die Welfen sich überhaupt zum Kampf aufgestellt hatten. „Bevor die Schlacht so richtig losging, hatten die Staufer schon ein solches Übergewicht, dass alles sehr schnell vorbei war“, sagt Becker.

Wie viele Krieger sich genau gegenüberstanden, ist bis heute unklar. Die Welfen verfügten über 400 Ritter und 2000 weitere Soldaten, über die Größe des Staufer-Heeres ist nur bekannt, dass es etwas stärker gewesen sein soll als das der Welfen. „Es müssen also mindestens 5000 Kämpfer beteiligt gewesen sein“, sagt Becker. Und die kämpften wahrscheinlich mit den für die Zeit typischen Waffen, also Lanzen, Schwertern, Bögen und Armbrüsten. Wichtig für die Feldherren waren damals die berittenen Kämpfer. „Das Reiterheer war von besonderer Bedeutung“, sagt Becker. Es habe – wie später die Panzer – zum Durchbrechen der feindlichen Linien gedient. Auch die Zahl der gefallenen Krieger ist nicht übermittelt.
 
So – wie auf dieser Abbildung eines mittelalterlichen Kampfes – könnte es bei der Schlacht von Wassenberg im Jahr 1206 zugegangen sein. Wobei Gewinner und Verlierer schon früh feststanden.
So – wie auf dieser Abbildung eines mittelalterlichen Kampfes – könnte es bei der Schlacht von Wassenberg im Jahr 1206 zugegangen sein. Wobei Gewinner und Verlierer schon früh feststanden.


Dann wird es kurios

Als klar war, dass Otto nicht mehr gewinnen konnte, flüchtete er mit dem Erzbischof von Köln auf die Burg Wassenberg, wo er medizinisch versorgt wurde. Obwohl die Stadt wenig später von Staufern belagert wurde, gelang Otto die Flucht. Den Erzbischof nahmen die Staufer gefangen. „Für Wassenberg war das tragisch. Die Stadt stand auf der Seite der Verlierer und wurde zerstört“, sagt Becker.

Mit dem Sieg Philipps war die Geschichte der beiden Könige aber noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil. Im Anschluss wurde es erst richtig kurios. Zunächst geschah, was alle erwarteten: Philipp wurde alleiniger König. Während in Rom die Vorbereitungen für dessen Kaiserkrönung liefen, kam aber der Wittelsbacher Pfalzgraf Otto dazwischen. Er ermordete König Philipp in Bayern. Einen politischen Hintergrund gab es wohl nicht. Otto heiratete daraufhin Philipps Tocher Beatrix und wurde doch noch König. „Die Heirat hatte damals eben eine ganz andere Funktion. Es ging um Macht“, sagt Sepp Becker.

Auch weil sich anhand der Geschichte von Otto und Philipp so viel über das Mittelalter lernen lasse, habe der Heimatverein beschlossen, die Gedenktafel aufzustellen. So könne man auch Schulklassen und anderen Interessierten die Geschichte der Stadt und des Mittelalters näherbringen, sagt Becker. „Da steckt so viel drin: päpstliche Politik, deutsche Dynastien, Machtspiele und große Diplomatie“, sagt er.
 
Heinsberger Zeitung vom 23.07.2016
 
Fotos: D. Gerhards (3); Heimatverein/Bibliothèke Royale Albert I., Brüssel und Heinrichs (2); imago/Leemage
  

 
Gedenktafel
 
 
 
Info

Kulturhistorischer Spaziergang - Thema: Schlacht bei Wassenberg

Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck

 

Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck
Foto: Karl Lieck

 

Foto: BeSe
Foto: BeSe

 

Foto: BeSe
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Foto: BeSe
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Foto: BeSe
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Foto: BeSe
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Foto: BeSe
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Erinnerung an eine gewaltige Schlacht

Der Wassenberger Heimatverein stellt am Rur-Ufer-Radweg eine Tafel auf. Zwei Könige trafen aufeinander.

Begleitet von rund 50 Gästen hat der Heimatverein Wassenberg gestern eine Erinnerungstafel an die Schlacht von Wassenberg vorgestellt. Bei einem kultur-historischen Spaziergang informierte Vorsitzender Sepp Becker über die Schlacht, die Vorgeschichte und die Folgen.

An exponierter Stelle: Die Erinnerungstafel an die Schlacht von Wassenberg wird am Rur-Ufer-Radweg, in der Nähe der Orsbecker Rurbrücke, vorgestellt. Dort können sich Radfahrer nun informieren. Foto: Gerhards
An exponierter Stelle: Die Erinnerungstafel an die Schlacht von Wassenberg wird am Rur-Ufer-Radweg, in der Nähe der Orsbecker Rurbrücke, vorgestellt. Dort können sich Radfahrer nun informieren. Foto: Gerhards


Wo genau die Kämpfe stattfanden, kann man aufgrund der dürftigen Quellenlage heute nicht mehr sagen. Die beiden gewaltigen mittelalterlichen Heere müssen aber einen Großteil der Fläche an der Rur zwischen Orsbeck und Forst belegt haben, sagt Becker. Bei der Schlacht von Wassenberg ging es um den deutschen Königsthron. Anfang des 13. Jahrhunderts gab es zwei deutsche Könige, die sich gegenseitig nicht anerkannten. Auf der einen Seite stand der Staufer Philipp von Schwaben, auf der anderen Seite der Welfe Otto von Braunschweig. Zur entscheidenden Schlacht kam es am 27. Juli 1206 in den Niederungen der Rur bei Wassenberg. Mehr als 5000 Kämpfer sollen sich dort gegenübergestanden haben.

Die Flucht von der Burg

Der Sieger Philipp wurde alleiniger deutscher König. Otto gelang nach medizinischer Versorgung auf der Burg Wassenberg die Flucht aus der belagerten Stadt. Wassenberg stand damals auf der Seite der Verlierer und wurde zerstört. Nach dem Tod Philipps und der Hochzeit mit der Stauferin Beatrix wurde Verlierer Otto doch noch deutscher König und Kaiser des römisch-deutschen Reiches. (ger)

Kurz gefragt

Sepp Becker - Vorsitzender des Heimatvereins Wassenberg
Sepp Becker - Vorsitzender des Heimatvereins Wassenberg

Kampf um den Königsthron

Wieso hat der Heimatverein die Erinnerungstafel an der Rur aufgestellt?

Becker: Wer weiß das schon, dass die Schlacht hier stattgefunden hat? Es war aber eine Schlacht, die eine europäische Dimension hatte. Denn der deutsche König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches war im Zusammenspiel mit dem Papst der mächtigste Mann der westlichen Welt. Und um den Königsthron ging es bei der Schlacht.

Heinsberger Zeitung vom 23.07.2016

 


Tafel erinnert an Schlacht bei Wassenberg

Der Welfe Otto von Braunschweig und der Stauffer Philipp von Schwaben kämpften 1206 mit 5000 Männern an der Rur. Von Philipp Schaffranek

Ein Gottesurteil musste her. Denn in der Königsnachfolge auf den Deutschen Thron war im Jahr 1206 Unruhe eingekehrt. Mit dem Welfen Otto von Braunschweig und dem Stauffer Philipp von Schwaben hatten sich gleich zwei Adlige krönen lassen. Der eine in Mainz, der andere in Aachen. Weil das strikte Krönungsprozedere des Mittelalters bei beiden Anwärtern nicht eingehalten wurde, sollte eine Schlacht, deren Ausgang im Mittelalter einem Gottesurteil gleichkam, die Entscheidung bringen. Und so trafen die Heere von Stauffern und Welfen aufeinander. Schätzungsweise 5000 Kämpfer standen sich in der Schlacht von Wassenberg gegenüber.

Sepp Becker erläutert die Schlacht um Wassenberg im Jahr 1206 an der Rur bei Orsbeck. FOTO: Laaser Jürgen
Sepp Becker erläutert die Schlacht um Wassenberg im Jahr 1206 an der Rur bei Orsbeck. FOTO: Laaser Jürgen


Damit die Schlacht, die vor 810 Jahren stattgefunden hat, nicht in Vergessenheit gerät, hat der Heimatverein Wassenberg nun eine Erinnerungstafel am Rur-Radwanderweg in der Nähe der Rurbrücke bei Orsbeck aufgestellt. Ungefähr dort, auf dem damals sumpfigen Gebiet, soll die Schlacht der dürftigen Quellenlage zufolge getobt haben. Verbunden mit einem kulturhistorischen Spaziergang stellte Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatvereins, die Tafel vor. "Die Bedeutung der Schlacht ging weit über Wassenberg, die Region und Deutschland hinaus", sagte Becker. Hätte sie in der heutigen Zeit stattgefunden, hätten die Medien aus aller Welt berichtet. Denn das deutsche Königreich war groß, und wer deutscher König war, wurde meist gleichzeitig Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Viele Fürsten, die je einen der beiden Konfliktparteien unterstützten, Bischöfe und Papst Innozenz III. waren in den Machtkampf involviert, der in Wassenberg entschieden wurde.
Über den Verlauf der Schlacht gibt es zwei Versionen. Einmal gehe man davon aus, dass Philipp von Schwaben sein Lager bereits vor Wassenberg aufgeschlagen hatte, als Otto von Erkelenz in Richtung Wassenberg unterwegs war. Die beiden hätten sich nach den mittelalterlichen Regeln auf einen Schlachtbeginn für den nächsten Tag geeinigt. Doch Philipp brach diese Schlachtregel und griff das gegnerische Heerlager bereits in den Morgenstunden an, überrumpelte es, und schlug das Heer Ottos.
Nach der zweiten Geschichte siegte ebenfalls der Stauffer Philipp. Demnach habe er das Heer von Otto in einen Hinterhalt gelockt und in den sumpfigen Rurauen geschlagen. "Hat es einen Verrat gegeben?", sei bei dieser Version laut Becker die entscheidende Frage. Denn Otto war mit dem Herrn der Burg Wassenberg verbündet gewesen, hätte also den Vorteil haben müssen, dass gebietskundige Leute in seinen Reihen waren. Unter Historikern gibt es die Vermutung, dass der Herr der Burg Wassenberg den Welfen Otto verraten habe.


Wie es die Geschichte so wollte, waren zum Ende ihrer Lebenszeit beide deutscher König gewesen. Philipp regierte nach der gewonnen Schlacht nur zwei Jahre, ehe er ermordet wurde. Kurz darauf bestieg Otto den Thron, denn er hatte Beatrix, Philipps Tochter geheiratet und war somit rechtmäßiger Nachfolger.

Quelle: RP vom 4.8.2016

 

(Zusammenstellung Christoph Steffens)

Das Haus Neuerburg in Effeld

Bei Haus Neuerburg handelte es sich um eine mehrteilige Burganlage in Effeld, die in den Jahren 1808-1810 abgebrochen wurde. Von der damaligen Burganlage steht heute nur noch der Gutshof. Bereits seit dem 13. Jahrhundert ist die Burganlage dokumentiert.

Im Codex Welser wird diese wie folgt dargestellt.


Im Jahre 1549 gelang diese Burganlage in den Besitz der Freiherren von Hochkirchen. Diese Familie gelangte im Laufe der Zeit zu immer größerem Reichtum und Ansehen.
Heribert Cremers aus Effeld beschreibt diese Geschichte auf der Seite ‚www.effeld.eu‘ wie folgt:

„'Adolf Winand von Hochkirchen zu Neuerburg' war Geheimrat, Kurfürstlicher Kämmerer, Jülich-Bergischer Hofratspräsident, Jülich'scher Landhofmeister und Amtmann zu Wassenberg. Er hatte 1692 vom Kurfürsten Johann Wilhelm für geleistete und noch zu leistende treue Dienste und für Verzicht auf sein rückständiges Gehalt im Betrage von 4000 Reichstaler die Kirchspiele Orsbeck, Ophoven und Steinkirchen (einschließlich Effeld) als eine sogenannte 'Unterherrschaft' erhalten. Damit gingen die Steuern und Abgaben aus den genannten Orten und eine Anzahl sonstiger Rechte auf ihn über, insbesondere wurde er auch Gerichtsherr erster Instanz. Auf der Neuerburg tagte nunmehr das Schöffengericht für die drei Pfarrgemeinden.“

Im Landesarchiv NRW wird die Herrschaft Neuerburg wie folgt beschrieben:

„Die sogenannte Herrschaft Neuerburg im jülichschen Amt Wassenberg wurde 1692 dem jülichschen Kanzler Adolf Winand von Hochkirchen in Pfandschaft verliehen. Dazu gehörten die Orte Effeld, Steinkirchen, Ophoven und Orsbeck. Durch die Heirat seiner Tochter Maria Adriane, die am 22.10.1707 Christoph Alexander Frhr. v. Velen heiratete, kam die Pfandschaft an das Haus Velen, von dort an die Familie v. Landsberg. Clemens August Frhr. v. Landsberg verkaufte die Herrschaft am 25.4.1768 an die Gebrüder Franz und Matthias Soiron. Gegen diese strengte Frhr. v. Mirbach einen Prozeß an, in dessen Verlauf ihm die Soirons 1771 Neuerburg gegen Erlegung des Kaufpreises überließen.“

(Quelle: http://www.archive.nrw.de/)


Interessant ist, die Orte Effeld/Steinkirchen, Ophoven und Orsbeck decken ein äußerst großes Gebiet des Rurzuganges im Amte Wassenberg ab. Damit verbunden waren natürlich auch die Fischereirechte in diesem Gebiet.
Das Erbe ging Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Hochzeit von Maria Adriana Catharina von Hochkirchen und Christoff Alexander Freiherr von Velen an die Familie „von Velen“ über. Diese lebten aber rechtsrheinisch und kamen nur gelegentlich nach Neuerburg. Der Gutshof wurde verpachtet und das Herrenhaus stand fortan leer, bis es dann am Anfang des 19. Jahrhunderts, unter französischer Besatzung, abgebrochen wurde. So verschwand ein auch für Orsbeck bedeutendes Stück Geschichte.

Im Landesarchiv NRW am Standort Münster lagern Dokumente des Gerichts der Herrschaft Neuerburg in Effeld. Umfangreiches Material ist dort noch erhalten und zugänglich. Da dieses Gericht auch für Orsbeck zuständig war, war und ist weiterhin zu hoffen, bei der dortigen Recherche auch spannende Unterlagen zu unserem Heimatdorf zu finden. Bislang wurden wir hier bezüglich Orsbeck aber noch nicht direkt fündig, entdeckten dann aber äußerst interessante Unterlagen zur Kriminalgeschichte in der Unterherrschaft Neuerburg im Amt Wassenberg/Herzogtum Jülich.
Krimigeschichten und Protokolle aus einer fast 300 Jahre zurückliegenden Vergangenheit.

Auch wenn deren Ereignisse nicht unmittelbar in Orsbeck spielen, so doch in der nahezu direkten Nachbarschaft. Damit waren diese Ereignisse mit Sicherheit auch Gesprächsthema bei uns im Dorf der damaligen Zeit.

Tauchen wir also ab in die tiefe Vergangenheit unserer Heimat und erleben das in diesen Dokumenten nun hautnah, was im damaligen Gericht zu Neuerburg so alles geschah.

Dazu sei zu wissen, in den alten Kirchenbüchern und dem Schützenbuch von 1699 tauchen immer wieder Personen auf, die mit ihrem Namen und samt ihrer Funktion als Schöffe genannt werden. Dies ist die Funktion eines Laienrichters, aber die Protokolle zeigen auch immer wieder, dass diese Herren auch am Tatort bei Verhören und der Aufnahme der Protokolle dabei waren.

Zum Beispiel werden im Orsbecker Bruderschaftsbuch (ab 1699) folgende Mitglieder der Bruderschaft für den Zeitraum von 1699 – 1740 als Schöffen aufgeführt:

  • Heinrich Rütten
  • Heinrich Hagen
  • Engel Gieles
  • Lambert Gulicher
  • Michael Deckers
  • Johannes Printzen
  • Jacobus Deckers
  • Alexander Heyden (vermtl. kein Orsbecker)

Diese Herren versahen ihren Dienst als Schöffe also am Gericht der Unterherrschaft des Hauses Neuerburg in Effeld.

Aber folgen sie uns bitte nun etwa 300 Jahre zurück in die Vergangenheit. Wenn sie sich heute zu den Tatorten begeben, vielleicht spüren sie dort noch die Schatten der zurückliegenden Ereignisse …

Anmerkung:
Die Protokolle wurden in einem damaligen üblichen „Hochdeutsch“ und „Gerichts-Deutsch und –Latein“ verfasst. Die Texte wurden nach bestem Wissen und Gewissen in ein heute übliches und verständliches Hochdeutsch übertragen.

 


Der Fall des Johannes Grasers aus Ophoven

Wir schreiben den 23. Mai 1733. Der dreißigjährige Ophovener Johannes Grasers liegt seit 8 Tagen stark geschwächt im Hause seiner Mutter, die ihn dort in seinem Krankenbett rund um die Uhr pflegt. Sein Weib verrichtet derweil dessen Arbeit mit, da er aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr arbeiten kann. Ob die beiden Kinder hatten, ist aus dem vorhandenen Untersuchungsprotokoll nicht zu ermitteln. Trotz Aderlass besserte sich sein Zustand nicht und das Schicksal nahm seinen Lauf. Wirr, geistig umnachtet und zum Entsetzen aller, beendet er am frühen Morgen jenes Samstags sein Leben im tiefen Wasser der „Ophovener Kleinen-Ohe“. Damit wird vermutlich ein Nebenarm oder Altarm der Rur in Ophoven gemeint sein. Das Flurstück ist heute noch durch die „Klein-Au-Straße“ ausgewiesen. Die nachfolgenden Gerichtsunterlagen beschreiben das Drama, das sich vor nahezu 300 Jahren im kleinen Dorf Ophoven zutrug. Lesen Sie das Protokoll und fühlen Sie das Schicksal dieser früheren Einwohner mit.

Der Fall des Johannes Grasers aus Ophoven - 23. Mai 1733


Diebstahl in Ophoven

In diesem Artikel berichten wir über ein Diebstahl, der sich am 20. Juli 1718 in Ophoven (Jülicher Amt Wassenberg – Unterherrschaft Neuerburg) zugetragen hat. Die Dokumentation ist uns in den Gerichtsakten der Herrschaft Neuerburg erhalten geblieben. Ihr Wortlaut lässt die Vergangenheit wieder zum Leben erwachen. Die erhaltenen Protokolle verschaffen uns in ihrer Art und Weise die Möglichkeit dabei zu sein, mitten in den Ereignissen einer längst vergangenen Zeit.

Diebstahl in Ophoven - 20. Juli 1718

 

Der Totschlag des Wilhelm Welckens aus Ophoven

Im nachfolgenden Bericht erfahren wir die Geschichte über den Totschlag des Wilhelm Welckens aus Ophoven. Geschehen am helllichten Tage, mitten auf der Dorfstraße.
Leider erfahren wir hier nicht alle Details der Vorgeschichte, aber dennoch können wir uns aus den Protokollen des Neuerburger Gerichts ein gutes Bild von den Ereignissen der damaligen Zeit machen.

Gehen wir zurück ins Jahr 1728, - in die dortige Herberge des Adam Kaisers. Es wird gezecht, es wird geprahlt. Es wird gelacht und getuschelt. Aber irgendwann fallen zwei Männer auf, die sich in die Haare kriegen und aneinander geraten. Es müssen zwei sich sehr vertraute Männer gewesen sein, womöglich sogar sehr gute Freunde. Aber dann schlug das Schicksal zu und das Unheil nahm seinen Lauf.

Der Totschlag des Wilhelm Welckens aus Ophoven - 18. Mai 1728

 

Das Unglück an der Kempener Fähre

Blicken Sie mit zurück auf eine Katastrophe vor etwa 300 Jahren.
Auch wenn das Leid und die Schreie heute auf den ersten Blick verstummt scheinen, so hat es doch manchmal in rauen Nächten den Anschein, als trage der Wind dort an der Rur, - nach so langer Zeit -, die Stimmen und Schreie der Ertrinkenden als Warnung noch immer mit sich.

Das Unglück an der Kempener Fähre - 25. März 1718

 

Die grausame Kälte von 1709

Die Menschen durchlitten in der grausamen Kälte von 1709 die frostigste Phase der vergangenen 10.000 Jahre, viele starben. Noch in Portugal gefroren die Flüsse, Palmen versanken im Schnee. In ganz Europa trieben erstarrte Fische im Wasser, Rehe lagen tot auf den Wiesen, das Vieh erfror in den Ställen, Vögel plumpsten wie Steine zu Boden. Auch die Einwohner des Amtes Wassenberg litten mit Sicherheit zu jener Zeit unter dieser Eiseskälte.

Der Jahrtausendwinter 1708/09 und die Wölfe

Wassenberger Gebäude von Krahnen & Gobbers sind nur knapp daran vorbeigeschrammt. Warum die Einrichtung trotz Gestapo-Verfügung sowie erster Bauarbeiten ausgesetzt wurde, ist bis heute ein Rätsel . Von Anna Petra Thomas


Es gibt Jahrestage, derer erinnert man sich gerne, und die werden alle 25 Jahre sogar groß gefeiert. Andere hingegen rücken weniger ins Licht der Öffentlichkeit, vor allem jene, die in die Zeit des Nationalsozialismus fallen. So ist mittlerweile auch weitgehend in Vergessenheit geraten, dass vor nunmehr genau 75 Jahren auch in Wassenberg ein großes Konzentrationslager (KZ) in Form eines Sammellagers entstehen sollte. Warum die Einrichtung trotz eindeutiger und ausführlicher Verfügung sowie bereits ausgeführter erster Bauarbeiten dann nur zwei Monate nach Verfügung und gut einen Monat nach deren Veröffentlichung wieder ausgesetzt wurde, ist Historikern auch nach intensiver Recherche bis heute ein Rätsel.

3. Februar 1941

Die entsprechende Verfügung der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) in Aachen zur Einrichtung dieses Lagers mit dem Betreff „Umsiedlung der Juden“ vom 3. Februar 1941 wurde erst knapp zwei Monate später, am 31. März, mittels Schnellbrief an die Landräte in der Region verschickt. „Im Rahmen dieser Aktion werden sämtliche Juden aus den Kreisen Aachen-Land, Düren, Geilenkirchen, Monschau und Schleiden in einem unbenutzten Fabrikgebäude der Firma Krahnen & Gobbers in Wassenberg (Kreis Geilenkirchen) untergebracht“, hieß es darin.

In dieser Fabrikanlage von Krahnen & Gobbers in Wassenberg sollten die Juden aus einer großen Region bis nach Monschau und Schleifen untergebracht werden. Repro: anna
In dieser Fabrikanlage von Krahnen & Gobbers in Wassenberg sollten die Juden aus einer großen Region bis nach Monschau und Schleifen untergebracht werden. Repro: anna

Ziel war, „die spätere Aussiedlung der Juden in geeigneter Weise vorzubereiten und die weiterhin unerträgliche Inanspruchnahme des für die Unterbringung deutscher Volksgenossen dringend benötigten Wohnraumes durch die Juden zu unterbinden“. Daher müssten innerhalb kürzester Frist alle Juden aus ihren bisherigen Wohnungen „entfernt“ und „in geschlossenen Unterkünften“ zusammengefasst werden.

Das Schreiben, dessen Abschrift im Archiv der Stadt Stolberg unter der Bestandsnummer 2137 einsehbar ist, informierte weiter darüber, dass die „notwendigsten baulichen Maßnahmen“ bereits in Angriff genommen seien. „Sobald die erforderlichen Maßnahmen soweit gediehen sind, – dies wird bis spätestens 15. April der Fall sein –, ist die Übersiedlung der Juden nach Wassenberg durch die zuständigen Kreispolizeibehörden durchzuführen.“ Der Geilenkirchener Landrat habe die Anweisung, den Kreispolizeibehörden den Zeitpunkt der Beendigung der erforderlichen Arbeiten mitzuteilen und gleichzeitig die Reihenfolge festzulegen, in der die Übersiedlung der Juden aus den einzelnen in Betracht kommenden Landkreisen durchzuführen sei, hieß es in dem Schreiben der Gestapo weiter.

Beigefügt war sogar schon ein Muster für einen Brief an die jüdischen Familien. Nur noch einzufügen war darin das Datum der Räumung. „Sie haben bis zu dem angegebenen Zeitpunkt in Wassenberg in den Fabrik-Anlagen der Fa. Krahnen & Gobbers (frühere Spinnerei!) Wohnung zu nehmen“, hieß es darin (richtig muss es heißen: „frühere Weberei“, Anm.d.R.) „Überflüssige Möbel“ und sonstige Haushaltsgegenstände, die nicht mitgenommen werden könnten, dürften nicht veräußert werden, sondern müssten untergestellt werden. Die entsprechende Adresse war in dem vorgefertigten Schreiben ebenso noch einzufügen. „Über die weitere Verwendung dieser Gegenstände wird zu gegebener Zeit entschieden werden“, hieß es dort weiter und schließlich: „Falls dieser Anordnung keine Folge geleistet wird, haben Sie, abgesehen von der zwangsweisen Räumung der Wohnung, strengste staatspolizeiliche Maßnahmen zu gewärtigen.“

Weiter mahnte die Verfügung der Gestapo, die sogenannte Umsiedlungsaktion auf alle Juden zu erstrecken. Einzige Ausnahmen waren Mischehen, bei denen der „männliche Teil deutschblütig“ war. „Ist der männliche Teil jedoch Jude, so ist die gesamte Familie in die Aktion einzubeziehen, es sei denn, dass deutschblütige Familienmitglieder ausdrücklich aus freiem Entschluss und innerer Überzeugung erklären, sich gänzlich und mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen von dem jüdischen Teil trennen zu wollen.“ Komme die zuständige Kreispolizeibehörde im Benehmen mit der Kreisleitung der NSDAP jedoch zu dem Entschluss, dass solche Erklärungen aus reinen Zweckmäßigkeitsgründen abgegeben würden und „lediglich Ausdruck jüdischer Berechnung“ sein sollten, sei die Umsiedlung der gesamten Familie durchzuführen.

Während in Bezug auf den mobilen Besitz der Juden in dem Musterschreiben an sie nur von einer „weiteren Verwendung“ die Rede war, informierte das Schreiben an die Landräte darüber, das in Bezug auf einen „späteren Verkauf“ weitere Entscheidung vorbehalten bleibe. Ganz eindeutig war jedoch die Kostenfrage geklärt: „Sämtliche Kosten, die durch die Umsiedlung entstehen, werden von der jüdischen Gemeinde in Aachen übernommen, soweit die davon betroffenen Juden den Umzug nicht selbst bezahlen können.“ Die Verteilung der „freigemachten Wohnungen solle durch die Aachener Gestapo im Einvernehmen mit dem Kreisleiter „nach nationalsozialistischen Grundsätzen“ durchgeführt werden. Innerhalb eines Monats, also bis zum 30. April 1941, sollte diese Aktion abgeschlossen sein.

Sepp Becker mit einer Kopie der Verfügung, deren Abschrift sich im Stadtarchiv von Stolberg befindet. Foto: Anna Petra Thomas
Sepp Becker mit einer Kopie der Verfügung, deren Abschrift sich im Stadtarchiv von Stolberg befindet. Foto: Anna Petra Thomas

Unter derselben Bestandsnummer findet sich im Stolberger Archiv ein entsprechendes Schreiben des Landrats des Landkreises Aachen an die Bürgermeister. Er ersucht die Bürgermeister darin, Möbel und Hausrat aufgrund der „ungünstigen Benzinlage“ dezentral unterzustellen. „Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die abzustellenden Möbel für jede Familie getrennt abgestellt werden können, damit später bezüglich der Verrechnung keine Schwierigkeiten entstehen.“ Der Landrat mahnt schließlich in seinem Schreiben vom 3. April 1941 an, über die Durchführung der „Aktion“ bis spätestens 25. April zu berichten.

Nur zwei Tage später jedoch erhalten die Landräte von der Gestapo einen Schnellbrief. Darin heißt es: „Die Durchführung der in meiner vorbezeichneten Verfügung angeordneten Maßnahmen ist bis zum Eingang weiterer Weisungen vorerst auszusetzen.“

Sepp Becker, Vorsitzender des Wassenberger Heimatvereins, hat auch nur Vermutungen, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Eigentlich sei die Fabrik-Anlage, die bis 1940 Lager für ausländische Kriegsgefangene gewesen sei, für eine neue Nutzung frei gewesen. „Vielleicht war die Fabrik-Anlage jedoch wichtiger für kriegswichtige Güter, die von Köln aus in Wassenberg ausgelagert worden seien“, gibt es für ihn eine mögliche Erklärung. „Aber es ist doch komisch, wie schnell hier alles in Bewegung gesetzt wurde und dann doch sofort wieder ausgesetzt wurde“, erklärt er. „Warum das so war? Sicher weiß das bis heute kein Mensch.“ Sicher weiß Becker nur, dass die Wassenberger Juden am 15. Mai 1941 zunächst in ein Lager nahe dem Heinsberger Krankenhaus gebracht worden seien. „Hätte es hier in Wassenberg ein KZ gegeben, hätten die Menschen hier auch erfahren, wie die jüdischen Mitbürger behandelt worden wären“, ist er sich sicher.

Von Betty Reis, die Namensgeberin der Wassenberger Gesamtschule ist und 1921 geboren wurde, weiß Becker, dass sie von Heinsberg aus zunächst nach Stolberg gebracht wurde. Hier finde sich mit Datum vom 13. November 1941 ein entsprechender Eintrag in die Lagerliste. Betty Reis wurde im Herbst 1944 im KZ Bergen-Belsen ermordet. Erklären kann der Lokalhistoriker auch, warum der Kreis Erkelenz in der Verfügung nicht auftaucht: „Die Erkelenzer Juden mussten am 1. April 1941 in das Haus Spieß in Hetzerath umziehen“, sagt er.

„Aber es ist doch komisch, wie schnell hier alles in Bewegung gesetzt wurde und dann doch sofort wieder ausgesetzt wurde. Warum das so war? Sicher weiß das bis heute kein Mensch.“ Sepp Becker, Vorsitzender des Wassenberger Heimatvereins

Quelle: Heinsberger Zeitung vom 19.05.2016

Chronik der Bürgermeisterei Wassenberg, im Kreise Heinsberg Regierungs-Bezirk Aachen

Im Archiv der Pfarre St. Marien Wassenberg lagert ein kleiner Schatz, eine Bürgermeister-Chronik der Bürgermeisterei Wassenberg aus den Jahren 1814 – 1849.

Das vormals große Amt Wassenberg (Herzogtum Jülich) erlosch mit der Besatzung durch die französische Revolutionsarmee im Jahre 1794. Mit den Franzosen begannen modernere Zeiten und die Strukturen des „Alten Reiches“ erloschen.

Im Jahre 1814 vertrieben die Befreiungskriege die Franzosen nach 20jähriger Herrschaft wieder aus den linkrheinischen Gebieten. Der Wiener Kongress ordnete das ehemalige ‚Heilige Römische Reich Deutscher Nation‘ neu, es entstand der Deutsche Bund und große Teile der linksrheinischen Gebiete fielen damit an das Königreich Preußen.

Die heutige Stadt Wassenberg unterteilte sich damals in drei Bürgermeistereien:

  • BM Wassenberg ( mit Orsbeck-Luchtenberg, Forst und Ohe)
  • BM Birgelen ( mit Ophoven, Steinkirchen/Effeld)
  • BM Myhl (mit Wildenrath)

Während man in den ersten Jahrzehnten die Gemeinde-Räte noch ernannte, wurden sie zum Ende der in der Chronik dokumentierten Zeit von den Bürgern gewählt. In diesem Dokument beschreibt der damalige Wassenberger Bürgermeister Alexander Packenius die Ereignisse vor allem in den Orten Wassenberg und Orsbeck.

Diese Chronik wurde vom Verfasser um Anmerkungen, Jahreszahlen und Fotos ergänzt, um dem Leser eine verständlichere Reise durch die Vergangenheit zu geben.

Tauchen Sie nun mit ein, - in eine lang vergangene Zeit!

Christoph Steffens, 2016

 

Geschäfts- und Spendenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:  
Kreissparkasse Heinsberg ● IBAN DE03 3125 1220 0002 2043 60 ●  BIC WELADED1ERK

Fahrtenkonto des Heimatvereins Wassenberg e.V.:
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